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psychologie


Selbstbewusstsein: Unser fragiles Ego

Wer bin ich? Das Selbstbewusstsein ist unsere einzige Möglichkeit, darauf zu antworten – allerdings nicht immer wertneutral und fehlerfrei.

Das Eigenbewusstsein ist eines der wichtigsten Merkmale, das den Menschen
zum Menschen macht. Doch wie werden wir unserer selbst bewusst?
Und warum ist das Selbstbewusstsein so oft ein Hort der Probleme?
Weiter


Erich Fromm und die Kunst des Lebens

Der Sozialphilosoph Erich Fromm (1900 – 1980) suchte Zeit seines Lebens
nach den Möglichkeiten für eine humanere Gesellschaft.
Wie aktuell ist seine Gesellschaftskritik heute?
Zur Sendung und Manuskript zur Sendung


Wie man sich verhalten sollte (Coronavirus)

»Schlaulicht – Der Podcast (nicht nur) für Kinder« - mit Informationen
rund um die Corona-Epidemie und Ideen für Daheimgebliebene.

Emil darf wegen einem neuen Virus nicht mehr in die Roboter-Tagesstätte
und versteht die Welt nicht mehr. Das kann man doch mit einem Virenscanner-Update erledigen! Kann man nicht, denn es geht nicht um Roboter, sondern um die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter, die zu Hause bleiben sollen. Wir unterhalten uns darüber,
warum das eine gute Idee ist und wie man sich jetzt verhalten sollte.
Zum Podcast


Glück lässt sich lernen – Ha Vinh Tho

Dr. Ha Vinh Tho leitete viele Jahre das Zentrum für Bruttonationalglück in Bhutan.
In der Redezeit spricht der Glücksbeauftragte darüber, wie sich Bhutans Konzept
des Bruttonationalglücks auch hierzulande praktisch umsetzen ließe.

Bhutan, das kleine Königreich im Himalaya, hat wirtschaftlich nicht viel zu bieten.
Dafür misst es den Wohlstand seiner Gesellschaft nicht nur am Wachstum des Geldes,
sondern auch am Glück seiner Bevölkerung. Ha Vinh Tho, dessen Vater aus Vietnam kam
und der in Europa aufwuchs, war als Mitarbeiter des Internationalen Roten Kreuzes
in vielen Regionen unterwegs gewesen, die von Krieg oder Naturkatastrophen getroffen waren.
Zum Audiobeitrag


"Gefangen in alten Denkmustern"

Gerald Hüther
„Gefangen in alten Denkmustern“

Der 13. Nachhaltigkeitsdialog mit Professor Gerald Hüther, Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende
und Umweltdezernent Andreas Kowol fand am Donnerstag, 20. Februar 2020, um 18 Uhr
in der Hochschule Fresenius statt. Thema war "Gefangen in alten Denkmustern:
Weshalb uns die Umorientierung zu einem nachhaltigeren Lebensstil so schwer fällt".

Die Suche nach einer Antwort auf diese Frage führt den Neurobiologen Gerald Hüther
in Bereiche, die in den bisherigen Nachhaltigkeitsdiskussionen kaum Beachtung gefunden haben.
Es geht um tief in uns verwurzelte Grundbedürfnisse, um die Sehnsucht nach Verbundenheit
und Autonomie, nach Gemeinschaft und Begegnung, auch um die Wahrung der eigenen Würde.
Und es geht um die Überwindung von Egozentrik, Konsum und Besitzstandwahrung als Energie-
und Ressourcen-verschwendende Ersatzbefriedigungen.

Zum Video


Das gekränkte Ich

Wie können wir mit Kränkungen umgehen?
Die meisten zwischenmenschlichen Konflikte werden durch Kränkungen ausgelöst.
Bei den Opfern lösen sie ein komplexes Bündel aus Emotionen aus: Angst, Schmerz, Scham.
In der Folge ziehen sich Gekränkte oft zurück. Falsch, sagen Psychologen.
Zum Audiobeitrag von Deutschlandfunk Kultur


Wie das Gehirn neue Gewohnheiten formt

Menschen wie Tiere tun viele Dinge ganz automatisch, ohne darüber nachzudenken.
Nun haben Forscher herausgefunden, welche Hirnregion solche Gewohnheitshandlungen
steuert. Weiter


Wut – Eine produktive Kraft

Menschen in Rage beunruhigen ihr Umfeld. Aber der falsche Umgang mit der oft verpönten Emotion Wut kann sogar zu Depressionen führen. Psychologen raten deshalb: Lasst die Wut zu. Zur Sendung & Manuskript


Gerald Hüther über Gewohnheiten und Lebensziele

Deutschlands bekanntester Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther im Interview
mit Ergotopia Geschäftsführer Alex Weitnauer.

