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psychologie


Some Lie a Lot

Most people are fairly honest, but there are prolific liars among us
William Shakespeare noted that “no legacy is so rich as honesty,” yet most of us
veer from the path of unwavering faithfulness to the truth, occasionally telling lies.
Fortunately, the general tendency of most people is to be forthright and honest
in their communication. We prefer the truth in others, and we generally offer them
the truth as well. Honest communication is the currency of social interactions
and the bedrock of relationships. Without honesty, communication would be pointless
and social interactions would be useless.

In fact, we lie infrequently enough that people typically assume we are being truthful.
Despite our honest tendencies, however, most people do tell some lies. Importantly,
we are not all equally dishonest. Yes, most of us lie… but some lie a lot.
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Die Suche nach dem wahren Selbst

Authentizität gilt in unserer Gesellschaft als hohes Gut.
Doch wissenschaftlich betrachtet steht die Vorstellung,
dass wir mal mehr, mal weniger wir selbst sind, auf wackeligen Füßen.

Authentizität ist eine der am meisten geschätzten Eigenschaften in unserer Gesellschaft.
Schon im Kindesalter werden wir belehrt, wir sollten einfach »wir selbst sein«,
und als Erwachsener haben wir die Auswahl aus einer riesige Anzahl von Selbsthilfebüchern,
die uns erklären, wie wichtig es ist, mit seinem »wahren Selbst« in Verbindung zu stehen.
Wie selbstverständlich betrachten wir Authentizität als ein reales Merkmal, das es zu kultivieren lohnt.
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Do You Go Along with the Pack?


Conformity can be toxic for your health, happiness, and career
When I was an undergraduate psychology major, I was required to plan and execute
a psychological experiment. I replicated the famous Soloman Asch experiment
on how group pressure induces conformity in decision-making.

I used common geometric shapes such as a square, diamond, circle, etc.
All five of the first respondents in the group of six were confederates, and the sixth respondent
was the subject of the study. When presented with a picture of a square, the five confederates
were instructed to say it was a rectangle, a diamond was a triangle and a rectangle was a square.
As a novice researcher, I was astonished to discover that my findings matched the original findings
in the classic Asch experiment that group pressure-induced conformity of agreement 75% of the time,
even though the group consensus was inaccurate. Subjects scratched their heads,
leaned forward and bulged their eyes but went along with the group judgment anyway.
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Selbstverletzung ist ein Hilferuf

Was treibt Jugendliche dazu an, sich absichtlich selbst zu verletzen?
Und wie sollten Eltern darauf reagieren? Rat und Antwort weiß Franz Resch,
ärztlicher Direktor der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Uniklinikum Heidelberg,
die eine Spezialambulanz für Betroffene anbietet. Weiter


Optimisten werden älter

Positive Lebenseinstellung scheint Langlebigkeit zu fördern
Auf die Einstellung kommt es an: Wer optimistisch durchs Leben geht, hat gute Chancen besonders alt zu werden. Denn Forscher haben herausgefunden, dass Optimisten im Schnitt länger leben als eher pessimistisch eingestellte Personen. Diese Menschen erreichen demnach besonders oft ein sehr hohes Alter und erleben häufiger ihren 85. Geburtstag.
Wie genau dieser Effekt der positiven Denkweise zustande kommt, ist allerdings noch unklar.
Weiter


Die neun Geheimnisse, die uns am meisten quälen

Ein Geheimnis zu hüten ist nicht schwer.
Doch wenn wir uns dafür schämen, entwickelt es in unserem Kopf ein Eigenleben.

Die meisten Geheimnisse sind scheue Geschöpfe. Sie vergraben sich tief in den hintersten
Ecken des Gedächtnisses und ruhen dort still und zufrieden. Manche aber rumoren rastlos
im Untergrund und bleiben doch verborgen, aus Angst, Befremden hervorzurufen, verachtet oder ausgelacht zu werden.

Entsprechend mühsam ist es, die lichtscheuen Kreaturen zu erforschen.
Der Erste, dem das im großen Stil gelang, ist Michael Slepian, heute Nachwuchsprofessor an der Columbia University.
Der New Yorker Psychologe, ein jungenhafter Typ mit fröhlichem Gesicht, ist in den USA bekannt;
viele namhafte Zeitungen haben schon über seine Studien im Souterrain der Seele berichtet.
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What Really Determines Your Peace of Mind?

