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psychologie


Soziale Isolation - Süchtig nach anderen

Ein Experiment mit Freiwilligen in sozialer Isolation zeigt: Menschen verlangen nach einiger Zeit der Einsamkeit genauso nach anderen Menschen wie bei Hunger nach Essen.

Für die Gesundheit des Menschen dürften positive Sozialkontakte ebenso wichtig sein
wie Essen oder Schlafen. Müsste unser Gehirn dann nicht auch ähnliche Tricks
und Druckmittel einsetzen wie Hungergefühl oder Müdigkeit, um uns daran zu erinnern,
wenn uns Gesellschaft fehlt? Und könnte man einen solchen Drang nach anderen Menschen im Hirn messen?
Auf der Suche nach Antworten haben Forscher um Livia Tomova vom MIT 40 Freiwillige einem Isolations-
experiment unterzogen und im Magnetresonanztomografen untersucht, wie deren Gehirn reagiert.
Die Resultate haben sie im Fachblatt »Nature Neuroscience« veröffentlicht. Weiter


Sei dankbar!

Dankbarkeit öffnet uns die Augen für die schönen Seiten des Lebens und hilft
in vielen Momenten. Langsam nimmt auch die Wissenschaft dieses einzigartige Gefühl
und sein großes Potenzial ernst.

Philosophen, Ethnologen und Sozialwissenschaftler beschäftigen sich schon lange
mit der komplexen Empfindung. Die Psychologie hat sie hingegen erst vor 20 Jahren
als Forschungsgegenstand entdeckt. Die Vermessung der Dankbarkeit begann
mit der Geburt einer neuen Strömung innerhalb des Fachs: der Positiven Psychologie.
Als deren Wegbereiter gilt Martin Seligman. Weiter


Lieben wir heute anders als früher?

Jan Rieckhoff

Wie wir lieben, ist ständig im Wandel.
Im Zeitalter der sozialen Medien stumpfe unsere Emotionswahrnehmung immer mehr ab, beklagt Rob Boddice.​

Menschen haben schon immer geliebt. Oder hat sich das über die Jahrhunderte verändert?

Romantische Liebe ist ein historisches Konstrukt, aber unsere heutige, sozial akzeptierte Vorstellung
von Verlieben und dass dies als Grundlage für Beziehungen und Ehen steht, ist recht jung.
In der frühen Neuzeit, also vor knapp 600 Jahren, war es nicht unüblich, vor den Gefahren
des Sichverliebens zu warnen. In anderen Epochen gab es zudem Liebesgefühle,
die mittlerweile verlorengegangen sind.
Weiter


Selbstbild - Worin wir uns selbst überschätzen

Wir betrachten uns selbst durch eine rosarote Brille und verschließen die Augen vor dem,
was wir nicht sehen wollen. Wo genau liegen diese blinden Flecken in der
Selbstwahrnehmung?

Mitte des 18. Jahrhunderts sagte der Erfinder und Politiker Benjamin Franklin:
»Es gibt drei Dinge, die extrem hart sind: Stahl, Diamant und sich selbst zu kennen.«
Daran hat sich bis heute nichts geändert: Der Mensch tut sich mit Selbsterkenntnis
eher schwer. Wie genau er es sich schwer macht, offenbarten 2012 der Psychologe
Thomas Gilovich und seine Kollegin Elanor Williams mit einer Reihe von Experimenten.
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Die Facetten unserer Persönlichkeit

Menschliches Erleben und Verhalten gründen in einem Mosaik von vielen verschiedenen Eigenschaften. Die Psychologie will herausfinden, welche Dimensionen unser individuelles Profil ausmachen.

Menschen sind verschieden. Der erste ist chaotisch und weltoffen, der zweite ordentlich
und dickköpfig, der dritte feinsinnig und zurückhaltend. Schon Babys unterscheiden sich
von Geburt an in ihrem Temperament. Manche sind eher reserviert, manche schenken
selbst Fremden ein strahlendes Lächeln. Und während ein Säugling den ganzen Tag schläft,
ist der andere zwischen den Nickerchen hellwach und strampelt, was das Zeug hält.

Aus diesen frühen Unterschieden lässt sich jedoch noch nicht das spätere Wesen vorhersagen.
Erst ab etwa drei Jahren haben sich die Temperamentsmerkmale so stabilisiert, dass sie
auf die Persönlichkeit im Erwachsenenalter schließen lassen. Spätestens dann zeigt sich
die ganze Bandbreite unserer Vorlieben, wie wir die Welt sehen und darin handeln.
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Innere Stärke - Wie funktioniert Selbstregulierung

Manche Menschen haben sich gut im Griff, agieren gelassen und autonom.
Wie kann man diese Selbstregulierung erlernen? Antworten gibt die Psychologin Sabina Pauen.
Zum Audiobeitrag


Emotional Vocabulary Is Indicator of . . .

Emotional Vocabulary Is Indicator of Wellbeing, Suggests New Study
Vocabulary that one uses to describe their emotions is an indicator of mental and physical health and overall well-being, according to an analysis led by a scientist at the University of Pittsburgh School of Medicine and published today in Nature Communications. A larger negative emotion vocabulary--or different ways to describe similar feelings--correlates with more psychological distress and poorer physical health, while a larger positive emotion vocabulary correlates with better well-being and physical health. Read more


Pech gehabt!

