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Neurobiologie


The Cerebellum Is Your “Little Brain”

The Cerebellum Is Your “Little Brain”—and It Does Some Pretty Big Things

A newly identified circuit connecting the cerebellum to the brain’s reward centers
in mice could help scientists understand autism and addiction.

For the longest time the cerebellum, a dense, fist-size formation located at the base of the brain, never got much respect from neuroscientists.

For about two centuries the scientific community believed the cerebellum (Latin for “little brain”),
which contains approximately half of the brain’s neurons, was dedicated solely to the control of movement.
In recent decades, however, the tide has started to turn, as researchers have revealed details
of the structure’s role in cognition, emotional processing and social behavior. Read more


Effects of Low Cannabis Use in Teens on the Brain

A recent article published in the Journal of Neuroscience presents more data to suggest
that marijuana use in adolescents is harmful to brain development at this stage of life.
This particular study focused on teens who have smoked very little marijuana.
While most studies have looked at neural correlates related to heavy use in teenagers,
this study focused on kids who have just smoked as little as once or twice at the age of 14.
Results found increases in grey matter (where the cell bodies of neurons live) in this population, especially in the amygdala and the hippocampus. Read more


Neurofeedback verbessert den Lernerfolg

Training zur Steigerung der Alphawellen im Gehirn macht aufnahmefähiger
Auf die Gehirnwellen kommt es an: Wie gut jemand lernt, hängt auch von den Oszillationen
der Hirnströme ab – und diese lassen sich trainieren, wie nun ein Experiment belegt.
Dafür lernten Probanden zunächst, mittels Neurofeedback die sogenannten Alpha-Wellen
ihres Gehirns zu fördern. Dann absolvierten sie eine Lernaufgabe für ihren Tastsinn –
und lernten dabei deutlich besser und schneller als Probanden ohne dieses Training.
Weiter


Unser Gehirn hört auch im Schlaf zu

Schlafendes Hirn nimmt Geräusche wahr und filtert sie je nach Relevanz
Aufmerksam im Schlaf: Unser Gehirn ist im Schlaf offenbar empfänglicher für Informationen
von außen als es den Anschein hat. Wie eine Studie zeigt, nimmt unser Denkorgan auch
im Schlummerzustand Geräusche wahr – und filtert sie je nach ihrer Relevanz.
Diese Unterscheidung zwischen Wichtigem und Unwichtigem könnte unter anderem sicherstellen, dass wir in einer Notfallsituation schnell wach werden. Sie scheint jedoch nur
im Leichtschlaf möglich zu sein. Weiter

Bringing Plasticity Back to the Brain

Research in mice reveals a new molecular mechanism that is essential for brain maturation and may be used to restore plasticity in aged brains. Credit: Adema Ribic/Tufts University School of Medicine

Neuroscientists at Tufts University School of Medicine, in collaboration with colleagues
at Yale University School of Medicine, have discovered a new molecular mechanism
that is essential for maturation of brain function and may be used to restore plasticity
in aged brains. Unlike previous research that broadly manipulated brain plasticity using
approaches that affected the entire brain, this study targets for the first time a specific
molecule acting on a single type of neuronal connection to modulate brain function.
This restores the brain’s ability to rewire itself. Read more


Das Navigationssystem im Kopf

Ich laufe eine Einkaufspromenade entlang. Vor mir eine Litfaßsäule, da muss ich leicht
nach links ausweichen. Achtung, da kommt ein Fahrrad, ungefähr fünf Meter entfernt.
Mein Gehirn sagt mir, geh ein paar Schritte nach rechts, um Platz zu machen.
Doch wie erfasst mein Gehirn eigentlich den Raum um mich herum?
Professor Christian Doeller vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften
in Leipzig erklärt mir, dass dafür sogenannte Ortszellen zuständig sind: „Diese Ortszellen
kodieren einzelne Orte im Raum. Also hier in diesem Zimmer würden einige Zellen
hier an dem Tisch feuern, andere dort drüben an der Tür.“
Zum Artikel und Audiobeitrag


How exercise affects your brain

Although there is still so much we have left to learn about the brain,
we do already know a lot about it. The brain is the most complex organ in your body,
made up of a complex network of billions of nerve cells called neurons,
and its neuroplasticity characteristic means that it is able to form new connections
and pathways and change how its circuits are wired. This means that that the more you use it,
the more efficient your brain becomes. Watch the video


Gehirn hungert nach Dopamin

Die Ausschüttung des Botenstoffs reguliert unser Essverhalten
Wenn es um die Nahrungsaufnahme geht, dann sind wir nur noch bedingt Herr unserer selbst. Am Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung in Köln konnten Wissenschaftler zeigen,
dass unser Magen-Darm-Trakt im ständigen Austausch mit dem Gehirn steht und mit Belohnungsreizen unser Verlangen nach Essen kontrolliert. Weiter


Gerald Hüther: Potentialentfaltung

Was wir sind oder was wir sein könnten
Warum gehen Kinder in die Schule? Weil sie müssen, so zumindest die Antwort der meisten.
Doch wie kann es sein, dass Schüler ihre kindliche Neugier und ihre Lernfreude verlieren? Schuld daran sei unter anderem das System, so Neurobiologe Dr. Gerald Hüther.

Dr. Gerald Hüther referierte an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich
über Potenzialentfaltung. In seinem Vortrag versucht er verständlich zu machen,
warum so viele Kinder die Freude am Lernen verlieren. Zum Video


Astrocyte Signaling Regulates Neurogenesis

The picture shows astrocytes in red and green, the areas where individual astrocytes interconnect are yellow. A single human astrocyte can access as many as millions of neuronal synapses.

In the developing brain, the 3 main cell types, specifically neurons, astrocytes
and oligodendrocytes, are generated from neural stem cells. In some parts of the brain,
such as the hippocampus, the brain region involved in learning and memory,
new neurons are being added to the existing neuronal circuitry even in the adulthood
when severe restriction of neuronal differentiation occurs. Read more


Gute Kunst wirkt nach

Unser Gehirn reagiert in überraschender Weise auf besonders beeindruckende Kunst
Tiefgehender Eindruck: Was passiert in unserem Gehirn, wenn wir ein Kunstwerk betrachten? Diese Fragen haben nun Forscher erstmals mittels Hirnscans beantwortet – und Überraschendes entdeckt. Denn bei Bildern, die wir als besonders beeindruckend empfinden, schaltet sich ein Hirnnetzwerk ein, dass normalerweise nur unser Innenleben steuert.
Lässt uns das Bild dagegen kalt, bleibt auch dieses „Default Mode Netzwerk“ stumm. Weiter


Unlocking the "Mystery" of Consciousness

Explaining it requires neither supernatural intervention nor any new fundamental physics
Consciousness seems mysterious. By this we mean that while life in general can be explained by physics, chemistry and biology, it seems that whenever one tries to explain the relationship between the brain and the subjective events that are experienced as feelings—what philosophers often refer to as “qualia”—something appears to be “left out” of the explanation. This apparent divide between the brain and subjective experience is what philosopher
Joseph Levine famously called this the “explanatory gap,” and how to bridge that gap is what philosopher David Chalmers called the term “hard problem of consciousness.” Read more


Warum es bei Mama am besten schmeckt

Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Sagt man. Stimmt nicht.
Er ist hauptsächlich anerzogen und höchst individuell.