The Stoic philosophers of Rome and Greece got it right
When I was a sulky teenager, my dad once told me that “attitude is the last freedom”
(invoking Viktor Frankl). His point was that it was up to me whether I was miserable
when circumstances weren’t cooperating the way I wanted them to. I found this bit
of guidance liberating at times, but also irritating. Couldn’t I just be sullen when I
didn’t get my way? Read more


Blind für die eigenen Gefühle?

Wer seine negativen Emotionen nicht richtig unterscheiden kann,
erkrankt eher an einer Depression.

Man fühlt sich unwohl, ohne so recht zu wissen, wo der Schuh drückt:
Das hat jeder schon einmal erlebt. Manchen Menschen aber fällt es grundsätzlich schwer,
zwischen Frust und Trauer, Ärger und Enttäuschung zu unterscheiden.
Ein folgenreiches Handikap, wie eine Studie in der Fachzeitschrift »Emotion« nahelegt:
Eine gute Selbstwahrnehmung kann demnach schon in der Jugend vor Depressionen schützen.
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Wie Geruchssinn und psychische Störungen

Wie Geruchssinn und psychische Störungen zusammenhängen
Gerüche können glücklich oder traurig machen: Zwischen der Nase und der Welt der Gefühle besteht eine enge Verbindung. Bei psychischen oder neurodegenerativen Erkrankungen ist der Geruchssinn häufig gestört. Woher kommt das? Und lässt sich dieser Zusammenhang nutzen? Weiter


How Many Words Do Children Need?

Quality and quantity are important to children's language development
At my town’s public library, one wall of the children’s section displays posters declaring,
“Babies need words every day,” encouraging me to sing, talk, and read with my child.
On the radio recently, I heard a PSA begging me to talk to my child as much as possible.
You may have noticed similarly encouraging messages from your library, radio,
pediatrician, and social media.

If you’ve scratched the surface of the messages looking for answers about where they come from,
you may have also heard of the “30 million word gap” which suggests that children living
in poverty hear millions fewer words from their parents, impairing their language development
compared to peers from wealthier backgrounds. The news coverage of this phenomenon can be
controversial – blaming low-income parents for depriving their children of language —
as well as overwhelming or confusing: How much talking is enough for my child?
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Moral Outrage: Why We Attack Each Other

Research explains how concept creep and social incentives lead to outrage

Outrage culture satisfies our urge for social solidarity.
Groups have social incentives to be outraged– expressing anger shows your commitment
to the values of your community. And media companies have financial incentives
to rile people up– playing on your anger means more clicks and shares.
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Das Geheimnis des Hundeblicks

Muskel zum Augenbrauenheben sorgt für unwiderstehlichen Blick
Schau mir in die Augen: Ihren sprichwörtlichen Hundeblick haben Labrador, Dackel und Co wahrscheinlich uns Menschen zu verdanken. Denn anders als Wölfe können Hunde ihre Augenbrauen anheben und schauen dadurch besonders kindlich, wie eine Studie enthüllt. Unsere Vorfahren fanden diesen Blick offenbar so unwiderstehlich, dass sie ihn im Laufe
der Domestikation des Hundes bewusst oder unbewusst heranzüchteten. Weiter


Warum Großeltern so wichtig sind

Für viele Kinder sind die Großeltern der Schlüssel zur Familiengeschichte.
Kinder wollen wissen, wo sie herkommen, wo ihre Familie herkommt.
Darüber hinaus hat die ältere Generation eine ausgleichende Funktion.
Erziehen Eltern ihre Kinder streng, sind die Großeltern nachsichtiger.
Und ebenso umgekehrt: Neigen Eltern zum Laisser-faire, verhalten sich
Großeltern erzieherischer.
Nicht zuletzt betrachten Kinder Oma oder Opa häufig als Vorbild, zum Beispiel dafür,
wie sie selbst einmal sein möchten, wenn sie alt werden. Die Großeltern stehen bei Kindern
häufig auf Rang zwei in der Liste der Vorbilder, direkt nach den Eltern.
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Die Kunst, sich selbst zu vertrauen

