Startseite | kontakt | newsletter | sitemap | impressum | Datenschutz

Bemerkenswerte Menschen

Bemerkenswerte Menschen

mehr ...

interviews

interviews

mehr ...

adhs

adhs

mehr ...

bildung

bildung

mehr ...

gehirn

gehirn

mehr ...

Dr. Mondino und das Gehirn

Dr. Mondino und das Gehirn

mehr ...

genetik / epigenetik

genetik / epigenetik

mehr ...

Gesundheit / Medizin

Gesundheit / Medizin

mehr ...

Neurobiologie

Neurobiologie

mehr ...

Neurologie

Neurologie

mehr ...

psychologie

psychologie

mehr ...

Psychotherapie.Tools

Psychotherapie.Tools

mehr ...

Philosophie

Philosophie

mehr ...

pädagogik

pädagogik

mehr ...

lernen & schule

lernen & schule

mehr ...

leben & gesellschaft

leben & gesellschaft

mehr ...

gehirn & geist

gehirn & geist

mehr ...

gehirn&geist - dossier

gehirn&geist - dossier

mehr ...

INVOLO Unsere Welt befindet sich im Wandel

INVOLO Unsere Welt befindet sich im Wandel

mehr ...

MEILE bewegt

MEILE bewegt

mehr ...

psychologie heute

psychologie heute

mehr ...

psychologie heute compact

psychologie heute compact

mehr ...

Schlaulicht

Schlaulicht

mehr ...

TERRA MATER

TERRA MATER

mehr ...

WEGE - Das Magazin zum Leben

WEGE - Das Magazin zum Leben

mehr ...
Sie sind hier: Startseite » bibliothek » psychologie

psychologie


Was tun, wenn einem nichts einfällt?

Was tun, wenn einem nichts einfällt, Herr Professor?
Viele Menschen haben diese Tage das Gefühl, dass sich Corona wie Mehltau auf die Stimmung und die eigene Kreativität legt. Man will kreativ sein will – aber es fällt einem partout nichts ein. Was genau passiert da im Gehirn?
Der Neuropsychologe Lutz Jäncke hat zur Kreativität geforscht und dabei auch
mit Musikerinnen und Schriftstellern gearbeitet. Er rät zur bewussten Ablenkung –
und zu weniger Verbissenheit. Zum Interview

Lutz Jäncke ist Professor für Neuropsychologie an der Universität Zürich.
Schwerpunkte seiner Forschung sind die kognitive Psychologie und die Plastizität des Gehirns.


So erkennen wir falsche Erinnerungen

So erkennen wir falsche Erinnerungen und werden sie wieder los
Wir vertrauen unserem Gehirn. Doch manchmal zu Unrecht.
Denn wir neigen dazu, Dinge zu glauben, die so nie passiert sind –
wenn man uns das nur oft genug einredet.
Eine neue Studie hat untersucht, wie wir die falschen Erinnerungen wieder loswerden
Zum Audiobeitrag


Leben mit dem Ungewissen

Was ist Unsicherheit überhaupt? Und was machen wir daraus? (imago images / Ikon Images / Eva Bee)

Was Unsicherheit mit uns macht
Angesichts von Pandemie und Klimawandel hat die Unsicherheit Hochkonjunktur.
Niemand mag dieses Gefühl, doch wir können ihm kaum entrinnen.
Aber gibt es nicht auch gute Gründe, Ungewissheit wertzuschätzen?

„Klar, je mehr Entscheidungen ich treffe, desto mehr Entscheidungen kann ich falsch treffen
und das kann einen ja natürlich auch verunsichern. Und momentan sind wir natürlich
in einer Phase, wo Menschen sich ja regelrecht nach Kontrolle sehnen“,
sagt die Buchautorin und Journalistin Sandra Winkler.
Zum Audiobeitrag


IDENTITÄT

Ich bin, was mir gefällt
Sinn für Ästhetik, Liebe zur Kunst, Musikgeschmack:
All das bildet einen Teil der Identität. Wer eine neue Leidenschaft entdeckt,
fühlt sich deshalb oft wie ein anderer Mensch.

