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Neurologie


Hirnschrittmacher nach Maß

Bei Parkinson hat sich die Tiefe Hirnstimulation schon bewährt, aber nicht jeder Patient
profitiert davon. Eine neue Art von Schrittmacher soll sich deshalb an individuelle
Hirnströme anpassen. Erste Fallstudien testen das Verfahren auch bei Menschen
mit hartnäckigen Depressionen und Zwangsstörungen.

Manchmal ist es der einzige Weg: Wenn Patienten trotz intensiver Behandlung
weiter unter Parkinson, Depressionen oder Zwangsstörungen leiden, greifen Ärzte
zu ungewöhnlichen Mitteln. Sie bohren kleine Löcher in die Schädeldecke der Patienten
und platzieren Elektroden ins Gehirn. Ein Impulsgeber, der unter die Haut auf den
Brustmuskel implantiert wird, steuert den Stromfluss in den Elektroden.
Das Ziel: Die Tiefe Hirnstimulation soll überaktive und aus dem Gleichgewicht
gebrachte Hirnregionen wieder ausbalancieren. Weiter


Neurogene Störungen der Sprache und des Sprechens

Neurologische Erkrankungen können zu Störungen der Kommunikationsfähigkeit führen.
In diesem Beitrag werden Grundlagen zu den neurogenen Störungen der Sprache (Aphasien)
und des Sprechens (Sprechapraxie, Dysarthrie) vermittelt und Möglichkeiten zur Diagnostik
und Behandlung aufgezeigt.Weiter


Parkinson: Von Geburt an krank?

Patienten der früh beginnenden Krankheitsform könnten mit Neuronenschäden geboren werden.

In die Wiege gelegt: Bei der früh beginnenden Parkinsonform sind die Dopamin-produzierenden
Nervenzellen wahrscheinlich schon von Geburt an geschädigt. Dies legen nun Experimente
mit induzierten Stammzellen betroffener Patienten nahe. Neuronen, die sich aus diesen Zellen
entwickeln, weisen demnach von Beginn an Fehlfunktionen auf. Dies legt auch nahe:
An dieser Krankheitsform sind bisher noch unbekannte genetische Einflussfaktoren beteiligt.
Weiter


Lesen und Schreiben schützt vor Demenz

Analphabeten haben im Alter ein dreifach höheres Demenzrisiko
Lesen schützt: Wer nie richtig lesen und schreiben gelernt hat, hat ein erheblich höheres Demenzrisiko, wie nun eine Studie nahelegt. Demnach erkranken Analphabeten im Alter fast dreimal häufiger an einer Demenz als Menschen, die das Lesen und Schreiben beherrschen. Die Forscher führen dies darauf zurück, dass diese Fertigkeiten das Gehirn trainieren und so dessen Resilienz gegenüber dem geistigen Abbau erhöhen. Weiter


Alzheimer& Hirnstimulation

Alzheimer: Hirnstimulation macht Defizite rückgängig
Behandlung mit nicht-invasiver Magnetstimulation verbessert kognitive Fähigkeiten bei Demenz
Neue Hoffnung für Demenzpatienten: Eine nicht-invasive Form der Hirnstimulation
eignet sich womöglich als Therapie bei Alzheimer. Wie eine Pilotstudie zeigt,
führt die tägliche Behandlung mit elektromagnetischen Wellen zu einer deutlichen Verbesserung
der kognitiven Fähigkeiten – und macht sogar Gedächtnisdefizite wieder rückgängig.
Die Magnetstimulation erfolgt dabei über eine spezielle Kappe und kann problemlos Zuhause
durchgeführt werden. Weiter


Wie ändert sich die Wahrnehmung im Alter?

Im Gedächtniszentrum am Universitätsklinikum Jena untersuchen und behandeln Ärzte, Neuropsychologen und Ergotherapeuten Patienten mit dem Verdacht einer beginnenden Demenzerkrankung. Sie erforschen, wie sich Wahrnehmung und Aufmerksamkeit im Alter verändern und worin sich diese Veränderungen beim gesunden Altern und der beginnenden Demenz unterscheiden. Ihr Ziel ist die frühzeitige Identifikation von Patienten mit einem erhöhten Risiko für eine Demenz, um deren Entwicklung bestmöglich entgegen wirken
zu können. Artikel lesen [86 KB]


Die Kraft der Musik bei Demenzpatienten

Oliver Sacks, der Literat unter den Medizinern und einer meiner Lieblings-Neurologen,
beschreibt in diesem Interview, was das Hören der persönlichen Lieblingsmusik für Menschen,
die an Demenz erkrankt sind, bedeuten kann. Mit deutschen Untertiteln.
Zum Video


Oliver Sacks

Die Kraft der Musik bei Demenzpatienten
Oliver Sacks, war Schriftsteller und Professor der Neurologie an der
New York University (NYU), beschreibt in diesem Interview, was das Hören
der persönlichen Lieblingsmusik für Menschen, die an Demenz erkrankt sind,
bedeuten kann. Mit deutschen Untertiteln.
Zum Video