Geschmack entsteht im Lauf unseres Lebens: Wie wir ihn wahrnehmen,
ist nur teilweise genetisch bedingt. Gerade Vorlieben sind weitgehend erlernt.

Das beginnt bereits im Mutterleib: «Was die Mutter isst, hat Einfluss auf den Geschmack
des Fruchtwassers, welches das Baby trinkt», erklärt Ernährungsforscherin
Christine Brombach von der ZHAW in Wädenswil. Zum Beitrag & Video


Synapsenprotein reguliert Angstverhalten

Brückenmolekül an hemmenden Synapsen könnte Ziel
für die Entwicklung neuer angstlösender Therapien sein

Angststörungen sind schwerwiegende psychischen Erkrankungen, bei denen Patienten
unter extremen Ängsten und Sorgen oder unter plötzlichen unerklärlichen Panikattacken
leiden. In extremen Fällen trauen sich Betroffene kaum noch aus dem Haus,
was gravierende Folgen für ihre Einbindung in die Familie, den Freundeskreis
und die Berufstätigkeit haben kann. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts
für experimentelle Medizin in Göttingen haben nun ein synaptisches Protein identifiziert,
dessen Blockade bei Mäusen eine angstlösende Wirkung hat.
Beitrag lesen [146 KB]

Parents' Brain Activity 'Echoes' Their Child's

Parents' Brain Activity 'Echoes' Their Child's When They Play Together
When infants are playing with objects, their early attempts to pay attention
to things are accompanied by bursts of high-frequency activity in their brain.
But what happens when parents play together with them?
New research, publishing December 13 in the open-access journal PLOS Biology,
by Dr Sam Wass of the University of East London in collaboration with Dr Victoria Leong
(Cambridge University and Nanyang Technological University, Singapore) and colleagues,
shows for the first time that when adults are engaged in joint play together with their infant,
their own brains show similar bursts of high-frequency activity. Intriguingly,
these bursts of activity are linked to their baby's attention patterns and not their own.
Read more


Neurone wandern im werdenden Gehirn

Neurone wandern im werdenden Gehirn wie auf Schienen
Die Entwicklung des Gehirns im Embryo ist ein hochkomplexer Prozess.
In seinem Zuge wandern zahllose Zellen von ihrem Entstehungsort zu der Stelle,
an der sie später gebraucht werden. Wie das genau funktioniert, ist erst in Ansätzen verstanden. Wissenschaftler der Universität Bonn haben nun einen möglichen Mechanismus identifiziert. Demnach könnte ein Bündel von Nervenfasern als eine Art „Schienenweg“ fungieren, an dem entlang die Zellen zu ihrem Ziel gelangen. Die Studie erscheint in Kürze in der Zeitschrift „Development“, ist aber bereits online abrufbar. Weiter


Alpha-Wellen fördern kreatives Denken

Bestimmte Hirnwellen im rechten Schläfenlappen unterdrücken gewöhnliche Assoziationen
Um auf kreative Ideen zu kommen, müssen wir unsere gewohnten Denkpfade verlassen.
Wie genau das Gehirn den Weg zu neuen Ideen freimacht, schildern Wissenschaftler
jetzt in den »Proceedings of the National Academy of Science«.
Laut ihren vorab beim 18. World Congress of Psychophysiology veröffentlichten Befunden
ließ das Team um Caroline di Bernardi Luft von der Queen Mary University of London
30 Versuchspersonen nach Verbindungen zwischen Wörtern suchen. Dabei stimulierten
die Forscher bei den Probanden mittels Wechselstrom die Hirnaktivität in beiden Schläfenlappen,
darunter Regionen, deren Beteiligung an kreativen Prozessen bereits bekannt war. Weiter


Navigating our Thoughts

Fundamental Principles of Thinking
It is one of the most fundamental questions in neuroscience: How do humans think?
Until recently, we seemed far from a conclusive answer. However, scientists from
the Max-Planck-Institute for Human Cognitive and Brain Sciences (MPI CBS) in Leipzig,
Germany, have combined the available evidence, in collaboration with Nobel Prize
laureate Edvard Moser from the Kavli Institute for Systems Neuroscience in Trondheim,
Norway and Peter Gärdenfors from Lund University in Sweden, to paint a new,
comprehensive picture in the current issue of the journal Science:
Humans think using their brain’s navigation system. Read more


Key Molecule Responsible for Learning

Key Molecule Responsible for Learning and Memory Discovered
Unlike old dogs, old adults can indeed learn new tricks thanks to a protein molecule
called netrin.

Netrin is known to help set up the healthy nervous system in an infant's developing brain
by directing brain cells to make appropriate connections with other brain cells.
New research conducted by scientists at The Neuro has found that netrin in the adult brain
can make neural connections stronger, which is crucial not only for learning new tricks
but also for maintaining a good memory. Read more


„Gehirn-Hot-Spot“ für Medikamente gegen Angst

Wissenschaftler entdecken „Gehirn-Hot-Spot“ für Medikamente gegen Angst
Erkenntnisse könnten zu einem neuen Therapieansatz führen

Bei der Funktionsweise von Psychopharmaka auf der Ebene neuronaler Netze
sind bislang noch viele Fragen offen. Ein Team von Wissenschaftlern um Dr. Wulf Haubensak,
Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP) in Wien, und Prof. Dr. Andreas Hess, FAU,
konnte nun einen neuronalen Kreislauf im Gehirn identifizieren, der eine wichtige Rolle bei
Angstzuständen spielt – und zeigen, wie gewöhnliche psychiatrische Medikamente darauf wirken.
Die Studie wurde nun in der Fachzeitschrift „Molecular Psychiatry“ veröffentlicht.
Zum Beitrag [9 KB] Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg


Wenn das Gehirn überfordert ist

Smartphones, Computer, Tablets, digitale Geräte durchdringen heute alle Lebensbereiche
des modernen Menschen. Diese permanente Informationsüberflutung gilt besonders
in der Arbeitswelt als ein Auslöser für mentale Erschöpfung und Stress.
Basierend auf unterschiedlichen Untersuchungen beleuchtet die Dokumentation
die Risiken der digitalen Vernetzung.