Gerald Hüther beantwortet uns 7 spannende Fragen zu den Themen Gewohnheiten,
Lebensziele, Potenzialentfaltung und was es heißt, in Würde zu leben.
Zudem gibt er Einblicke in sein persönliches Leben.
Zum Podcast


Die Psychologie der Heuchelei

Sie stellen andere an den Pranger – obwohl sie sich selbst ganz unmoralisch verhalten:
Heuchler sind Meister der Doppelmoral. Warum? Das erforschen Psycholog*innen
erst neuerdings. Zur Sendung & Manuskript


Wer gebraucht wird, fühlt sich weniger allein

Viele Menschen haben Angst, im Alter zu vereinsamen.
Doch man kann sich dagegen wappnen. Ein Forscherteam fand bei Senioren weisen Rat.

Seniorenheime und betreute Wohnanlagen sollen verhindern, dass sich ältere Menschen
einsam fühlen. Das klappt aber nicht immer. Ein Team um den Neuropsychiater
Dilip Jeste von der University of California San Diego hat mit Menschen gesprochen,
die in einer solchen Einrichtung leben und sich trotzdem einsam fühlen.
Einsamkeit sei ein subjektives Gefühl, das unterschiedliche Ursachen haben könne,
schreibt das Forscherteam in der Zeitschrift »Aging and Mental Health«.
Manche Senioren hätten aber wirksame Strategien gegen die innere Leere entwickelt.
Weiter


Vertrauen – Die Basis des sozialen Miteinanders

Sich auf andere verlassen können: Vertrauen ist ein Grundpfeiler des sozialen Miteinanders.
Der Philosoph Wilhelm Schmid über die Frage, was Vertrauen ist und weshalb es früher
leichter war, Vertrauen aufzubauen.
Was ist Vertrauen? Mich auf andere, auf Dinge und Verhältnisse verlassen zu können.
Darauf hoffen zu dürfen, dass mir und vertrauten Anderen nichts Schlimmes widerfährt,
wenn aber doch, dass es gut zu bewältigen ist.
Zum Audiobeitrag von SWR2 Wissen und das Manuskript zur Sendung


Die Vermessung der Schönheit

Welche Faktoren bestimmen, was wir schön finden?
Lohnt es sich überhaupt, eine wissenschaftliche Antwort auf diese Frage zu suchen,
wenn doch die Geschmäcker verschieden sind? Ja!

Kunst und Musik, Gedichte und Gesichter, Gebäude und Landschaften, Jacken und Hosen,
Mikroskopaufnahmen und der Sternenhimmel – all das kann schön sein.
Doch wovon hängt das ab und was passiert im Körper, wenn wir etwas schön finden?
Zum Audiobeitrag auf SWR2


Warum Männer Frauen zuweilen falsch verstehen

Wenn Männer ihre Chancen bei Frauen einschätzen, liegen sie nicht immer richtig.
Forschende haben untersucht, wie es zu den Missverständnissen kommt.

Zeigt diese Frau Interesse an mir? Warum manche Männer sich mit dieser Frage schwertun,
haben Forschende von der University of Iowa und der Indiana University jetzt in einer
Übersichtsstudie in den »Current Directions of Psychological Science« dargelegt.
Wie das Team um Psychologin Teresa Treat berichtet, wurzeln Missverständnisse darin,
dass die Männer nicht nur die für die Frage relevanten Signale beachten.
Weiter


Gesundmacher Lebenssinn

Wer einen Sinn im Leben sieht, ist psychisch und körperlich gesünder
Sinnhafter Einflussfaktor: Wer einen Sinn im Leben sieht, dem geht es gesundheitlich besser. Denn diese Menschen sind nicht nur zufriedener und seelisch ausgeglichener. Auch ihre körperliche Gesundheit ist besser, wie eine Studie enthüllt. Besonders stark zeigt sich dieser Zusammenhang demnach bei älteren Menschen über 60. Sie sind auch diejenigen, die häufig (wieder) nach einem Sinn im Leben suchen. Weiter


Was schlaflose Nächte mit Stress zu tun haben

Manche brauchen nur ein paar Minuten, andere quälen sich über Stunden:
Sie können einfach nicht schlafen. Wie hängt das mit Stress zusammen?