Was wir tun können, wenn Zweifel an uns nagen, und wie schon Eltern ihren Kindern
eine gesunde Portion Selbstvertrauen mit auf den Weg geben.
»Du schaffst das, vertrau mir!« – An sich selbst zu glauben, ist nicht immer einfach.
Ob es nun um den schon lange gehegten Wunsch geht, sich mit einem eigenen Unternehmen
selbstständig zu machen, um die Teilnahme an einem wichtigen Sportwettkampf oder einfach
bloß darum, den sympathisch aussehenden Unbekannten im Café anzusprechen –
manchmal fehlt uns schlicht das Selbstvertrauen, um den entscheidenden Schritt zu wagen.
Dann nagen plötzlich die Zweifel an uns: Sind wir dem Ganzen wirklich gewachsen?
Können wir das überhaupt schaffen? Und was passiert, wenn es schiefgeht?
Anstatt eine Chance zu ergreifen, lassen wir sie vielleicht verstreichen – oder brauchen erst
die ermutigenden Worte anderer, die uns oftmals mehr zuzutrauen scheinen, als wir es selbst tun.
Weiter


Empathie

Vom Mitfühlen und Mitleiden
Empathie ist ein zutiefst im Menschen verankerter Mechanismus:
Wir lachen, wenn andere lachen, und leiden mit, wenn es ihnen schlecht geht.
Doch wie und warum fühlen wir eigentlich mit unseren Mitmenschen mit?
Was passiert, wenn diese Fähigkeit fehlt? Und sind auch Tiere empathisch?
Weiter zum Dossier auf scinexx


"Stell dir vor"

Unsere Einstellungen ändern sich allein durch die Kraft der Vorstellung
Unsere Einstellungen lassen sich nicht nur durch tatsächlich Erlebtes beeinflussen.
Reine Vorstellungen von solchen Ereignissen können erstaunlicherweise
eine ganz ähnliche Wirkung ausüben. Das haben Roland Benoit und Philipp Paulus
vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften gemeinsam
mit Daniel Schacter von der Harvard University nun in einer Studie gezeigt.
Genauer gesagt, geschieht dieses Phänomen in einem Teil unseres Gehirns,
dem ventromedialen präfrontalen Kortex. Dort werden Informationen
über unsere Umwelt gebündelt und bewertet, wie die Forscher in der Zeitschrift
Nature Communications schreiben. Beitrag lesen [11 KB]


Macht Singen glücklich?

Do, re, mi, fa, so, la, ti, do! Ob unter der Dusche oder im Chor:
Singen soll glücklich machen. Stimmt das?
Singen macht glücklich. Unter Sängerinnen und Sängern, Profis wie Amateuren,
ist diese positive Wirkung unumstritten. Auch Wissenschaftler sammeln immer mehr Indizien,
die den stimmungsaufhellenden Effekt bestätigen: Sie zeigen tief greifende physiologische
Veränderungen, angefangen bei Neurotransmittern bis hin zur Atmung. Das Musizieren
mit der eigenen Stimme macht gute Laune und steigert das allgemeine Wohlbefinden.
Außerdem bringt Singen das Herz-Kreislauf- sowie das Immunsystem auf Trab,
baut körperlichen und psychischen Stress ab und verbessert die kognitive Leistung.
Um zu begreifen, welche Mechanismen ursächlich hinter der gemütsaufhellenden Wirkung
(und den anderen positiven Nebenwirkungen) des Singens stecken, bedarf es jedoch noch intensiver Forschung.
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Resilienz fördern – wie geht das?

Nicht jeder Mensch verfügt über eine robuste Psyche oder blickt auf eine glückliche Kindheit zurück. Resilienz ist trotzdem möglich, sagt der französische Psychiater und Psychoanalytiker Boris Cyrulnik. Was eine schwere Kindheit ist, weiß er aus eigener Erfahrung: Seine Eltern, jüdische Einwanderer, wurden in Auschwitz ermordet. Ein Gespräch über Traumata
und was sie im Gehirn ihrer Opfer anrichten. Zum Interview


Wie wir unter Druck die Nerven behalten

Manchmal verlassen uns unsere Fähigkeiten ausgerechnet in den wichtigsten Momenten.
Dabei kann ein simpler Trick womöglich gegen das so genannte »choking« helfen.