In der Dokumentation erklären unter anderem Neurowissenschaftler, Psychologen
und Unternehmer die Auswirkungen der digitalen Informationsflut auf das menschliche Gehirn.
Sie erzählen von ihren Erfahrungen und diskutieren die neuesten Erkenntnisse über kognitive Fähigkeiten,
die Aufnahme- und Anpassungsfähigkeit des Gehirns und die Auswirkungen der zunehmenden Digitalisierung
auf den Menschen in der Arbeitswelt. Zur Sendung


Malen hilft dem Gedächtnis auf die Sprünge

Wer Begriffe oder Definitionen malt statt sie aufzuschreiben,
behält sie offenbar besonders gut in Erinnerung.
Das gilt vor allem für ältere Menschen und für Demenzkranke.

Wenn wir uns Dinge einprägen wollen, dann könnte es hilfreich sein, sie einfach aufzumalen.
Das berichten Wissenschaftler von der University of Waterloo um die Psychologin Myra A. Fernandes
im Fachmagazin »Current Directions in Psychological Science«. Das Team hatte in mehreren Studien
dem Erinnerungsvermögen von Probanden nachgespürt.
Weiter


Neuroscientist Discovers Hidden Region in Brain

Neuroscientist Discovers Hidden Region in the Human Brain
World-renowned cartographer of the brain, Scientia Professor George Paxinos,
Conjoint Professor at UNSW, has discovered a hidden region of the human brain.
The region is found near the brain-spinal cord junction and Professor Paxinos
has named it the Endorestiform Nucleus. Read more


The Cerebellum Makes Moves and Memories

It is known that certain areas of the brain are responsible for certain functions of the body.
The cerebellum, a structure found in the back of the skull, is known to be important for
the control of movement, while the frontal cortex is responsible for cognitive functions
such as short-term memory and decision making. However, as researchers continue to
unlock the mystery of how billions of neurons in the brain interact, it is becoming more
apparent that it is not that black and white. Read more


Thalamus plays a role in cognitive flexibility

Cognitive flexibility is our brain’s ability to shift from thinking about one thing to another.
The higher your speed of moving gears, the greater your cognitive flexibility.
Lack of cognitive flexibility is often associated with mental illness.
So far, the underlying central processing pathways have eluded the community.

Dr. Philip Zelazo, a developmental psychologist, and neuroscientist from the University
of Minnesota explains the cognitive flexibility in the video below.
Read more & Video


The act of drawing has massive benefit for memory

The act of drawing something has a massive benefit for memory
compared with writing it down
A picture is worth a thousand words…. When it comes to conveying a concept,
this sentiment can certainly be true. But it may also be the case for memory.
At least that’s the message from Myra Fernandes and colleagues at the University of Waterloo, Canada – writing in Current Directions in Psychological Science, they argue that their research programme shows that drawing has a “surprisingly powerful influence” on memory, and as a mnemonic technique, it could be particularly useful for older adults – and even people with dementia.
Read more


Verbale Intelligenz

Ein Gespräch ist mehr als nur Worte
Vom Zuhören allein lernen Kinder weniger als aus einem echten Dialog mit den Eltern.
Dabei sollten Erwachsene der Versuchung widerstehen, zwischendrin mal eben
aufs Handy zu gucken.

Kinder aus ärmeren Schichten der Gesellschaft starten oft nicht nur mit materiellen Nachteilen ins Leben.
Jahrzehnte an Forschung bestätigen, was die Psychologen Betty Hart und Todd Risley schon 1995 herausfanden:
Im Alter von vier Jahren haben Kinder, die in Armut aufwachsen, im Schnitt 30 Millionen Wörter weniger gehört
als Gleichaltrige aus wohlhabenderen Familien. Dieser Rückstand ist außerdem verbunden mit geringeren
verbalen Fertigkeiten in der 1. Klasse, aus denen sich wiederum weitere schwächere akademische Leistungen
vorhersagen lassen. Weiter


Hunde lindern ADHS-Symptome

Der Umgang mit Therapiehunden kann die Konzentrationsfähigkeit
und die sozialen Fertigkeiten von hyperaktiven Kindern verbessern.
Hunde können nicht nur Menschen mit körperlichen Einschränkungen helfen,
etwa als Blindenführhunde. Speziell ausgebildete Vierbeiner werden seit einiger Zeit
zudem in der Psychotherapie eingesetzt, zum Beispiel nach traumatischen Erlebnissen
oder in der Arbeit mit Autismus- und Demenzerkrankten.
Offenbar unterstützen Therapiehunde auch Kinder mit Aufmerksamkeitsdefizit-
Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) dabei, zumindest manche Symptome der Störung
schneller zu überwinden. Weiter


Neurons that Fire Together, Wire Together?

Neurons that Fire Together, Wire Together? Not Always
As the adage goes "neurons that fire together, wire together," but a new paper published today in Neuron demonstrates that, in addition to response similarity, projection target also constrains local connectivity. Read more


Understanding Left-Right Dominance in the Brain

There are many common misconceptions about science, one of which is the belief that people
can be characterized as either right- or left-brained. A 2014 study found that nearly 70 percent
of teachers in the world think that students are either right- or left-brained, and it has an effect
on how they learn. Modern neuroscience has found no evidence to support that claim.
However, the hemispheres actually do specialize in different tasks (the video at the bottom
of the article describes how the right-left brain misconception started).
One hemisphere of the brain can also dominate the other side, and have an impact
on how it responds. New research has investigated the mechanisms underlying that hemispheric dominance.
Read more


Hoffnung für das komplexe Gehirn

Mit Hilfe einer neuartigen, auf genetischen Barcodes basierenden Technik lassen sich
die Verbindungen zwischen einzelnen Gehirnzellen in einem nie da gewesenen Umfang
mühelos kartieren. Eine unerwartete Komplexität des visuellen Systems ist nur
das erste Geheimnis, das diese Methode bislang enthüllt hat. Weiter


Gedächtnislücken

Wie war noch mal Ihr Name?
Entschuldigung, ich kann mir Namen einfach nicht merken!
Das behaupten wir gerne einmal, wenn uns der Name eines Gegenübers
schon kurz nach dem Händeschütteln nicht mehr einfällt.
Eine selektive Gedächtnisschwäche für Namen?
Denkbar, aber tatsächlich tun wir uns eher mit Gesichtern schwer.
Das jedenfalls legt eine kleine Reihe von Experimenten nahe,
die britische Forscher jetzt im »Quarterly Journal of Experimental Psychology« darstellen.
Zum Beitrag


A Case against Solitary Confinement

Neuroscientists Make a Case against Solitary Confinement
Prolonged social isolation can do severe, long-lasting damage to the brain
There are an estimated 80,000 people, mostly men, in solitary confinement in U.S. prisons.
They are confined to windowless cells roughly the size of a king bed for 23 hours a day,
with virtually no human contact except for brief interactions with prison guards.
According to scientists speaking at the conference session, this type of social isolation
and sensory deprivation can have traumatic effects on the brain, many of which may be
irreversible. Neuroscientists, lawyers and activists such as King have teamed up with the goal
of abolishing solitary confinement as cruel and unusual punishment. Read more


What makes a brain smart?