Stellen Sie sich vor, Ihr Musikgeschmack würde sich dramatisch wandeln.
Früher haben Sie klassische Sinfonien und Sonaten geliebt, neuerdings hören Sie Hiphop.
Wären Sie dann noch dieselbe Person? Wie sehr hätten Sie sich verändert?
Weiter


Falsche Erinnerungen sind leicht zu erzeugen

Wir meinen uns manchmal an Dinge zu erinnern, die tatsächlich nie geschehen sind.
Eine psychologische Studie zeigt jetzt, wie leicht es ist, falsche Erinnerungen
zu generieren. Allerdings ist es auch möglich, diese Erinnerungen wieder zu löschen.
Zum Audiobeitrag


Selbstverletzung bei Jugendlichen

Warum Ritzen zur Sucht wird
Sie ritzen sich mit Fingernägeln, Rasierklingen oder Glasscherben.
Sie fügen sich Prellungen zu, verbrennen sich oder schlagen mit dem Kopf gegen die Wand. Wenn junge Menschen ihrem Körper Schmerzen zufügen, nennt man das „Nicht-suizidales selbstverletzendes Verhalten“ (NSSV).

Etwa jeder dritte Jugendliche hat sich schon einmal selbst verletzt:
Mit diesen Zahlen liegt Deutschland im europäischen Vergleich auf einem der Spitzenplätze.
Selbstverletzung kommt besonders häufig vor bei Jugendlichen, die ihre negativen Gefühle
vergleichsweise intensiv wahrnehmen, so Paul Plener, Professor für Kinder- und Jugendpsychiatrie
an der MedUni Wien. Ein anderer Grund für Selbstverletzungen ist das Bedürfnis, überhaupt etwas
zu fühlen und auch der Wunsch, über etwas im Leben die Kontrolle zu haben –
und sei es nur über den eigenen Schmerz. Zum Audiobeitrag


Jungen in der Pubertät

Jungen in der Pubertät – Wild, faul und missverstanden?
In der Schule gelten sie oft als besonders faul und antriebslos.
Auf Eltern wirken sie oft rebellisch. Nur Einbildung?
Oder warum sind pubertierende Jungs so schwierig?
Zum Audiobeitrag und Manuskript zur Sendung.


Die Psychologie des Vergessens

Warum Nicht-Wissen schwerfällt
Wir müssen vergessen, um künftige Aufgaben bewältigen zu können.
Routinen und Emotionen erschweren das aber. Und wer sich zwingt,
etwas vergessen zu wollen, bewirkt oft das Gegenteil.

Wie funktioniert unser Gedächtnis?
Um das Vergessen zu begreifen müssen wir verstehen, wie unser Gedächtnis funktioniert.
Dabei spielen zwei Begriffe eine zentrale Rolle: das Kurzzeitgedächtnis und das Langzeit-
gedächtnis. Damit sich eine Erinnerung festigen kann, muss sie vom Kurzzeitgedächtnis
ins Langzeitgedächtnis transportiert werden. Dieser Vorgang nennt sich Konsolidierung.

Die Konsolidierung ist ein dynamischer Prozess. Wenn die Erinnerung wieder hervorgerufen wird,
wird sie im Kurzzeitgedächtnis neu aktiviert. Um dann wieder ins Langzeitgedächtnis übertragen
zu werden, muss sie aufs Neue konsolidiert werden. Daher der Begriff Rekonsolidierung.
Zum Audiobeitrag


Die wahren Gründe für Ignoranz

Ob es um die Klimakrise geht, um die Existenz des Coronavirus oder ums eigene Privatleben: Manche Menschen wollen einfach nicht wahrhaben, was längst erwiesen ist. Dahinter stecken weniger sachliche Argumente als psychologische Motive.

Oft genug gibt es auf eine Frage noch keine verlässliche Antwort; es fehlt an Forschung,
oder die Daten sind uneindeutig. Doch manchmal ist die Sache klar, und dennoch
vertreten Menschen Ansichten, die den Fakten offenkundig widersprechen. Woran liegt das?
Weiter


Wut Eine produktive Kraft

Menschen in Rage beunruhigen ihr Umfeld. Aber der falsche Umgang mit der oft verpönten Emotion Wut kann sogar zu Depressionen führen. Psychologen raten deshalb: Lasst die Wut zu.
Zum Audiobeitrag


Wer mag wen?

Manche Menschen sind uns auf Anhieb sympathisch. Andere können wir einfach nicht ausstehen. Psychologische Experimente zeigen, wie wir in Sekundenschnelle über Fremde urteilen und wovon wir uns dabei beeinflussen lassen.