Ob wir nun den entscheidenden Elfmeter auf dem Fußballfeld verschießen
oder bei dem wichtigen Vortrag plötzlich ins Stottern geraten – oftmals versagen wir
gerade dann, wenn besonders viel auf dem Spiel steht. Fähigkeiten, die wir eigentlich
im Schlaf beherrschen, sind unter Druck plötzlich wie weggeblasen – ein Phänomen,
das Forscher auch als »choking« bezeichnen.
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Die Macht der Geschichten

Geschichten helfen uns, Abstraktes erfahrbar zu machen.
Das Problem: Was packend erzählt ist und sich gut in unser Weltbild einfügt,
hinterfragen wir kaum. Hochstapler haben deshalb oft ein leichtes Spiel.
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Wie gut kennen wir uns selbst?

Meist können wir ziemlich gut beurteilen, wie wir uns gerade verhalten.
Doch in einer Hinsicht scheinen wir blind zu sein.

Ob wir eher gesellig oder zurückhaltend, eher faul oder verlässlich sind,
darüber wissen wir im Allgemeinen ganz gut Bescheid. Doch in einem Punkt
kennen wir uns offenbar schlecht, stellten Jessie Sun und Simine Vazire
von der University of California in Davis in der Fachzeitschrift »Psychological Science« fest:
»Menschen können nicht gut beurteilen, wie umgänglich sie sind.«
Weiter


Die Suche nach einem sicheren Hafen

Vor 70 Jahren revolutionierte der britische Psychiater John Bowlby
mit seiner Bindungstheorie die damalige Erziehungspraxis.
Den Grundstein dazu legten vermutlich auch seine eigenen emotionalen Entbehrungen.

Zur Teestunde, um 17 Uhr, durfte John seine Mutter für eine Stunde sehen.
Den übrigen Tag war er seiner Amme Minnie anvertraut. Der eingeschränkte Kontakt
zur Mutter war damals so üblich in den gesellschaftlichen Kreisen der Bowlbys,
eines gut situierten Paars des Londoner Bürgertums. Um 1910 glaubte man,
übertriebene Gefühlsbekundungen seitens der Eltern würden den Charakter der Kinder
verweichlichen und verderben.

Glücklicherweise war Kindermädchen Minnie dem kleinen John zugetan,
und so konnte er sein Bedürfnis nach mütterlicher Zuwendung zunächst bei ihr stillen.
Weiter


Wer lügt am meisten?

Tendenz zur Unehrlichkeit ist von Alter und Geschlecht abhängig
„Pinocchios“ im Blick: Ob jemand zum Lügen neigt, ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig – doch von welchen? Eine Meta-Analyse bestätigt nun, dass die Tendenz zur Unehrlichkeit unter anderem von Alter und Geschlecht beeinflusst wird. Demnach lügen jüngere Menschen häufiger als ältere und Männer häufiger als Frauen. Daneben entscheidet aber auch die konkrete Situation darüber, ob wir flunkern oder ehrlich bleiben. Weiter


Streicheln lindert Schmerzen bei Babys

Wenn Neugeborene sanft berührt werden, sinkt offenbar ihr Schmerzempfinden.
Und es gibt sogar ein optimales Streicheltempo!
Wenn Babys sanft gestreichelt werden, empfinden sie möglicherweise weniger Schmerzen.
Das berichten Forscher um Deniz Gursul von der University of Oxford im Fachmagazin
»Current Biology«. Die Wissenschaftler beobachteten die Reaktion von Neugeborenen,
die zum Blutabnehmen kurz in den Fuß gepikst werden mussten. Außerdem maßen sie
parallel die Hirnaktivität der Kleinen mittels Elektroenzephalografie (EEG).
Weiter


Warum wir lügen

Hier erfahren Sie die Wahrheit, nichts als die Wahrheit
Lügen haben kurze Beine. Wenn dieser Satz der Wahrheit entspräche, wäre wohl
die gesamte Menschheit nicht größer als 1,60.
Politik und Kirche, PR-Abteilungen und Privatsender, auf der Straße und in den eigenen
vier Wänden – jeder dreht hier und da ein bisschen an der Wahrheit, mal mehr
und mal weniger.
Pinocchio und Baron Münchhausen ebenso wie du und ich! Jeder Mensch lügt angeblich
bis zu 200 Mal am Tag. Und jede noch so kleine Flunkerei ist an einen Zweck gebunden.
Aber dieser muss nicht immer schlecht sein – und ist auch gar nicht selten unbewusst.
Hören Sie hier Tina Deneckens Beitrag.