Scientists have proposed a variety of features influence one’s ability
to remember things and solve problems.

The biological basis for variations in human intelligence is not well understood,
but research in neuroscience, psychology, and other fields has begun to yield insights
into what may undergird such differences. One well-known hypothesis, backed by
evidence from brain scans and studies of people with brain lesions, proposes that
intelligence is seated in particular clusters of neurons in the brain, many of them
located in the prefrontal and parietal cortices. Known as the fronto-parietal integration,
the hypothesis holds that the structure of these areas, their activity, and the connections
between them vary among individuals and correlate with performance on cognitive tasks.
Read more


Grundprinzipen des Denkens

Wie wir unsere Gedanken navigieren
Sie ist eine der fundamentalsten Fragen überhaupt: Wie funktioniert das menschliche Denken?
Bisher gibt es darauf keine schlüssige Antwort. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts
für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig und des Kavli-Instituts für Systemische
Neurowissenschaften in Trondheim, Norwegen, darunter auch Nobelpreisträger
Edvard I. Moser, haben nun die bislang vorhandenen Puzzleteile zu einem Gesamtbild
zusammengesetzt und schlagen einen neuen Ansatz vor: Unser Denken funktioniert
über das Navigationssystem unseres Gehirns.
Weiter


Happy Childhood Memories

Happy Childhood Memories Linked to Better Health Later in Life
People who have fond memories of childhood, specifically their relationships with their parents, tend to have better health, less depression and fewer chronic illnesses as older adults, according to research published by the American Psychological Association.

“We know that memory plays a huge part in how we make sense of the world —
how we organize our past experiences and how we judge how we should act
in the future. As a result, there are a lot of different ways that our memories
of the past can guide us,” said William J. Chopik, PhD, from Michigan State University
and lead author of the study. “We found that good memories seem to have a positive effect
on health and well-being, possibly through the ways that they reduce stress or help us
maintain healthy choices in life.” Read more


Erinnerungen: Wie wir uns irren

Das Gedächtnis ist alles andere als verlässlich: Erinnerungen können täuschen,
verschwimmen oder sogar gänzlich verschwinden. Heute haben Wissenschaftler
viele Erinnerungsmechanismen entschlüsselt und können sogar in das Gedächtnis eingreifen,
um unangenehme Erinnerungen zu löschen, künstliche Erinnerungen einzuspeisen
oder verdrängte Ereignisse zu rekonstruieren.

Wie funktioniert das Gedächtnis? Viele vergleichen es mit einer Festplatte,
auf der Erinnerungen sorgfältig geordnet und gespeichert werden.
Doch das stimmt nur zum Teil und genügt nicht, um die komplexe Funktionsweise
des Gedächtnisses und seine Fehlbarkeit zu erklären.
Zum Beitrag & Video


Breast Milk is Brain Food for Preemies

A due date for a baby represents great hope to parents and families.
Any due date is an educated guess, and some babies arrive a little early or a little late, depending on the pregnancy. When a baby comes too early, there can be health and developmental issues.
It’s not just size, preemies are sometimes tiny, but it’s also about organ development.
The heart, lungs, and brain are developing at record speed in the later stages of pregnancy.
New research from the University of Edinburgh shows that babies born prematurely
can benefit significantly from being fed breast milk instead of infant formula.
Read more (mit deutscher Übersetzung)


Neurowissenschaften - Bildergalerie

Was können Neurowissenschaftler unter dem Mikroskop sehen?
Neurowissenschaftler markieren ihre interessierenden Proteine ​​regelmäßig
mit fluoreszenzmarkierten Antikörpern, um ihre Position in der Zelle zu visualisieren.
Ihre Unfähigkeit, die Position oder Struktur von Proteinen unterhalb der Beugungsgrenze
von Licht (200-350 nm) aufzulösen, hat jedoch den Verständnis- und Forschungsfortschritt
behindert. In dieser Galerie stellen wir einige der schönsten und atemberaubendsten Bilder vor.
Zur Bildergalerie


Die große Rolle der kleinen Zellen

Professor Jochen Herms erklärte die Rolle der Mikrogliazellen bei neurologischen Erkrankungen. DGN/Pflug

Die große Rolle der kleinen Zellen bei neurologischen Erkrankungen
Die Funktion von Mikrogliazellen wurde lange unterschätzt. Die kleinen Nachbarn
der Nervenzellen galten bisher als Immunzellen des zentralen Nervensystems,
die in erster Linie Krankheitserreger, insbesondere Bakterien, aufspüren.
Doch jüngste Forschungsergebnisse zeigen: Sie sind noch weit wichtiger
für die Gesundheit des Gehirns. „Mikrogliazellen übernehmen eine zentrale Rolle
bei der Gehirnentwicklung und der Vernetzung von Nervenzellen während
der Gehirnreifung bei jungen Erwachsenen.
Weiter


Wie LSD das Gehirn beeinflusst

LSD verändert die Kommunikationsmuster zwischen den Hirnregionen.
Dies zeigt eine neue Studie von Forschenden der Universitäten Zürich und Yale.
Sie liefert auch Hinweise darauf, wie psychische Störungen sich entwickeln
und wie sie behandelt werden könnten.
Mit Hilfe von Hirnbildgebung haben die Forschenden untersucht, wie sich LSD auf das Gehirn gesunder Teilnehmerinnen und Teilnehmer auswirkt. In durch LSD veränderten Bewusstseins-zuständen ist die Kommunikation zwischen den Hirnarealen, die an der Planung und Entscheidungsfindung beteiligt sind, reduziert. Gleichzeitig erhöht LSD die Kommunikation
zwischen Hirnarealen, die für sensorische Empfindung und Bewegung zuständig sind.
Zum Beitrag [8 KB]

Angst

Forscher ergründen die Wurzeln unsere Angst -
und wie man die Furcht am besten überwinden kann.
Sich vor schwindelerregenden Höhen oder giftigen Schlangen zu fürchten, ist durchaus sinnvoll.
Denn Angst sorgt dafür, dass wir um allzu brenzlige Situationen lieber einen großen Bogen
machen. Weitet sie sich jedoch auch auf alltägliche Situationen und Objekte aus, von denen
gar keine Gefahr ausgeht, kann sie zu einer schweren Belastung werden. Forscher ergünden,
wie Angst im Kopf entsteht – und wie man sie am besten überwinden kann.
Zum Beitrag


Eric Kandel: „Was ist der Mensch?“

Gehirne auf Abwegen
Abläufe im Gehirn verständlich erklären – das ist nicht leicht.
Dem Nobelpreisträger Eric Kandel gelingt es in seinem neuen Buch kenntnisreich
und mit einem Schmunzeln. Dabei geht er nicht reduktionistisch vor, sondern
mit viel Sinn für Menschlichkeit und zeigt sich dabei als Meister seines Fachs.