Auf dem Bildschirm ist das Gesicht eines Mannes zu sehen. Er blickt direkt in die Kamera;
sein Schädel vor dem schwarzen Hintergrund ist kahl. Ein Mausklick, und seine Züge
beginnen sich zu wandeln: Sein Kopf wird schmaler, seine Haut bräunlicher,
seine Augen werden größer. Sein Doppelkinn-Ansatz beginnt zu schwinden;
seine Mundwinkel heben sich. Nach viereinhalb Sekunden ist die Metamorphose komplett.
Das Antlitz, das dem Betrachter nun vom Display entgegenlächelt, ist überaus sympathisch:
ein netter Kerl, mit dem man gerne mal ein Bier trinken gehen würde.

Doch jetzt verändert sich das Gesicht abermals . . . Weiter


Bindungsangst

Das Nähe-Distanz-Problem
Jeder Mensch entwickelt in der Kindheit eine Blaupause für Beziehungen:
den so genannten Bindungsstil. Noch Jahrzehnte später bestimmt er,
welche Paare miteinander glücklich werden und welche auf Dauer zusammenbleiben.

Wir suchen sie fast alle. Die große Liebe. Manche finden sie.
Manche suchen sie ein Leben lang – und finden sie dennoch nicht.
Sie glauben, sie hätten einfach Pech in der Liebe.

Hinter immer wieder scheiternden Beziehungen kann aber auch etwas anderes stecken:
Bindungsangst. Typische Anzeichen: Man zieht sich immer dann zurück, wenn die Beziehung
enger, intimer, verbindlicher wird. Oder man findet andere nur anziehend, wenn man sie nicht
haben kann, zum Beispiel, weil sie verheiratet sind oder kein Interesse an der eigenen Person haben.
Weiter


Der Monotonie entfliehen

Sich zu langweilen, ist nicht per se schädlich. Allerdings sind das viele der Strategien,
mit denen Menschen versuchen, dieses Gefühl zu vertreiben.
Können wir einen besseren Umgang mit dem ungeliebten Zustand lernen –
und gar von ihm profitieren?

Langeweile nervt. Wie eine Stubenfliege. Wir tun alles, um sie zu verscheuchen.
Wenn das nicht hilft, fliehen wir vor ihr, stürzen uns in Arbeit oder Zerstreuung,
checken das Smartphone im Minutentakt. Aber viele Ablenkungsstrategien nutzen sich bald ab –
und der ungebetene Gast leistet uns erneut Gesellschaft. Erst recht in Corona-Zeiten,
in denen wir durch Abstandsregelungen und Ausgangssperren manchmal regelrecht
zu Langeweile verdonnert werden. Weiter


Resilienz in der Corona-Zeit

Soziale Kontakte sind ein Schutzfaktor
Die Pandemie verlangt viel von uns. Um die schwere Zeit zu überstehen,
rät der Psychiater Klaus Lieb dazu, Kontakt zu Bekannten aufzunehmen.
Wer mit der Situation nicht mehr klarkomme, solle unbedingt professionelle Hilfe
in Anspruch nehmen.

Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO stellt fest, dass die Pandemie
und ihre Auswirkungen in erheblichem Maß Angst, Sorgen, Stress und Unruhe erzeugt.
Sie führe zunehmend zu Einsamkeit, Depressionen und schädlichem Alkohol- oder Drogenkonsum.
Auch mit suizidalen Verhalten sei zu rechnen, so die WHO.

In dieser Situation ist Resilienz gefragt, also psychische Widerstandsfähigkeit.
Die Fähigkeit, unter Stress psychisch stabil zu bleiben, sei von Mensch zu Mensch
unterschiedlich ausgeprägt, sagt Klaus Lieb, wissenschaftlicher Geschäftsführer
des Leibniz-Instituts für Resilienzforschung (LIR): „Aber grundsätzlich hat die Kraft
der Resilienz eigentlich jeder in sich. Und das ist schon mal eine gute Nachricht.“
Resilienz lasse sich zudem trainieren, erläutert Lieb. Es gebe Risiko-, aber auch Schutzfaktoren:
„Und wenn man die kennt, kann man die aktivieren.“
Zum Audiobeitrag


Still, das Schweigen spricht!