Auf die Art der Empathie kommt es an

Kein Mitgefühl, aber ein scharfer Blick fürs Innenleben der Mitmenschen:
Das können Narzissten und Machiavellisten zu ihrem Vorteil nutzen.
Gleichgültigkeit gegenüber den Mitmenschen zählt zum Kern der so genannten Dunklen Triade,
den Persönlichkeitsmerkmalen Psychopathie, Narzissmus oder Machiavellismus
(rücksichtsloses Machtstreben). Je stärker sie ausgeprägt sind, desto weniger fühlt ein Mensch
mit anderen mit. Aber das gilt offenbar nicht für die Fähigkeit, sich gedanklich in andere
hineinzuversetzen, wie eine Studie in der Fachzeitschrift »Personality and Individual Differences« nahelegt.
Weiter


Morgen mach ich’s bestimmt!

Wer prokrastiniert, zögert unliebsame Aufgaben immer weiter heraus.
Die Folgen: Stress, Schuldgefühle, noch mehr Prokrastination.
Gerade in selbstgestalteten Arbeitsumwelten kann das zu einem ernsten Problem werden.
Dabei gibt es durchaus effektive Mittel gegen die »Aufschieberitis«. Weiter


Auf der Suche nach einem sicheren Hafen

Vor 70 Jahren revolutionierte der britische Psychiater John Bowlby
mit seiner Bindungstheorie die damalige Erziehungspraxis.
Den Grundstein dazu legten vermutlich auch seine eigenen emotionalen Entbehrungen.

Zur Teestunde, um 17 Uhr, durfte John seine Mutter für eine Stunde sehen.
Den übrigen Tag war er seiner Amme Minnie anvertraut. Der eingeschränkte Kontakt
zur Mutter war damals so üblich in den gesellschaftlichen Kreisen der Bowlbys,
eines gut situierten Paars des Londoner Bürgertums. Um 1910 glaubte man,
übertriebene Gefühlsbekundungen seitens der Eltern würden den Charakter
der Kinder verweichlichen und verderben. Weiter


Warum wollen wir niedliche Wesen kneifen?

Viele Menschen verhalten sich angesichts süßer Babys und flauschiger Welpen paradox.
Eine US-amerikanische Wissenschaftlerin hat dieses Phänomen erforscht.

Hatten Sie schon einmal den Drang, in die Wangen eines Babys zu kneifen,
seine speckigen Beinchen anzuknabbern oder einen Hundewelpen fester zu knuddeln,
als gut für ihn wäre? Keine Sorge, dieses Verhalten ist ganz normal.
Weiter


Das Böse im Menschen

Der dunkle Faktor der Persönlichkeit
Die dunkle Seite des Menschen hat viele Facetten. Psychologen aus Ulm, Landau
und Kopenhagen haben nun gezeigt, dass Egoisten, Machiavellisten, Narzissten,
Psychopathen und Sadisten mehr gemeinsam haben, als sie trennt.
Den Forschern gelang es, viele dieser problematischen Persönlichkeitseigenschaften
auf wenige grundlegende Prinzipien zurückzuführen: den „dark factor“ (D-Faktor)
der Persönlichkeit. Veröffentlicht wurde die Studie in der international renommierten
Fachzeitschrift Psychological Review. Zum Beitrag [153 KB]