Der 88-jährige Nobelpreisträger Eric Kandel stellt in seinem neuen Buch eine große Frage:
„Was ist der Mensch?“. Während er in seinen ersten beiden Büchern viel über sich
und seine eigene Forschung schrieb, tritt er nun in den Hintergrund und bietet einen aktuellen Überblick
über seine Fachgebiete: Die Psychologie und die Hirnforschung.
Hören Sie den Beitrag in der Audiothek des Deutschlandfunks.
Vorstellung des Buches mit Leseprobe in den nächsten Tagen auf den Seiten der Lernwelt.


Überraschung im Kleinhirn

Viele Teile unseres Gehirns sind bereits gut erforscht - das Cerebellum gehörte bisher offenbar nicht dazu. © Lagereek/ thinkstock

Cerebellum kontrolliert viel mehr als nur unsere Bewegungen
Unterschätzte Hirnregion: Das Kleinhirn ist offenbar doch nicht nur für die Steuerung
von Bewegungsabläufen zuständig. Stattdessen scheint dieser Teil des Gehirns
entgegen bisheriger Annahme an so gut wie jeder höheren kognitiven Funktion
beteiligt zu sein – von der Aufmerksamkeit bis hin zur Entscheidungsfindung.
Demnach übernimmt das Kleinhirn für all diese Prozesse offenbar eine Art
Qualitätskontrolle, wie Forscher im Fachmagazin "Neuron" berichten.
Weiter

Was unsere grauen Zellen besonders macht

Auf den langen Zweigen der menschlichen Pyramidenzellen
liegen besonders viele unabhängige Recheneinheiten
Manchmal kommt es doch auf die Größe an. Die Nervenzellen in der menschlichen
Großhirnrinde sind verglichen mit anderen Tierarten außergewöhnlich groß.
Warum das der Rechenleistung der grauen Zellen zugutekommt, erklärt jetzt ein Team
um Mark Harnett vom Massachusetts Institute of Technology in der Fachzeitschrift »Cell«.
Weiter


Warum Lavendel beruhigend wirkt

Forscher lüften Geheimnis um die Wirkung des Lavendeldufts
Duftende Entspannung: Forscher haben herausgefunden, wie die beruhigende Wirkung
von Lavendel zustande kommt. Demnach ist für diesen Effekt tatsächlich unsere Nase
verantwortlich. Nehmen Riechzellen einen in der Pflanze enthaltenen Duftstoff wahr,
werden daraufhin bestimmte Rezeptoren im Gehirn aktiviert - und das macht uns entspannt. Ohne Beteiligung der Nase lässt sich die Wirkung des Lavendels entgegen bisheriger Annahme dagegen nicht herbeiführen. Weiter


Rasterzellen-System des Gehirns

Die sogenannten grid cells oder auf Deutsch Raster- oder Gitterzellen kodieren eine Vielzahl von Positionen, die gleichmäßig über den Raum verteilt sind. © iStock.com/matejmo

Wie das Rasterzellen-System des Gehirns gedankliche Räume kartiert
Wie genau und insbesondere mit welcher zeitlichen Dynamik das sogenannte Rasterzellen-System im menschlichen Gehirn funktioniert, wurde bisher nur vermutet. Ein viel diskutierter Ansatz ist, dass die Signale dieser Zellen Karten von sogenannten kognitiven Räumen erstellen, in denen wir Menschen mental die komplexe Realität anordnen und abspeichern.
Ein europäisch-amerikanisches Wissenschaftlerteam konnte nun durch elektrophysiologische Verfahren Evidenz für die Existenz des Rasterzellen-Systems im menschlichen Gehirn nachweisen. Weiter


Gliazellen aus neuralen Vorläuferzellen

In der Kulturschale entstandene Astrozyten, angefärbt für den Astrozyten-spezifischen Marker Glial Fibrillary Acidic Protein (GFAP) und den Kernfarbstoff DAPI.

Wie sich Gliazellen im Gehirn aus neuralen Vorläuferzellen bilden
Im Gehirn sind zwei Arten von Zellen aktiv: Nervenzellen und Gliazellen.
Letztere wurden lange Zeit vor allem als Stützzellen betrachtet, spielen aber
eine aktive Rolle bei der Kommunikation von Neuronen im Gehirn.
Nach aktuellem Stand der Forschung sind Gliazellen zudem an der Entstehung
neurodegenerativer Erkrankungen beteiligt. Ein Forscherteam um Prof. Dr. Benedikt Berninger
vom Institut für Physiologische Chemie der Universitätsmedizin Mainz hat nun neue
Erkenntnisse erzielt, die dazu beitragen könnten, die durch Gliazellen bedingten Grundlagen
neurodegenerativer Erkrankungen besser zu verstehen. Konkret konnten sie zeigen,
wie sich Gliazellen aus neuralen Vorläuferzellen bilden. Sie fanden heraus, dass die
Differenzierung drei Stadien durchläuft und dass drei Proteine im Zellkern
(sog. Transkriptionsfaktoren) daran wesentlich beteiligt sind, das Gliazellen-spezifische
Ablesen der Gene im Zellkern zu orchestrieren.
Die neuen Erkenntnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift „Cell Stem Cell“ veröffentlicht.
Weiter

Brain Study Identifies Drivers of Brain Aging

Largest Brain Study of 62,454 Scans Identifies Drivers of Brain Aging
In the largest known brain imaging study, scientists from Amen Clinics (Costa Mesa, CA), Google, John’s Hopkins University, University of California, Los Angeles and the University of California, San Francisco evaluated 62,454 brain SPECT (single photon emission computed tomography) scans of more than 30,000 individuals from 9 months old to 105 years of age to investigate factors that accelerate brain aging. SPECT tomography) evaluates regional cerebral blood flow in the brain that is reduced in various disorders. Read more & Video


Wie überleben Nervenzellen?