Wer beim Arbeiten unter Druck steht, schläft schlechter. Umgekehrt belastet ein schlechter
Schlaf auch den beruflichen Alltag. Doch Stress im Job verursacht mehr Schlafstörungen
als andersherum, so das Ergebnis einer schwedischen Langzeitstudie,
die kürzlich im »Journal of Sleep Research« erschien. Weiter


Unsere Stimme

Machtvolles und verräterisches Körperinstrument
Wir reden und lachen, flüstern, schreien und singen mit ihr:
Die Stimme ist eines unserer wichtigsten Werkzeuge der Kommunikation.
Mit ihr vermitteln wir nicht nur das gesprochene Wort.
Im Klang der Stimme schwingt in jeder Situation noch viel mehr mit.
Sie verrät, wie wir uns fühlen, und kann sogar Hinweise auf ernsthafte Erkrankungen liefern.
Zum Dossier auf scinexx


Die Suche nach dem wahren Selbst

Authentizität gilt in unserer Gesellschaft als hohes Gut.
Doch wissenschaftlich betrachtet steht die Vorstellung,
dass wir mal mehr, mal weniger wir selbst sind, auf wackeligen Füßen.

Authentizität ist eine der am meisten geschätzten Eigenschaften in unserer Gesellschaft.
Schon im Kindesalter werden wir belehrt, wir sollten einfach »wir selbst sein«,
und als Erwachsener haben wir die Auswahl aus einer riesige Anzahl von Selbsthilfebüchern,
die uns erklären, wie wichtig es ist, mit seinem »wahren Selbst« in Verbindung zu stehen.
Wie selbstverständlich betrachten wir Authentizität als ein reales Merkmal, das es zu kultivieren lohnt.
Weiter


Selbstverletzung ist ein Hilferuf

Was treibt Jugendliche dazu an, sich absichtlich selbst zu verletzen?
Und wie sollten Eltern darauf reagieren? Rat und Antwort weiß Franz Resch,
ärztlicher Direktor der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Uniklinikum Heidelberg,
die eine Spezialambulanz für Betroffene anbietet. Weiter


Optimisten werden älter

Positive Lebenseinstellung scheint Langlebigkeit zu fördern
Auf die Einstellung kommt es an: Wer optimistisch durchs Leben geht, hat gute Chancen besonders alt zu werden. Denn Forscher haben herausgefunden, dass Optimisten im Schnitt länger leben als eher pessimistisch eingestellte Personen. Diese Menschen erreichen demnach besonders oft ein sehr hohes Alter und erleben häufiger ihren 85. Geburtstag.
Wie genau dieser Effekt der positiven Denkweise zustande kommt, ist allerdings noch unklar.
Weiter


Die neun Geheimnisse, die uns am meisten quälen

Ein Geheimnis zu hüten ist nicht schwer.
Doch wenn wir uns dafür schämen, entwickelt es in unserem Kopf ein Eigenleben.

Die meisten Geheimnisse sind scheue Geschöpfe. Sie vergraben sich tief in den hintersten
Ecken des Gedächtnisses und ruhen dort still und zufrieden. Manche aber rumoren rastlos
im Untergrund und bleiben doch verborgen, aus Angst, Befremden hervorzurufen, verachtet oder ausgelacht zu werden.

Entsprechend mühsam ist es, die lichtscheuen Kreaturen zu erforschen.
Der Erste, dem das im großen Stil gelang, ist Michael Slepian, heute Nachwuchsprofessor an der Columbia University.
Der New Yorker Psychologe, ein jungenhafter Typ mit fröhlichem Gesicht, ist in den USA bekannt;
viele namhafte Zeitungen haben schon über seine Studien im Souterrain der Seele berichtet.
Weiter


Blind für die eigenen Gefühle?

Wer seine negativen Emotionen nicht richtig unterscheiden kann,
erkrankt eher an einer Depression.