Pinocchio-Effekt

Nase reagiert beim Lügen
Ob jemand lügt oder die Wahrheit sagt, lässt sich an der Gesichtstemperatur erkennen.
Je größer der Temperaturunterschied zwischen Stirn und Nase, desto höher
die Wahrscheinlichkeit, dass jemand lügt.
Das konnten spanische Forscher mit Wärmebildern in einer Studie belegen.
Der Grund: Eine Lüge erfordert eine hohe kognitive Leistung und der Lügner ist aufgeregt,
daher wird die Stirn warm. Durch den Stress und die Emotionalität der Lüge ziehen sich
die Blutgefäße an den exponierten Stellen – eben auch an der Nase zusammen –
daher sinkt dort die Temperatur. Die Trefferquote der Wärmebildinfos lag immerhin
bei 80 Prozent. Quarks-Reporterin Annika Franck hat sich die Studie angeschaut | audio


Zwanghaftes Tagträumen

Lange wurde sie als nutzlose Zeitverschwendung verteufelt – doch in den vergangenen Jahren haben Psychologen und Neurowissenschaftler die Tagträumerei zumindest teilweise rehabilitiert. Die Gedanken schweifen zu lassen, entspricht demnach nicht nur der natürlichen Funktionsweise des Gehirns, sondern beschert uns auch kreative Einfälle. Weiter


Your mind may be a quantum machine

Nobody understands what consciousness is or how it works.
Nobody understands quantum mechanics either. Could that be more than coincidence?
"I cannot define the real problem, therefore I suspect there's no real problem,
but I'm not sure there's no real problem."
The American physicist Richard Feynman said this about the notorious puzzles and paradoxes
of quantum mechanics, the theory physicists use to describe the tiniest objects in the Universe.
But he might as well have been talking about the equally knotty problem of consciousness.
Some scientists think we already understand what consciousness is, or that it is a mere illusion.
But many others feel we have not grasped where consciousness comes from at all. Read more


Ist das Gehirn krank, wenn die Seele leidet?

Psychische Leiden seien Erkrankungen des Gehirns, beteuern Psychiater gerne.
Menschen mit psychischen Erkrankungen wie Depression, Schizophrenie oder ADHS hören
immer wieder, dass ihre seelischen Probleme im Wesentlichen eine Wurzel hätten:
eine Störung in dem rund 1300 Gramm schweren Organ in ihrem Schädel.
Doch die Behauptung ist umstritten. Weiter


Was der Sicherheitsabstand verrät

Wenn uns ein Gesprächspartner auf die Pelle rückt,
kann das auf psychische Auffälligkeiten hindeuten.

Diese Situation haben die meisten schon mal erlebt: Ein Gegenüber tritt im Gespräch
etwas zu nah heran. Man weicht zurück, der andere rückt nach.
Wie viel Distanz wir zu unserer Umwelt halten, hängt von Ort und Situation, kulturellen Normen
und dem Grad an Vertrautheit ab. Ein besonders großer oder kleiner Sicherheitsabstand deutet
außerdem auf unterschiedliche psychische Auffälligkeiten hin, wie schon 2013 unter anderem
ein Experiment mit Psychiatriepatienten nahelegte. Weiter


Human Mind and Quantum Physics

The strange link betwenn the human mind and quantum physics
Nobody understands what consciousness is or how it works.
Nobody understands quantum mechanics either.
Could that be more than coincidence?

"I cannot define the real problem, therefore I suspect there's no real problem,
but I'm not sure there's no real problem."

The American physicist Richard Feynman said this about the notorious puzzles
and paradoxes of quantum mechanics, the theory physicists use to describe
the tiniest objects in the Universe. But he might as well have been talking
about the equally knotty problem of consciousness.
Read more


Kinder und soziales Verhalten

Forschern zufolge können wir bereits im Kleinkindalter schlechtes und gutes Verhalten voneinander unterscheiden und abwägen, ob und wann auch mal ein schlechtes Benehmen angemessen sein kann.

In einer Studie wird Kindern (sechs bzw. zwölf Monate alt) ein kurzes Puppentheater vorgeführt.
Eine rote, runde Figur versucht den Hang eines stilisierten Hügels zu erklimmen, schafft es jedoch nicht
und rollt immer wieder zurück. Bald erscheint von hinten eine gelbe, dreieckige Figur, die nachhilft
und anschiebt, bis der roze Kreisel den Gipfel des Berges erreicht hat.
Neue Szene: Wieder versucht der rote Kreis den Berg hinaufzukommen, wieder rollt er mehrmals zurück.
Bald erscheint von oben ein blaues Quadrat, das den roten Kreis hinunterdrückt. Die Kinder verfolgen
mehrmals hintereinander gebannt diese Vorführung. Im Anschluss werden ihnen auf einem Tablett
die Spielfiguren zur Auswahl präsentiert. 99 Prozent der Sechsmonatigen nehmen die gelbe Figur.
Bei den Einjährigen sieht es schon anders aus: 20 % entscheiden sich für die blaue Figur!