Neuritenwachstumsmessung von GFP-exprimierenden Neuronen. Der erste und letzte Zeitpunkt (0 min, 50 ... Busskamp Lab CRTD

Forschungsteam versucht den Zelltod zu stoppen
Eine interdisziplinäre und internationale Forschergruppe um Dr. Volker Busskamp
vom Zentrum für Regenerative Therapien Dresden der TU Dresden (CRTD)
hat die Funktion eines kleinen nicht-kodierenden RNA-Moleküls, der so genannten miRNA,
in der bisher höchsten Auflösung entschlüsselt. Diese Entschlüsselung der Genregulation
ermöglicht Anwendungen zur Stärkung von Nervenzellen, um sie vor neurodegenerativen
Erkrankungen zu schützen. Die hier verwendeten umfangreichen systembiologischen
Methoden könnten zu einem neuen Standard für die Erforschung von miRNAs werden.
Beitrag lesen [8 KB]


The ‘Real You’ is a Myth

We all want other people to “get us” and appreciate us for who we really are.
In striving to achieve such relationships, we typically assume that there is a “real me”.
But how do we actually know who we are? It may seem simple – we are a product
of our life experiences, which we can be easily accessed through our memories of the past.
Read more


Weichenstellung für Axonverzweigungen

In Neuronen reichert sich das Protein SSNA1 (pink) an den Verzweigungen der Axone an (oben). Die SSNA1-Fasern heften sich an die Mikrotubuli (grün) an und lösen deren Verzweigung aus (unten). © Naoko Mizuno, MPI für Biochemie

Unser Gehirn ist ein komplexes Netzwerk aus unzähligen verknüpften Nervenzellen.
Diese haben lange verzweigte Fortsätze, sogenannte Axone, um die Anzahl
der möglichen Interaktionen zu erhöhen. In Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern
aus Portugal und Frankreich untersuchten Forscher am Max-Planck-Institut
für Biochemie (MPIB) die Prozesse, die zu solch Zellverzweigungen führen.
Sie fanden einen neuartigen Mechanismus, der die Verzweigung von Mikrotubuli,
einem mechanischen Stabilisierungssystems in den Zellen, und somit der Axone auslöst.
Wie die Forscher in Nature Cell Biology berichten, spielt die neu entdeckte
Mikrotubuli-Dynamik eine Schlüsselrolle bei der neuronalen Entwicklung.
Weiter


Unsere Neuronen können "zählen"

Wie unser Gehirn Ziffern und Mengen verarbeitet
Eins, zwei, drei: Forscher haben herausgefunden, wie unser Gehirn Zahlen verarbeitet.
Ihr Experiment zeigt: Abhängig von der gesehenen Anzahl werden jeweils ganz unterschiedliche
Hirnzellen aktiviert - das gilt für Mengen in Form von Punkten ebenso wie für Ziffern.
Dabei sind die Aktivitätsmuster erstaunlich spezifisch: Allein der Blick ins Gehirn
kann demnach verraten, mit welcher Menge oder Ziffer wir uns gerade beschäftigen.
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Henry Markram - Hirnforscher

Henry Markram ist einer der bekanntesten Hirnforscher der Welt.
In jungen Jahren arbeitete er im Team um Bert Sakmann, das 1991 den Nobelpreis
für Medizin bekam.
Markram wurde Professor und initiierte ein Projekt, das sich vornahm, das Gehirn nachzubauen.
Das war ein Plan, verwegen wie einst die Mondfahrt. Als er ein autistisches Kind bekam, war er bereits ein berühmter Hirnforscher. Er stürzte sich auf die Frage, was Autismus wirklich ist.
Seine Antworten stellen auf den Kopf, was man bisher über Autismus zu wissen glaubt.
Henry Markram auf TED – zum Video (mit deutschen Untertiteln)
Das Buch: „Der Junge, der zu viel fühlte“.


The Boy Whose Brain Could Unlock Autism

Autism changed Henry Markram’s family.
Now his Intense World theory could transform our understanding of the condition.
Something was wrong with Kai Markram. At five days old, he seemed like an unusually
alert baby, picking his head up and looking around long before his sisters had done.
By the time he could walk, he was always in motion and required constant attention
just to ensure his safety.
“He was super active, batteries running nonstop,” says his sister, Kali.
And it wasn’t just boyish energy: When his parents tried to set limits,
there were tantrums—not just the usual kicking and screaming, but biting and spitting,
with a disproportionate and uncontrollable ferocity; and not just at age two, but at three,
four, five and beyond. Kai was also socially odd: Sometimes he was withdrawn,
but at other times he would dash up to strangers and hug them. Read more

Das Buch "Der Junge, der zu viel fühlte"


Biologie des Alterns

Seneszente Zellen - sogenannte Zombie-Zellen - blockieren durch ihre Aktivität die Arbeit des Gehirns (imago)

Wie Zombie-Zellen zu Alterskrankheiten führen
Lange Zeit glaubten Ärzte und Biologen, das Altern sei lediglich eine Art Verschleiß.
Mittlerweile wissen Forscher: Es ist ein komplizierter biologischer Prozess.
Dabei scheinen Seneszente Zellen, auch Zombie-Zellen genannt, eine Schlüsselrolle
zu spielen. Untote, die im Körper ihr Unwesen treiben.

Zum Altern gehören bestimmte altmachende Zellen. Wissenschaftler sprechen von
seneszenten Zellen. Sie teilen sich nicht mehr und können ihre Funktion nicht mehr erfüllen.
Aber sie gehen auch nicht zugrunde, sondern sind sehr aktiv. Ihr Stoffwechsel läuft
auf Hochtouren. Dabei richten sie Schäden an, im Gehirn und in anderen Organen.
Der Beitrag in der Dlf Audiothek


Entwicklung des Nervensystems

Entwickelt sich das Nervensystem von Fruchtfliegen, ist das Gen Mical wichtig. Links: Hergestellt wird das Gen in Nervenzellen (Stern). Rechts: Ist das Protein eIF3 gehemmt, fehlt Mical (Stern). Foto: S. Rode & S. Rumpf

Wie Nervenzellen die Herstellung von Proteinen regulieren
Werden in einer Zelle Proteine aus genetischer Information hergestellt,
sprechen Wissenschaftler von Translation.
Forscher des Exzellenzclusters „Cells in Motion“ der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster zeigen, wie Nervenzellen diesen Prozess während der Entwicklung
des Nervensystems regulieren. Die Studie ist in „Cell Reports“ erschienen.
Zum Beitrag [14 KB]


Wie das Gehirn zwischen zwei Sprachen wechselt

Wie gelingt es Zweisprachigen, nicht ständig ein Mischmasch beider Idiome zu produzieren?
Eine Antwort liefert nun der Blick ins Hirn.
Wissenschaftler haben das Gehirn von Bilingualen dabei beobachtet, wie sie die beiden Sprachen auf Kommando an- und ausschalten. Dabei zeigte sich, dass es dem Hirn offenbar mehr Arbeit abverlangt, eine der Sprachen zu unterdrücken, als beide Sprachen parallel
zu aktivieren. Weiter


Kleine Draufgänger im Gehirn

Die Mikroglia (pink) dient dem Gehirn auch als eine Art Müllabfuhr: Kleine, mit Proteinen ummantelte Latexkügelchen (türkis) werden von den Immunzellen des Gehirns rasch aufgenommen und verdaut. Bild: Susanne Wolf, MDC

Wie eine winzige Armee überwacht die Mikroglia rund um die Uhr den Gesundheitszustand
des Gehirns. Wittern die Zellen mit ihren beweglichen Fortsätzen Krankheitserreger
oder eine Verletzung, begeben sie sich sofort zum Katastrophenherd – und versuchen dort
zu retten, was noch zu retten ist.

