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Aspergers Kinder

Die Geburt des Autismus im "Dritten Reich"
Wien 1938: Der Arzt Hans Asperger beschreibt Symptome bei Kindern,
die er unter die Diagnose "autistische Psychopathie" fasst.
Er hatte bei Patienten Schwächen im sozialen Verhalten beobachtet.
Im selben Jahr ziehen die Nationalsozialisten in Wien ein. Asperger sollte bald verantworten, dass Kinder, die er für "nicht sozial integrierbar" hielt, in der Anstalt Am Spiegelgrund
zu "Euthanasie"-Opfern wurden.

Edith Sheffer, Mutter eines von Autismus betroffenen Kindes, hat sich auf die Suche
nach den Ursprüngen der Diagnose begeben. Sie zeigt, welche Wertvorstellungen
Asperger geprägt haben und welche Entwicklung die Diagnose genommen hat.
Ihr berührendes und eindrucksvolles Buch wirft ein neues Licht auf die Geschichte
der Psychiatrie im Nationalsozialismus und auf das Asperger-Syndrom.

Leseprobe auf der Seite des Verlages

Campus Verlag


Über die Autorin

Edith Sheffer ist Historikerin an der University of California, Berkeley.
2011 erschien von ihr "Burned Bridge: How East and West Germans Made the Iron Curtain" bei Oxford University Press


Stimmen zum Buch

14.01.2019, Spektrum der Wissenschaft - Gehirn und Geist
»In ihrer detaillierten Analyse betrachtet Scheffer nicht nur das ambivalente Verhalten Aspergers.
Vielmehr beleuchtet die Historikerin die Folgen einer überzeugten oder auch pragmatischen Anpassung
an ein verbrecherisches Regime. Das Buch eignet sich für Leser, die sich mit einem dunklen Kapitel
der Medizin- und Psychiatriegeschichte sowie mit den Euthanasieverbrechen des Nationalsozialismus auseinandersetzen möchten.
« Martin Schneider - Martin Schneider ist Wissenschaftshistoriker

20.12.2018, Der Tagesspiegel
»Edith Sheffer hat eine verdienstvolle Studie vorgelegt, in der sie anschaulich schildert, welchen furchtbaren Konsequenzen
die nationalsozialistische Ideologie für wehrlose Kinder haben konnte. […] Sheffer kann, und das ist schon bedeutsam genug,
für sich in Anspruch nehmen, die dunkle Seite von Aspergers Tätigkeit endlich ans Licht der Öffentlichkeit gebracht zu haben –
ein wichtiger Beitrag zur Aufklärung über die nationalsozialistische Euthanasie.« Ernst Piper