Man fühlt sich unwohl, ohne so recht zu wissen, wo der Schuh drückt:
Das hat jeder schon einmal erlebt. Manchen Menschen aber fällt es grundsätzlich schwer,
zwischen Frust und Trauer, Ärger und Enttäuschung zu unterscheiden.
Ein folgenreiches Handikap, wie eine Studie in der Fachzeitschrift »Emotion« nahelegt:
Eine gute Selbstwahrnehmung kann demnach schon in der Jugend vor Depressionen schützen.
Weiter


Wie Geruchssinn und psychische Störungen

Wie Geruchssinn und psychische Störungen zusammenhängen
Gerüche können glücklich oder traurig machen: Zwischen der Nase und der Welt der Gefühle besteht eine enge Verbindung. Bei psychischen oder neurodegenerativen Erkrankungen ist der Geruchssinn häufig gestört. Woher kommt das? Und lässt sich dieser Zusammenhang nutzen? Weiter


Das Geheimnis des Hundeblicks

Muskel zum Augenbrauenheben sorgt für unwiderstehlichen Blick
Schau mir in die Augen: Ihren sprichwörtlichen Hundeblick haben Labrador, Dackel und Co wahrscheinlich uns Menschen zu verdanken. Denn anders als Wölfe können Hunde ihre Augenbrauen anheben und schauen dadurch besonders kindlich, wie eine Studie enthüllt. Unsere Vorfahren fanden diesen Blick offenbar so unwiderstehlich, dass sie ihn im Laufe
der Domestikation des Hundes bewusst oder unbewusst heranzüchteten. Weiter


Die Kunst, sich selbst zu vertrauen

Was wir tun können, wenn Zweifel an uns nagen, und wie schon Eltern ihren Kindern
eine gesunde Portion Selbstvertrauen mit auf den Weg geben.
»Du schaffst das, vertrau mir!« – An sich selbst zu glauben, ist nicht immer einfach.
Ob es nun um den schon lange gehegten Wunsch geht, sich mit einem eigenen Unternehmen
selbstständig zu machen, um die Teilnahme an einem wichtigen Sportwettkampf oder einfach
bloß darum, den sympathisch aussehenden Unbekannten im Café anzusprechen –
manchmal fehlt uns schlicht das Selbstvertrauen, um den entscheidenden Schritt zu wagen.
Dann nagen plötzlich die Zweifel an uns: Sind wir dem Ganzen wirklich gewachsen?
Können wir das überhaupt schaffen? Und was passiert, wenn es schiefgeht?
Anstatt eine Chance zu ergreifen, lassen wir sie vielleicht verstreichen – oder brauchen erst
die ermutigenden Worte anderer, die uns oftmals mehr zuzutrauen scheinen, als wir es selbst tun.
Weiter


Empathie

Vom Mitfühlen und Mitleiden
Empathie ist ein zutiefst im Menschen verankerter Mechanismus:
Wir lachen, wenn andere lachen, und leiden mit, wenn es ihnen schlecht geht.
Doch wie und warum fühlen wir eigentlich mit unseren Mitmenschen mit?
Was passiert, wenn diese Fähigkeit fehlt? Und sind auch Tiere empathisch?
Weiter zum Dossier auf scinexx


"Stell dir vor"

Unsere Einstellungen ändern sich allein durch die Kraft der Vorstellung
Unsere Einstellungen lassen sich nicht nur durch tatsächlich Erlebtes beeinflussen.
Reine Vorstellungen von solchen Ereignissen können erstaunlicherweise
eine ganz ähnliche Wirkung ausüben. Das haben Roland Benoit und Philipp Paulus
vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften gemeinsam
mit Daniel Schacter von der Harvard University nun in einer Studie gezeigt.
Genauer gesagt, geschieht dieses Phänomen in einem Teil unseres Gehirns,
dem ventromedialen präfrontalen Kortex. Dort werden Informationen
über unsere Umwelt gebündelt und bewertet, wie die Forscher in der Zeitschrift
Nature Communications schreiben. Beitrag lesen [11 KB]


Macht Singen glücklich?