In einer weiteren Studie spielte das Team um Kiley Hamlin von der University of British Columbia
mithilfe von Stofftieren kleinen Kindern zwischen fünf und acht Monaten bestimmte Situationen vor.
In einer probierte eine Handpuppe eine Kiste zu öffnen. Entweder es kam eine andere und half ihr dabei
oder ein Stofftier setzte sich auf die Kiste, sodass man sie nicht mehr öffnen konnte.
In einer anderen darauf folgenden Situation ließen die Wissenschaftler das soziale und unsoziale Stofftier
mit einem Ball spielen und ließen diesen von anderen Charakteren wegnehmen bzw. den Handpuppen
zurückgeben, wenn der Ball hinuntergefallen war.
Zum Video


Was uns glücklich macht

Freundschaften und Beziehungen sorgen für ein längeres Leben.

Faktoren für mehr Freude im Leben
Glück ist nicht nur ein subjektiver Eindruck, sondern lässt sich sogar empirisch messen.
In diesem Rahmen wird alljährlich der Glücksreport herausgegeben, der Faktoren des Glücks
auswertet und in einen internationalen Vergleich gibt. Wie sehr uns der Wunsch nach Glück
im privaten und beruflichen Umfeld antreibt, zeigt auch die wissenschaftliche Komponente.
Mittlerweile beschäftigen sich sogar Elite-Universitäten in ihren Studien mit dem doch
nicht ganz so subjektiven Begriff des Glücks.
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Gerald Hüther "Kultur der Begegnung"

Wir reden wie selbstverständlich vom Wir-Gefühl.
Aber wie entsteht das eigentlich in unseren Köpfen?
Wir wollten es von Dr. Gerald Hüther wissen, einem der renommiertesten
Hirnforscher Deutschlands.
Zum Beitrag [188 KB]


Wofür Väter gut sind

5 Wege, auf denen sie die Kindesentwicklung fördern
Viele junge Väter nehmen bereits Elternzeit in Anspruch.
Doch kommt das väterliche Engagement auch den Kindern zugute? Auf jeden Fall,
meint Paul Raeburn. Väter, so erläutert der amerikanische Wissenschaftsjournalist
in seinem Buch Väter, warum sie trotzdem wichtig sind, seien für deren Wohlergehen
viel wichtiger, als man lange vermutete – und zwar in jeder Entwicklungsphase.
Artikel lesen [15 KB]


Zum Glück muss man nicht immer glücklich sein

"Ein gelingendes Leben ist für mich ein menschen-freundliches Leben - vom Anfang bis zum Ende." Jeder kennt, jeder hat sie, die kleinen und großen Fragen an das Leben: Franz Alt lässt uns teilhaben an seinen sehr persönlichen Antworten, die ihm Jesus, C.G. Jung, der Dalai Lama, seine Mutter, seine Frau, seine Kinder und viele andere Lehrer seines Lebens geschenkt haben. Zum Gespräch mit Dr. Franz Alt


Tagträumer sind oft intelligenter

Gedankliche Auszeiten sprechen für Kreativität und hohe kognitive Kapazität
Wandernde Gedanken: Wer sich häufig beim Tagträumen ertappt, muss nicht besorgt sein –
im Gegenteil. Denn das gedankenverlorene Abschweifen kann ein Zeichen für hohe Intelligenz
und Kreativität sein, wie eine Studie enthüllt. Forscher fanden darin einen engen
Zusammenhang zwischen dem häufigen Tagträumen und einer besonders guten Vernetzung
des Gehirns. In Tests der kognitiven Leistung und Kreativität schnitten die Tagträumer
zudem besonders gut ab.
Artikel lesen [110 KB]


Das Durchhaltevermögen von Kindern

Kinder schauen sich Hartnäckigkeit von Erwachsenen ab
Wenn Kleinkinder beobachten, dass Erwachsene bei etwas hartnäckig bleiben,
werfen sie anschließend auch selbst weniger schnell die Flinte ins Korn.