Im Leben läuft nicht immer alles glatt: Manchmal hat man das Nachsehen,
obwohl man nichts dafür kann. Ein bestimmter Menschentyp kommt damit
schlechter zurecht als andere. Weiter


Wie gut können wir Lügen erkennen?

Wann immer wir jemanden reden hören, bilden wir uns bewusst oder unbewusst eine Meinung
darüber, ob wir ihm glauben können. Dabei verlassen wir uns auf unsere Augen und Ohren.
Zu Recht? Weiter


MILGRAM-EXPERIMENT

Gehorsam mindert Mitgefühl
Wer anderen Schmerzen zufügt, leidet zumeist mit. Jedoch deutlich seltener,
wenn die Person auf Befehl einer Autorität quält. Warum das so ist, zeigen Hirnscans.

Die Geschichte ist voll von Menschen, die auf Befehl grausame Taten begangen haben.
Das lässt sich nicht allein mit besonderen Umständen oder Gefahren für das eigene Wohl
und Leben erklären, wie sie beispielsweise in den Zeiten des Nationalsozialismus herrschten.
Die klassischen Experimente von Stanley Milgram und seinen Nachfolgern lassen keinen Zweifel:
Es genügt der Druck einer dritten Person, die als Autorität auftritt, schon würden zwei
von drei Personen ihren Mitmenschen lebensgefährliches Leid zufügen. Wie kann das sein?
Weiter


Die drei Arten von Intoleranz

Toleranz zeigt sich darin, dass man anderen Menschen dieselben Rechte und Freiheiten zugesteht, die man für sich selbst beansprucht. Daran kann man gleich auf dreierlei Weise scheitern.

Kopftuchverbot, Gewalt gegen Juden, Doppelmoral im Umgang mit Tieren.
Steckt hinter allem letztlich dasselbe: eine intolerante Haltung?
Sozialwissenschaftler um Maykel Verkuyten von der Universität Utrecht halten das Etikett für zu oberflächlich.
Bei Befragungen in mehreren Ländern haben sie drei Formen der Intoleranz ausgemacht. Weiter


Kinder stärken in Krisenzeiten

Seit mehreren Monaten leben wir in Krisenzeiten. Corona hat viele Leben komplett verändert
und dadurch auch viele Ängste hervorgerufen. Was das alles mit unseren Kindern macht
und wie wir sie gerade jetzt stärken können, erfährst du im Interview mit Dr. Gerald Hüther.


Die Macht des Schlechten

Der Negativitätseffekt
Wir können lernen, unsere Negativitätsvorurteile zu erkennen, zu steuern
und sogar zu überwinden. Die Macht des Schlechten kann perfekt für Gutes genutzt werden.

»Nimm das Schlechte mit dem Guten«, sagen wir uns stoisch.
Aber so funktioniert unser Gehirn nun mal nicht. Unser Verstand ist geprägt
vom verzerrenden Einfluss eines fundamentalen Ungleichgewichts, und was dies
für unser Leben bedeutet, wird der Wissenschaft gerade erst so richtig klar:
»schlecht« ist stärker als gut.
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Verstehen Kleinkinder, was in unserem Kopf vorgeht

Bislang ging die Wissenschaft davon aus, dass Kinder sich erst im Alter
von etwa vier Jahren in die Perspektive anderer hineinversetzen können.
Erst dann würden sie verstehen, dass andere manchmal anders denken als sie selbst.
In den letzten Jahren haben Forscher jedoch herausgefunden, dass schon jüngere Kinder
mit ihrem Blick signalisieren, was der andere denken könnte. Weiter


Ab wann Kinder Geheimnisse für sich behalten

Geheimnisse zu teilen, spielt in Freundschaften eine große Rolle.
Doch was ein Geheimnis ist und was es bedeutet, müssen Kinder erst lernen.

Es dauert eine ganze Weile, bis Kinder lernen, Geheimnisse nicht weiterzuerzählen.
Erst ab einem Alter von rund sechs Jahren, berichtet nun eine Arbeitsgruppe
um Zoe Liberman von der University of California in Santa Barbara, verstehen sie,
dass Geheimnisse etwas Besonderes sind. Das schließt das Team aus einer
nun in »Developmental Psychology« veröffentlichten Versuchsreihe mit jüngeren und älteren Kindern.
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Man kann den emotionalen Stil verändern

Der Psychologe Richard Davidson erforscht, wie man die Gefühle in neue Bahnen lenken kann. Dazu schaut er vor allem hinter die Stirn von meditierenden Mönchen. An sich arbeiten könne aber jeder: »Der Spielraum ist größer als gedacht.«
Der Psychologe und Hirnforscher Richard J. Davidson (geboren 1951) ist ein Pionier
der Mind-Body-Medizin. Er forscht als Direktor am Waisman Center für Neuroimaging
und gründete das Center for Healthy Minds an der University of Wisconsin in Madison.
Bekannt ist er vor allem für seine Arbeiten mit tibetischen Mönchen. Neben dem Konzept
der Emotionsstile beschrieb er unter anderem den Verlauf emotionaler Reaktionen
(»affektive Chronometrie«) als Folge der Eigenschaften von neuronalen Schaltkreisen –
dem Schlüssel zum Verständnis von starken Ängsten. 2006 zählte das »Time Magazine«
Davidson zu den 100 einflussreichsten Menschen der Welt. Zum Interview


Wie wird man glücklich?