Do, re, mi, fa, so, la, ti, do! Ob unter der Dusche oder im Chor:
Singen soll glücklich machen. Stimmt das?
Singen macht glücklich. Unter Sängerinnen und Sängern, Profis wie Amateuren,
ist diese positive Wirkung unumstritten. Auch Wissenschaftler sammeln immer mehr Indizien,
die den stimmungsaufhellenden Effekt bestätigen: Sie zeigen tief greifende physiologische
Veränderungen, angefangen bei Neurotransmittern bis hin zur Atmung. Das Musizieren
mit der eigenen Stimme macht gute Laune und steigert das allgemeine Wohlbefinden.
Außerdem bringt Singen das Herz-Kreislauf- sowie das Immunsystem auf Trab,
baut körperlichen und psychischen Stress ab und verbessert die kognitive Leistung.
Um zu begreifen, welche Mechanismen ursächlich hinter der gemütsaufhellenden Wirkung
(und den anderen positiven Nebenwirkungen) des Singens stecken, bedarf es jedoch noch intensiver Forschung.
Weiter


Resilienz fördern – wie geht das?

Nicht jeder Mensch verfügt über eine robuste Psyche oder blickt auf eine glückliche Kindheit zurück. Resilienz ist trotzdem möglich, sagt der französische Psychiater und Psychoanalytiker Boris Cyrulnik. Was eine schwere Kindheit ist, weiß er aus eigener Erfahrung: Seine Eltern, jüdische Einwanderer, wurden in Auschwitz ermordet. Ein Gespräch über Traumata
und was sie im Gehirn ihrer Opfer anrichten. Zum Interview


Wie wir unter Druck die Nerven behalten

Manchmal verlassen uns unsere Fähigkeiten ausgerechnet in den wichtigsten Momenten.
Dabei kann ein simpler Trick womöglich gegen das so genannte »choking« helfen.

Ob wir nun den entscheidenden Elfmeter auf dem Fußballfeld verschießen
oder bei dem wichtigen Vortrag plötzlich ins Stottern geraten – oftmals versagen wir
gerade dann, wenn besonders viel auf dem Spiel steht. Fähigkeiten, die wir eigentlich
im Schlaf beherrschen, sind unter Druck plötzlich wie weggeblasen – ein Phänomen,
das Forscher auch als »choking« bezeichnen.
Weiter


Die Macht der Geschichten

Geschichten helfen uns, Abstraktes erfahrbar zu machen.
Das Problem: Was packend erzählt ist und sich gut in unser Weltbild einfügt,
hinterfragen wir kaum. Hochstapler haben deshalb oft ein leichtes Spiel.
Weiter


Die Suche nach einem sicheren Hafen

Vor 70 Jahren revolutionierte der britische Psychiater John Bowlby
mit seiner Bindungstheorie die damalige Erziehungspraxis.
Den Grundstein dazu legten vermutlich auch seine eigenen emotionalen Entbehrungen.

Zur Teestunde, um 17 Uhr, durfte John seine Mutter für eine Stunde sehen.
Den übrigen Tag war er seiner Amme Minnie anvertraut. Der eingeschränkte Kontakt
zur Mutter war damals so üblich in den gesellschaftlichen Kreisen der Bowlbys,
eines gut situierten Paars des Londoner Bürgertums. Um 1910 glaubte man,
übertriebene Gefühlsbekundungen seitens der Eltern würden den Charakter der Kinder
verweichlichen und verderben.

Glücklicherweise war Kindermädchen Minnie dem kleinen John zugetan,
und so konnte er sein Bedürfnis nach mütterlicher Zuwendung zunächst bei ihr stillen.
Weiter


Streicheln lindert Schmerzen bei Babys

Wenn Neugeborene sanft berührt werden, sinkt offenbar ihr Schmerzempfinden.
Und es gibt sogar ein optimales Streicheltempo!
Wenn Babys sanft gestreichelt werden, empfinden sie möglicherweise weniger Schmerzen.
Das berichten Forscher um Deniz Gursul von der University of Oxford im Fachmagazin
»Current Biology«. Die Wissenschaftler beobachteten die Reaktion von Neugeborenen,
die zum Blutabnehmen kurz in den Fuß gepikst werden mussten. Außerdem maßen sie
parallel die Hirnaktivität der Kleinen mittels Elektroenzephalografie (EEG).
Weiter