Schweigen hat vielfältige Formen und Funktionen, es ist aber noch kaum ergründet. (picture alliance / Karl-Josef Hildebrand)

Schweigen ist wie schlafen: Jeder tut es, überall, irgendwie.
Aber während der Schlaf seit Langem systematisch erforscht wird,
ist es um das Schweigen sonderbar still.
Viel weiß man nicht von dieser grundlegenden Kommunikationsform. Bis jetzt.

Wie viele Arten Schweigen gibt es? Wie unterscheiden sie sich?
Woran erkennt man, welche Art tröstet und welche verletzt, sogar töten kann?
Zum Audiobeitrag


Christoph Quarch: Wie das Glück uns findet

Je mehr wir unserem Glück nachjagen, desto weniger erfüllt es uns am Ende.
Kein Wunder, meint der Philosoph Christoph Quarch, denn wahres Glück
werde einem geschenkt. Doch das setze eine ganz bestimmte Haltung voraus.

Wir leben in einer Gesellschaft, die an jeder Ecke mit Produkten winkt,
die Glück und Sinn versprechen: das Duschgel mit Bio-Bergamotte,
der Tee mit Zeremoniehintergrund, die faire Schokolade, das Elektroauto
mit Solarcarport und Ökostromtarif. Aber ist Glück wirklich konsumierbar?
Beitrag hören


Mütter und Töchter - Eine besondere Beziehung

Die Mutter ist die allererste Bindung, die erste große Liebe, das Rollenvorbild,
und sie prägt zeitlebens die Körperlichkeit und das Gefühlsleben einer Frau.

Nicht alle Frauen werden Mütter, aber alle sind Töchter und Töchter haben Mütter.
Und wenn sie unter sich sind, geht es nicht hauptsächlich um die Männer,
sondern um die längste Zweierbeziehung des Lebens. Beitrag hören.


Soziale Isolation - Süchtig nach anderen

Ein Experiment mit Freiwilligen in sozialer Isolation zeigt: Menschen verlangen nach einiger Zeit der Einsamkeit genauso nach anderen Menschen wie bei Hunger nach Essen.

Für die Gesundheit des Menschen dürften positive Sozialkontakte ebenso wichtig sein
wie Essen oder Schlafen. Müsste unser Gehirn dann nicht auch ähnliche Tricks
und Druckmittel einsetzen wie Hungergefühl oder Müdigkeit, um uns daran zu erinnern,
wenn uns Gesellschaft fehlt? Und könnte man einen solchen Drang nach anderen Menschen im Hirn messen?
Auf der Suche nach Antworten haben Forscher um Livia Tomova vom MIT 40 Freiwillige einem Isolations-
experiment unterzogen und im Magnetresonanztomografen untersucht, wie deren Gehirn reagiert.
Die Resultate haben sie im Fachblatt »Nature Neuroscience« veröffentlicht. Weiter


Sei dankbar!

Dankbarkeit öffnet uns die Augen für die schönen Seiten des Lebens und hilft
in vielen Momenten. Langsam nimmt auch die Wissenschaft dieses einzigartige Gefühl
und sein großes Potenzial ernst.

Philosophen, Ethnologen und Sozialwissenschaftler beschäftigen sich schon lange
mit der komplexen Empfindung. Die Psychologie hat sie hingegen erst vor 20 Jahren
als Forschungsgegenstand entdeckt. Die Vermessung der Dankbarkeit begann
mit der Geburt einer neuen Strömung innerhalb des Fachs: der Positiven Psychologie.
Als deren Wegbereiter gilt Martin Seligman. Weiter


Selbstbild - Worin wir uns selbst überschätzen

Wir betrachten uns selbst durch eine rosarote Brille und verschließen die Augen vor dem,
was wir nicht sehen wollen. Wo genau liegen diese blinden Flecken in der
Selbstwahrnehmung?

Mitte des 18. Jahrhunderts sagte der Erfinder und Politiker Benjamin Franklin:
»Es gibt drei Dinge, die extrem hart sind: Stahl, Diamant und sich selbst zu kennen.«
Daran hat sich bis heute nichts geändert: Der Mensch tut sich mit Selbsterkenntnis
eher schwer. Wie genau er es sich schwer macht, offenbarten 2012 der Psychologe
Thomas Gilovich und seine Kollegin Elanor Williams mit einer Reihe von Experimenten.
Weiter


Die Facetten unserer Persönlichkeit

Menschliches Erleben und Verhalten gründen in einem Mosaik von vielen verschiedenen Eigenschaften. Die Psychologie will herausfinden, welche Dimensionen unser individuelles Profil ausmachen.