Michaela Merten im Gespräch mit Prof.Dr.Gerald Hüther
Die Suche nach dem Glück ist eine Universelle, und beschäftigt die Menschheit
seit Anbeginn der Zeit. Gemeinsam beleuchten wir die Aspekte des Glücklich seins & Werdens.
Zum Video


Das Einmaleins psychischer Störungen

Was sind psychische Störungen?
Hierauf gibt es keine eindeutige Antwort. Fakt ist, Menschen haben manchmal Schwierigkeiten mit ihren Gedanken, Gefühlen oder Verhaltensweisen; oder erfahren Schwierigkeiten, weil sie aufgrund ihres Verhaltens von Anderen abgelehnt werden. Kombinationen bestimmter Gedanken, Gefühle, Verhaltensweisen oder auch körperlicher Merkmale – in Fachsprache dann: Symptome – werden zu bestimmten Zeiten von einflussreichen Fachleuten als psychische Störung definiert. Entscheidend ist hierfür meistens, wie stark jemand leidet und/oder im Alltag eingeschränkt ist. Weiter


Worin wir Sinn finden

Ein sinnerfülltes Leben tut Körper und Seele gut. Doch nicht jeder erkennt einen Sinn
in seinem Dasein. Dabei braucht man nur die Augen offen zu halten – dann kann man
ihn in den unterschiedlichsten Dingen entdecken.

Sinn hilft uns, Extremsituationen besser durchzustehen:
Diese These vertrat schon der österreichische Psychiater Viktor Frankl.
Während des Naziregimes überlebte der jüdische Wissenschaftler vier verschiedene Konzentrationslager.
Nach dem Krieg verarbeitete er die dort erlebten Gräuel in seinem Buch »… trotzdem Ja zum Leben sagen«.
Darin schreibt er von der Notwendigkeit, auch noch im tiefsten Leiden einen Sinn zu finden, um nicht zu zerbrechen.
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Wünsche in Krisenzeiten

Warum ist die Auseinandersetzung mit unseren Bedürfnissen und Wünschen gerade jetzt,
in Zeiten der Krise, so wichtig? Wir befragten den Neurobiologen Dr. Gerald Hüther
und erhielten überraschende Antworten. Das Video ist ein Auszug unseres Gesprächs
anlässlich der nächstjährigen Ausstellung zur Kraft unserer Wünsche, Träume
und Imagination.
Die Ausstellung wird von Mai bis September 2021 im Vögele Kultur Zentrum zu sehen sein.
Zum Video


Gerald Hüther: "Was hilft uns aus der Angst?"

Über den Umgang mit Ungewissheit und Vertrauensverlust
Angst hat vermutlich jede von uns schon einmal empfunden.
Sie ist etwas zutiefst menschliches und sogar überlebensnotwendig.
Und doch versuchen wir sie eher zu meiden.
Aber, wie entsteht sie eigentlich, die Angst? In unserem Kopf?
Was ist mit abstrakten Ängsten, wie der Angst vor Ungewissheit?
Gerade jetzt, in Zeiten von Corona, ein Zustand, der viele von uns beunruhigt.
Was hilft uns mit Ängsten umzugehen?
Zum Audiobeitrag


Im Gefängnis der Einsamkeit

Einsamkeit ist insbesondere in diesen Tagen ein wichtiges Thema.
Wie entsteht sie und wie kommen wir wieder hinaus?

Alleinsein ist nichts Schlimmes. Menschen haben von Zeit zu Zeit das Bedürfnis nach Rückzug,
die einen mehr, die anderen weniger. Ganz bei sich sein kann produktiv und wohltuend wirken,
wie John Cacioppo und sein Koautor William Patrick in ihrem Buch Einsamkeit erläutern:
„Man denke nur an einen Biologen, der im Regenwald forscht, einen Pianisten, der sich
zum Üben in Klausur begeben hat, oder einen Radrennfahrer, der im Gebirge trainiert.
Auch Gebet und Meditation, Gelehrsamkeit und die Arbeit als Autor gehen mit langen Phasen
des Alleinseins einher, so wie die meisten künstlerischen oder wissenschaftlichen Tätigkeiten.“

Einsamkeit hat mit Alleinsein nur mittelbar zu tun. Cacioppo, ein Pionier auf dem Forschungsschnittfeld
zwischen Sozialpsychologie, Bio- und Neurowissenschaften, hat mit seinen Kollegen an den Universitäten
von Ohio und Chicago in den vergangenen beiden Jahrzehnten in vielen Experimenten, Befragungen
und psychophysiologischen Messungen den Ursprung, die Phänomenologie und die Folgen von Einsamkeit erforscht.
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