Auf die Art der Empathie kommt es an

Kein Mitgefühl, aber ein scharfer Blick fürs Innenleben der Mitmenschen:
Das können Narzissten und Machiavellisten zu ihrem Vorteil nutzen.
Gleichgültigkeit gegenüber den Mitmenschen zählt zum Kern der so genannten Dunklen Triade,
den Persönlichkeitsmerkmalen Psychopathie, Narzissmus oder Machiavellismus
(rücksichtsloses Machtstreben). Je stärker sie ausgeprägt sind, desto weniger fühlt ein Mensch
mit anderen mit. Aber das gilt offenbar nicht für die Fähigkeit, sich gedanklich in andere
hineinzuversetzen, wie eine Studie in der Fachzeitschrift »Personality and Individual Differences« nahelegt.
Weiter


Morgen mach ich’s bestimmt!

Wer prokrastiniert, zögert unliebsame Aufgaben immer weiter heraus.
Die Folgen: Stress, Schuldgefühle, noch mehr Prokrastination.
Gerade in selbstgestalteten Arbeitsumwelten kann das zu einem ernsten Problem werden.
Dabei gibt es durchaus effektive Mittel gegen die »Aufschieberitis«. Weiter


Auf der Suche nach einem sicheren Hafen

Vor 70 Jahren revolutionierte der britische Psychiater John Bowlby
mit seiner Bindungstheorie die damalige Erziehungspraxis.
Den Grundstein dazu legten vermutlich auch seine eigenen emotionalen Entbehrungen.

Zur Teestunde, um 17 Uhr, durfte John seine Mutter für eine Stunde sehen.
Den übrigen Tag war er seiner Amme Minnie anvertraut. Der eingeschränkte Kontakt
zur Mutter war damals so üblich in den gesellschaftlichen Kreisen der Bowlbys,
eines gut situierten Paars des Londoner Bürgertums. Um 1910 glaubte man,
übertriebene Gefühlsbekundungen seitens der Eltern würden den Charakter
der Kinder verweichlichen und verderben. Weiter


Warum wollen wir niedliche Wesen kneifen?

Viele Menschen verhalten sich angesichts süßer Babys und flauschiger Welpen paradox.
Eine US-amerikanische Wissenschaftlerin hat dieses Phänomen erforscht.

Hatten Sie schon einmal den Drang, in die Wangen eines Babys zu kneifen,
seine speckigen Beinchen anzuknabbern oder einen Hundewelpen fester zu knuddeln,
als gut für ihn wäre? Keine Sorge, dieses Verhalten ist ganz normal.
Weiter


Das Böse im Menschen

Der dunkle Faktor der Persönlichkeit
Die dunkle Seite des Menschen hat viele Facetten. Psychologen aus Ulm, Landau
und Kopenhagen haben nun gezeigt, dass Egoisten, Machiavellisten, Narzissten,
Psychopathen und Sadisten mehr gemeinsam haben, als sie trennt.
Den Forschern gelang es, viele dieser problematischen Persönlichkeitseigenschaften
auf wenige grundlegende Prinzipien zurückzuführen: den „dark factor“ (D-Faktor)
der Persönlichkeit. Veröffentlicht wurde die Studie in der international renommierten
Fachzeitschrift Psychological Review. Zum Beitrag [153 KB]


Ist das Gehirn krank, wenn die Seele leidet?

Psychische Leiden seien Erkrankungen des Gehirns, beteuern Psychiater gerne.
Menschen mit psychischen Erkrankungen wie Depression, Schizophrenie oder ADHS hören
immer wieder, dass ihre seelischen Probleme im Wesentlichen eine Wurzel hätten:
eine Störung in dem rund 1300 Gramm schweren Organ in ihrem Schädel.
Doch die Behauptung ist umstritten. Weiter


Human Mind and Quantum Physics

The strange link betwenn the human mind and quantum physics
Nobody understands what consciousness is or how it works.
Nobody understands quantum mechanics either.
Could that be more than coincidence?

"I cannot define the real problem, therefore I suspect there's no real problem,
but I'm not sure there's no real problem."