Das Durchhaltevermögen von Kindern korreliert zahlreichen Studien zufolge
auch mit ihrem späteren akademischen Erfolg. Nun haben Forscher entdeckt,
wie Eltern es beeinflussen können.
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Warum wir alle Vorurteile haben

Im Alter von vier bis fünf Jahren lernen Kinder, in Kategorien zu denken.
Im Gehirn bilden sich dabei Strukturen aus, die später mit Vorurteilen gefüllt werden können.
Die Grundlagen der Kategorien - Normen und Werte - lernen Kinder von den Eltern,
Großeltern, Geschwistern und von Freunden. Vorurteile liegen also nicht in den Genen,
sondern kommen aus der Umwelt und werden "gelernt".
Zum Beitrag mit Video


Nur ein Objekt?

Sie haben das Gefühl, jemand sieht in Ihnen nur ein nützliches Werkzeug? Oder ein Sexobjekt? Möglicherweise sind Sie schon dabei, diese Herabsetzung selbst zu glauben, wie eine Studie zeigt.

Wenn Chefs in ihren Mitarbeitern nur Arbeitsmaschinen sehen oder Männer in Frauen vor allem Sexspielzeuge, rauben sie ihnen ihre Menschlichkeit. Denn die Betroffenen verinnerlichen diese Herabwürdigung, wie Forscher aus Großbritannien und Italien in zwei Untersuchungen zeigten.
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Dreijährige: Keine Toleranz für "Drückeberger"

Schon Kleinkinder erkennen die Verpflichtungen eines Einzelnen beim Teamwork
Lautstarker Protest gegen Arbeitsverweigerer: Bereits im Alter von drei Jahren erkennen Kinder, wenn sich ein Teampartner absichtlich vor der Arbeit drückt, wie ein Spielexperiment zeigt. Darin waren Kleinkinder besonders sauer, wenn ihr Teampartner plötzlich die gemeinsame Arbeit niederlegte und lieber eigene Ziele verfolgte. Bei einer unabsichtlichen Hinderung am Lösen der Aufgabe regten sich die im Stich gelassenen Kinder hingegen weniger auf.
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Komm in den Flow

Jeder kennt das gute Gefühl, wenn ihn das eigene Tun komplett einnimmt.
Laut Psychologen können wir sogar einiges dazu beitragen, dass sich solche
produktiven Momente öfter einstellen.
Meine Gedanken sind klar und fokussiert. Ich bin ganz im Hier und Jetzt,
versunken in dem, was ich gerade tue. Ich fühle mich gut.
Die Welt da draußen ist weit weg. Ich nehme mich und meine Sorgen kaum wahr.
Mit solchen Aussagen von Sportlern, Künstlern und Wissenschaftlern beschrieb
der Psychologe Mihály Csíkszentmihályi bereits 1975 jene besonderen Momente,
in denen Menschen ganz in ihrem Tun aufgehen und alles um sich herum vergessen.
Der amerikanisch-ungarische Forscher, der viele Jahre lang an der University of Chicago
arbeitete, gab diesem erfüllenden Zustand den Namen "Flow".
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Die Psychologie des Gebens

Warum wir teilen, auch wenn das keinen direkten Nutzen für uns hat.
Weihnachtszeit ist Spendenzeit. Umfragen zufolge geben Menschen in keinem anderen Monat
so viel von ihrem Vermögen ab wie im Dezember. Viele besinnen sich während dieser Zeit
auf die christliche Tugend, für ihre Nächsten – insbesondere für Arme und Notleidende – zu sorgen.
Hilfsorganisationen nutzen diese saisonale Großzügigkeit und bitten mit gezielten Kampagnen
um finanzielle Unterstützung. Aber was bewegt Menschen dazu, Unbekannten etwas von ihrem Eigentum abzugeben?
Und unter welchen Bedingungen? Sozialwissenschaftler und Psychologen haben in den letzten Jahren
einige aufschlussreiche Antworten auf diese Fragen gefunden.
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© Max-Planck-Gesellschaft München