Menschen sind verschieden. Der erste ist chaotisch und weltoffen, der zweite ordentlich
und dickköpfig, der dritte feinsinnig und zurückhaltend. Schon Babys unterscheiden sich
von Geburt an in ihrem Temperament. Manche sind eher reserviert, manche schenken
selbst Fremden ein strahlendes Lächeln. Und während ein Säugling den ganzen Tag schläft,
ist der andere zwischen den Nickerchen hellwach und strampelt, was das Zeug hält.

Aus diesen frühen Unterschieden lässt sich jedoch noch nicht das spätere Wesen vorhersagen.
Erst ab etwa drei Jahren haben sich die Temperamentsmerkmale so stabilisiert, dass sie
auf die Persönlichkeit im Erwachsenenalter schließen lassen. Spätestens dann zeigt sich
die ganze Bandbreite unserer Vorlieben, wie wir die Welt sehen und darin handeln.
Weiter


Innere Stärke - Wie funktioniert Selbstregulierung

Manche Menschen haben sich gut im Griff, agieren gelassen und autonom.
Wie kann man diese Selbstregulierung erlernen? Antworten gibt die Psychologin Sabina Pauen.
Zum Audiobeitrag


Verstehen Kleinkinder, was in unserem Kopf vorgeht

Bislang ging die Wissenschaft davon aus, dass Kinder sich erst im Alter
von etwa vier Jahren in die Perspektive anderer hineinversetzen können.
Erst dann würden sie verstehen, dass andere manchmal anders denken als sie selbst.
In den letzten Jahren haben Forscher jedoch herausgefunden, dass schon jüngere Kinder
mit ihrem Blick signalisieren, was der andere denken könnte. Weiter


Man kann den emotionalen Stil verändern

Der Psychologe Richard Davidson erforscht, wie man die Gefühle in neue Bahnen lenken kann. Dazu schaut er vor allem hinter die Stirn von meditierenden Mönchen. An sich arbeiten könne aber jeder: »Der Spielraum ist größer als gedacht.«
Der Psychologe und Hirnforscher Richard J. Davidson (geboren 1951) ist ein Pionier
der Mind-Body-Medizin. Er forscht als Direktor am Waisman Center für Neuroimaging
und gründete das Center for Healthy Minds an der University of Wisconsin in Madison.
Bekannt ist er vor allem für seine Arbeiten mit tibetischen Mönchen. Neben dem Konzept
der Emotionsstile beschrieb er unter anderem den Verlauf emotionaler Reaktionen
(»affektive Chronometrie«) als Folge der Eigenschaften von neuronalen Schaltkreisen –
dem Schlüssel zum Verständnis von starken Ängsten. 2006 zählte das »Time Magazine«
Davidson zu den 100 einflussreichsten Menschen der Welt. Zum Interview


Wie wird man glücklich?

Michaela Merten im Gespräch mit Prof.Dr.Gerald Hüther
Die Suche nach dem Glück ist eine Universelle, und beschäftigt die Menschheit
seit Anbeginn der Zeit. Gemeinsam beleuchten wir die Aspekte des Glücklich seins & Werdens.
Zum Video


Worin wir Sinn finden

Ein sinnerfülltes Leben tut Körper und Seele gut. Doch nicht jeder erkennt einen Sinn
in seinem Dasein. Dabei braucht man nur die Augen offen zu halten – dann kann man
ihn in den unterschiedlichsten Dingen entdecken.

Sinn hilft uns, Extremsituationen besser durchzustehen:
Diese These vertrat schon der österreichische Psychiater Viktor Frankl.
Während des Naziregimes überlebte der jüdische Wissenschaftler vier verschiedene Konzentrationslager.
Nach dem Krieg verarbeitete er die dort erlebten Gräuel in seinem Buch »… trotzdem Ja zum Leben sagen«.
Darin schreibt er von der Notwendigkeit, auch noch im tiefsten Leiden einen Sinn zu finden, um nicht zu zerbrechen.
Weiter