Das allerdings tun sie je nach Geschlecht ihres Besitzers auf sehr eigene Art und Weise.
„Wir waren wirklich überrascht, wie viele Unterschiede wir zwischen der Mikroglia weiblicher
und männlicher Mäuse gefunden haben“, sagt eine der beiden Seniorautoren der im Fachblatt
„Cell Reports“ veröffentlichten Studie, Dr. Susanne Wolf von der Arbeitsgruppe
Zelluläre Neurowissenschaften am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin.
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Verlust von Gehirnzellen im Alter

Dr. Andras Bilkei-Gorzo und seine Kollegen haben einen Weg aufgeklärt, über den Endocannabinoide entzündliche Reaktionen im Gehirn dämpfen.

Teufelskreis führt zu Verlust von Gehirnzellen im Alter
Der so genannte CB1-Rezeptor ist für die berauschende Wirkung von Cannabis verantwortlich. Zusätzlich dient er aber wohl auch als eine Art „Sensor“, mit dem Neuronen die Aktivität bestimmter Immunzellen im Gehirn messen und kontrollieren. In diese Richtung deutet zumindest eine aktuelle Studie der Universität Bonn. Fällt der Sensor aus, können chronische Entzündungen die Folge sein – vermutlich der Auftakt zu einem gefährlichen Teufelskreis.
Die Publikation ist online in der Zeitschrift „Frontiers in Molecular Neuroscience“ erschienen.
Zum Beitrag


"Geheime" Tunnel in unserem Schädel

Mikroskopbild der neuentdeckten Schädeltunnel zwischen Knochenmark und Gehirn - hier bei einer Maus. © Fanny Herisson/ Massachusetts General Hospital

Neuentdeckte Kanälchen führen vom Schädel-Knochenmark bis ans Gehirn
Überraschende Entdeckung: In unserem Schädel existieren zuvor unerkannte Mikrotunnel,
wie Forscher herausgefunden haben. Diese Gänge ziehen vom Knochenmark des Schädels
nach innen bis an die Hirnhaut.
Bei Entzündungen oder einem Schlaganfall dienen diese Mikrotunnel offenbar als Abkürzung
für bestimmte Immunzellen, wie Beobachtungen nahelegen. Auf diesem Wege könnten
aber auch andere Zellen oder sogar Krankheitserreger bis ans Gehirn gelangen,
so die Forscher im Fachmagazin "Nature Neuroscience".
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Blutgefäße im Gehirn

Bisher unbekannte Funktion von Blutgefäßen im Gehirn entdeckt
Die Funktion und Homöostase (Selbstregulierung) des Gehirns hängt von der Kommunikation
innerhalb des komplexen Zellnetzwerks ab, das dieses Organ ausmacht. Dementsprechend
muss die Entwicklung der verschiedenen Zellengruppen im Gehirn räumlich und zeitlich
koordiniert werden.
Die Gruppe um Prof. Dr. Amparo Acker-Palmer vom Buchmann Institut für Molekulare
Lebenswissenschaften und dem Institut für Zellbiologie und Neurowissenschaften
der Goethe-Universität berichtet in der neuesten Ausgabe der Fachzeitschrift „Science“
über eine bisher unbekannte Funktion von Blutgefäßen bei der Orchestrierung
der korrekten Entwicklung von neuronalen Zellnetzwerken im Gehirn.
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Das aufmerksame Gehirn hüpft alle 250 Millisek.

Das aufmerksame Gehirn hüpft alle 250 Millisekunden und konzentriert sich nicht kontinuierlich

Neurowissenschaftler haben bei Menschen und Makaken herausgefunden,
dass Aufmerksamkeit ein schneller rhythmischer Prozess zwischen Konzentration
und Ablenkung ist

Das Bewusstsein simuliert die Welt und täuscht die Menschen über Brüche
und Irritationen hinweg. Wie die Maschinerie der Illusion arbeitet, lässt sich
an manchen Wahrnehmungstäuschungen erkennen, die den Bruch zwischen
den sensorischen Daten und der Konstruktion der bewussten Wahrnehmung offenbaren.
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Schlafmangel macht einsam

Ein akutes Schlafdefizit verändert Sozialverhalten und die Hirnaktivität
Fatale Nebenwirkung: Wer zu wenig schläft, wird unsozialer und zieht sich unbewusst
stärker zurück, wie nun ein Experiment bestätigt. Gleichzeitig jedoch reagieren
andere Menschen auf unausgeschlafene Personen ablehnender und suchen weniger
deren Kontakt – was die Einsamkeit und soziale Isolation der Betroffenen noch schlimmer
macht. Schlafmangel kann damit einen wahren Teufelskreis der Einsamkeit auslösen,
wie die Forscher im Fachmagazin "Nature Communications" berichten.
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Warum wir vergessen

Wer gibt schon gern zu, die Brille verlegt oder einen Termin verschwitzt zu haben?
Auch unter Gedächtnisforschern gilt Vergessen als Gegenpol zum Erinnern,
falls sie es überhaupt beachten. Dabei ist es weit mehr als nur eine Lücke im Gedächtnis –
es ist ein integraler Bestandteil davon. Was wir uns merken, erleben oder für die Zukunft planen, hängt nicht nur von unseren vorhandenen Erinnerungen ab, sondern auch von all dem,
was wir nicht mehr wissen. Die Situation gleicht einer Marmorskulptur, die gerade erst
durch das entfernte Gestein entsteht.
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Wie faltet sich das menschliche Gehirn?

Fötales menschliches Neokortex-Gewebe in Kultur, einerseits ohne Behandlung mit glatter Hirnrinde (Bild oben), andererseits nach ECM-induzierter Faltung mit gefalteter Hirnrinde (Bild unten). Long / Huttner, MPI-CBG, Neuron 2018

Dresdner Forscher finden molekularen Mechanismus der menschlichen Hirnfaltung
Im Laufe der Evolution hat sich das menschliche Gehirn immer mehr vergrößert, insbesondere in dem als Neokortex bezeichneten Teil der Großhirnrinde. Dieser Teil des Gehirns ist für höhere kognitive Funktionen wie Sprache oder Denken zuständig. Damit eine solche Vergrößerung überhaupt möglich ist, faltet sich das Gehirn während der fötalen Entwicklung. Diese Faltung ermöglicht es erst, den vergrößerten Neokortex in dem beengten Schädelraum unterzubringen. Dabei ist die richtige Anzahl und Position der Faltungen während der Entwicklung entscheidend dafür, dass das Gehirn richtig funktionieren kann. Weiter


Hat auch der Mensch einen Magnetsinn?