The American physicist Richard Feynman said this about the notorious puzzles
and paradoxes of quantum mechanics, the theory physicists use to describe
the tiniest objects in the Universe. But he might as well have been talking
about the equally knotty problem of consciousness.
Read more


Gerald Hüther "Kultur der Begegnung"

Wir reden wie selbstverständlich vom Wir-Gefühl.
Aber wie entsteht das eigentlich in unseren Köpfen?
Wir wollten es von Dr. Gerald Hüther wissen, einem der renommiertesten
Hirnforscher Deutschlands.
Zum Beitrag [188 KB]


Zum Glück muss man nicht immer glücklich sein

"Ein gelingendes Leben ist für mich ein menschen-freundliches Leben - vom Anfang bis zum Ende." Jeder kennt, jeder hat sie, die kleinen und großen Fragen an das Leben: Franz Alt lässt uns teilhaben an seinen sehr persönlichen Antworten, die ihm Jesus, C.G. Jung, der Dalai Lama, seine Mutter, seine Frau, seine Kinder und viele andere Lehrer seines Lebens geschenkt haben. Zum Gespräch mit Dr. Franz Alt


Tagträumer sind oft intelligenter

Gedankliche Auszeiten sprechen für Kreativität und hohe kognitive Kapazität
Wandernde Gedanken: Wer sich häufig beim Tagträumen ertappt, muss nicht besorgt sein –
im Gegenteil. Denn das gedankenverlorene Abschweifen kann ein Zeichen für hohe Intelligenz
und Kreativität sein, wie eine Studie enthüllt. Forscher fanden darin einen engen
Zusammenhang zwischen dem häufigen Tagträumen und einer besonders guten Vernetzung
des Gehirns. In Tests der kognitiven Leistung und Kreativität schnitten die Tagträumer
zudem besonders gut ab.
Artikel lesen [110 KB]


Das Durchhaltevermögen von Kindern

Kinder schauen sich Hartnäckigkeit von Erwachsenen ab
Wenn Kleinkinder beobachten, dass Erwachsene bei etwas hartnäckig bleiben,
werfen sie anschließend auch selbst weniger schnell die Flinte ins Korn.

Das Durchhaltevermögen von Kindern korreliert zahlreichen Studien zufolge
auch mit ihrem späteren akademischen Erfolg. Nun haben Forscher entdeckt,
wie Eltern es beeinflussen können.
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Warum wir alle Vorurteile haben

Im Alter von vier bis fünf Jahren lernen Kinder, in Kategorien zu denken.
Im Gehirn bilden sich dabei Strukturen aus, die später mit Vorurteilen gefüllt werden können.
Die Grundlagen der Kategorien - Normen und Werte - lernen Kinder von den Eltern,
Großeltern, Geschwistern und von Freunden. Vorurteile liegen also nicht in den Genen,
sondern kommen aus der Umwelt und werden "gelernt".
Zum Beitrag mit Video


Dreijährige: Keine Toleranz für "Drückeberger"

Schon Kleinkinder erkennen die Verpflichtungen eines Einzelnen beim Teamwork
Lautstarker Protest gegen Arbeitsverweigerer: Bereits im Alter von drei Jahren erkennen Kinder, wenn sich ein Teampartner absichtlich vor der Arbeit drückt, wie ein Spielexperiment zeigt. Darin waren Kleinkinder besonders sauer, wenn ihr Teampartner plötzlich die gemeinsame Arbeit niederlegte und lieber eigene Ziele verfolgte. Bei einer unabsichtlichen Hinderung am Lösen der Aufgabe regten sich die im Stich gelassenen Kinder hingegen weniger auf.
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Die Psychologie des Gebens

Warum wir teilen, auch wenn das keinen direkten Nutzen für uns hat.
Weihnachtszeit ist Spendenzeit. Umfragen zufolge geben Menschen in keinem anderen Monat
so viel von ihrem Vermögen ab wie im Dezember. Viele besinnen sich während dieser Zeit
auf die christliche Tugend, für ihre Nächsten – insbesondere für Arme und Notleidende – zu sorgen.
Hilfsorganisationen nutzen diese saisonale Großzügigkeit und bitten mit gezielten Kampagnen
um finanzielle Unterstützung. Aber was bewegt Menschen dazu, Unbekannten etwas von ihrem Eigentum abzugeben?
Und unter welchen Bedingungen? Sozialwissenschaftler und Psychologen haben in den letzten Jahren
einige aufschlussreiche Antworten auf diese Fragen gefunden.
Artikel lesen [1.111 KB]
© Max-Planck-Gesellschaft München