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Was macht eine gute Pädagogik aus?

"Mit Kindern wachsen - Was macht eine gute Pädagogik aus?"
Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, wurden zwei Wissenschaftler,
ein Trainer, eine KiTa-Leiterin und eine Mutter zu einem Pädagogik-Talk in die „Alte Ziegelei“
in Kaufungen eingeladen.

In diesem ungewöhnlichen Ambiente haben die Talkgäste inspirierende Dialoge geführt
und die Kernfragen zur pädagogischen Qualität gegen den Strich gebürstet. In lockerer
und entspannter Atmosphäre haben sie die Pfade des üblichen Fachpalavers verlassen,
um sich auf einige wesentliche Merkmale einer guten Pädagogik zu besinnen.
Moderation: Inge Michels.

Dabei herausgekommen ist ein unterhaltsames und gleichzeitig tiefsinniges Gespräch
mit Gänsehautmomenten, mit anregenden wie auch entlastenden Informationen für Eltern,
KiTas, Schulen, Fachschulen und Fachhochschulen, sowie alle an einer gelingenden Pädagogik
interessierten Menschen.

Der Trainer für emotionale Didaktik und ehemalige Schulleiter Michael Kobbeloer ist überzeugt,
dass Pädagogik nur dann gut ist, wenn es gelingt für Lernende wie Lehrende eine angenehme
„Temperatur“ herzustellen, bei der es beiden gut geht. Pädagogik muss emotional sein.
Angst, Misstrauen und Druck erzeugen dagegen eine eher eisige Atmosphäre.


Dr. Christa Preissing, die in den 70iger Jahren den „Situationsansatz“ mitentwickelt hat,
ist der Überzeugung, dass eine Pädagogik dann gut ist, wenn sie sich an den Schlüsselsituationen
im Leben der Kinder orientiert und ihnen die Erfahrung von Selbstwirksamkeit ermöglicht.
Neugierig sein, rausgehen, explorieren sind wichtige Elemente; aber Pädagogik sollte auch lustvoll sein.

Für Susan Henning, KiTa-Leiterin und Marte Meo Supervisorin bedeutet gute Pädagogik, Kinder genau wahrzunehmen,
die atemberaubenden Momente im Leben der Kinder zu erkennen und mit ihnen zu teilen. Es kommt darauf an,
nach den Stärken der Kinder zu schauen, nicht nach dem, was sie nicht können. Gute Pädagogik fängt beim Pädagogen selbst an.

Manuela Schlotzhauer ist Mutter von zwei Kindern und eine Frau mit einem pädagogischen Herz.
Gute Pädagogik heißt für sie, sich Zeit für die Kinder zu nehmen und ihnen zuzuhören.
Jedes Kind ist einzigartig und hat besondere Fähigkeiten, die es zu erkennen und zu fördern gilt.

Der bekannte Neurobiologe Prof. Dr. Gerald Hüther sagt, Kohärenz, also ein Zustand, bei dem im Gehirn alles passt,
ist eine wesentliche Voraussetzung für gelingende Pädagogik. Der Umgang von Großeltern mit ihren Enkeln kann hier
einen prima Weg aufzeigen, denn sie sind frei, haben keinen Druck und Zeit und wollen aus ihren Enkelkindern
nicht unbedingt etwas machen, sondern einfach nur, dass es ihnen gut geht.

Ein Fazit drängt sich am Ende des Gesprächs auf: Weniger ist manchmal mehr! Nicht die endlosen Kataloge
der Ziele und Methoden, der als wichtig erachteten Kompetenzen sind maßgebend, sondern das Wohlbefinden
aller am pädagogischen Prozess beteiligten Menschen, der Kinder wie auch der Erwachsenen.

Inhalte: Einführung / vier einzeln anwählbare Dialoge / Fazit - Idee: Detlef Diskowski
Laufzeit: 67 Min.

Trailer

AV1 Pädagogik-Filme