Forscher untersuchen Verteilung magnetischer Kristalle im menschlichen Gehirn
Sechster Sinn: Auch der Mensch könnte über einen eingebauten Magnetkompass verfügen. Denn in unserem Gehirn finden sich nicht nur magnetische Kristalle. Sie sind auch noch asymmetrisch verteilt, wie eine Studie nun zeigt. Das Interessante daran: Das menschliche Gehirn nutzt Asymmetrien zur Orientierung. Demnach besitzen wir womöglich tatsächlich
einen potenziellen magnetischen Sensor - allerdings einen äußerst schwachen.
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Korrektes Erinnern ist unmöglich

Computer-Illustration von Hippocampus-Neuronen: Der Hippocampus im menschlichen Gehirn ist für das Langzeitgedächtnis zuständig (imago / Kateryna Kon / Science Photo Library)

Unser Gehirn erinnert anders, als die Dinge tatsächlich waren.
Wir ergänzen, vergleichen, wählen aus, formen neu und bilden Muster beim Erinnern.
"Es werden Dinge auch wieder weggeschafft, entsorgt, während andere Erinnerungsteile verstärkt werden", sagte Kognitionswissenschaftler Markus Reiter im Deutschlandfunk
Zum Interview & Audiobeitrag


Wie Geruchserinnerungen entstehen

Neue Verbindung zwischen Geruchssinn und Gedächtnis entdeckt
Duftende Gedächtnisinhalte: Viele Erinnerungen sind in unserem Gehirn eng mit Gerüchen verknüpft. Forscher haben nun herausgefunden, wie solche komplexen Gedächtnisinhalte zustande kommen. Demnach sorgt eine Verbindung zwischen zwei unterschiedlichen Hirnbereichen dafür, dass ein Dufteindruck gemeinsam mit Informationen zum Wo und Wann abgespeichert wird. Diese Erkenntnis könnte auch für die Alzheimerforschung interessant sein.
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Warum die linke Hirnhälfte Sprache besser versteht

ie Biopsychologen Onur Güntürkün, Erhan Genç und Sebastian Ocklenburg (von links) ergründen die Funktionsweise des Gehirns.

Nervenzellen in der Hirnregion Planum temporale besitzen in der linken Hemisphäre
mehr Verbindungen als in der rechten Hemisphäre – und das ist entscheidend
für eine schnellere Sprachverarbeitung, berichten Forscherinnen und Forscher
der Ruhr-Universität Bochum und der Technischen Universität Dresden in der Zeitschrift „Science Advances“. Beweise für die Sprachdominanz der linken Hemisphäre gab es bereits viele; bislang war jedoch unsicher, was auf neuroanatomischer Ebene dahintersteckt.
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Blick ins Gehirn: Glück ist unsichtbar

Eine Ratte im Experiment: Sie berührt mit der Nase einen Hebel und löst damit einen Lichtimpuls aus, der gezielt ihr Belohnungszentrum anregt, welches dann das Glückhormon Dopamin ausschüttet. LIN/Michael Lippert

Studie mit funktioneller Bildgebung kommt zu überraschendem Ergebnis

Dopamin ist ein wichtiger Botenstoff des Nervensystems. Es spielt im Belohnungssystem
eine zentrale Rolle und wird zum Beispiel ausgeschüttet, wenn sich ein Schüler über eine 1
in Mathe freut oder auch wenn wir abends nach Hause kommen und sehen,
dass der Partner unser Lieblingsessen gekocht hat.
In einer neuen Studie im Fachmagazin NeuroImage haben Dr. Michael Lippert,
Leiter der Arbeitsgruppe Neuro-Optik, und Doktorandin Marta Brocka gemeinsam
mit weiteren Kollegen am Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) in Magdeburg untersucht,
wie gut sich Dopaminausschüttungen im Kernspintomografen messen lassen.
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Gehirnanatomie ist bei jedem Menschen einzigartig

Links und rechts je drei Hirnscans (Ansichten: vorne, Seite und oben) von Zwillingen im Vergleich. Die Furchen und Wülste verlaufen bei den beiden Personen unterschiedlich. Bild: Lutz Jäncke, UZH

Wie der Fingerabdruck unterscheidet sich auch die Anatomie des Gehirns von Mensch
zu Mensch. Dies konnten Forschende der Universität Zürich in einer Studie zeigen.
Ausschlaggebend für den charakteristischen Aufbau des Organs ist eine Kombination
aus genetischen Voraussetzungen und individuellen Lebenserfahrungen.
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Oliver Sacks

Was Halluzinationen über unsere Psyche enthüllen
Der Neurologe und Autor Oliver Sacks macht uns mit dem Charles-Bonnett-Syndrom vertraut, bei dem sehbehinderte Menschen lebhafte Halluzinationen erleben. Er beschreibt die Erfahrungen seiner Patienten in rührender Ausführlichkeit und erläutert uns die biologischen Hintergründe dieses wenig beachteten Phänomens.
Zum Video (mit deutschen Untertiteln)


Wenn man Klänge sehen kann

Gelbe Dienstage, rote Akkorde oder ein A, das nach Basilikum schmeckt:
Menschen mit Synästhesie verknüpfen verschiedene Sinneswahrnehmungen miteinander.
Und das tritt häufiger auf als gedacht, weiß Amanda Tilot vom Max-Planck-Institut
für Psycholinguistik in Nijmegen.
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VITAMIN B3 GEGEN PARKINSON?

Wirkstoff schützt Nervenzellen vor dem Absterben
Neuer Therapieansatz: Eine Form des Vitamins B3 könnte gegen die Neurodegeneration
bei Parkinson helfen. Wie erste Tests mit menschlichen Zellen zeigen, scheint der Wirkstoff
den defekten Energiestoffwechsel in betroffenen Hirnzellen wieder anzukurbeln –
und sie dadurch vor dem Absterben zu schützen. Bei erkrankten Fliegen führte die Gabe
des Vitamins dazu, dass die Tiere länger ihr Bewegungsvermögen behielten.
Weiterführende Studien sollen das Potenzial dieses Ansatzes nun genauer erforschen.
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Neugeborene Nervenzellen

Die Dendriten der neugeborenen Nervenzellen (grün) sind, ähnlich wie die Zweige einer Rose, mit vielen Dornen bewachsen. Bild: Tassilo Jungenitz

Wie neugeborene Nervenzellen aus dem Dornröschenschlaf erwachen
Auch im erwachsenen Gehirn entstehen lebenslang neue Nervenzellen.
Wie sie im Hippocampus, einer Schlüsselregion für das Lernen, aus dem Dornröschenschlaf erwachen, hat eine Forschergruppe unter Leitung der Goethe-Universität nun in der Fachzeitschrift PNAS publiziert: Durch häufige Nervensignale vergrößern sich Dornen an den Nervenzellfortsätzen und ermöglichen so Kontakte mit dem bestehenden neuronalen Netzwerk. Weiter