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neurobiologie


A glimpse into the workings of the baby brain

MRI scans reveal surprising similarities in activity patterns of infant and adult visual cortex.
In adults, certain regions of the brain’s visual cortex respond preferentially to specific types
of input, such as faces or objects — but how and when those preferences arise has
long puzzled neuroscientists.
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Ist Parkinson eine Autoimmun-Krankheit?

Forscher weisen Angriffe von Abwehrzellen auf körpereigenes Protein nach
Angriff aufs eigene Gehirn: Möglicherweise steckt hinter der Parkinson-Krankheit
eine Autoimmunreaktion. Denn die Immunzellen betroffener Patienten greifen ein
auf den Hirnzellen vorkommendes Protein an, wie nun eine Studie belegt.
Diese fehlgeleiteten Angriffe könnten zumindest mitschuld am Niedergang der Hirnzellen
bei Parkinson sein, wie die Forscher im Fachmagazin "Nature" berichten.
Sollte sich dies bestätigen, würde dies neue Diagnose- und Therapiewege eröffnen.
Artikel lesen [704 KB]


Old People Can Learn From Babies

A motor mechanism that has been attributed primarily to early development in babies
and toddlers can also help older adults improve movement accuracy, according
to new research from Ben-Gurion University of the Negev.
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Connectomics Explained by a Neuroscientist

Connectomics Explained by a Neuroscientist in 5 Levels of Complexity
In this video from WIRED, neuroscientist Bobby Kasthuri explains the concept
of connectomics to a 5 year-old, a 13 year-old, a college student, a neuroscience
grad student and an entrepreneur that wants to help you 'back-up your brain'.
Video


Parkinson-Erkrankung könnte im Magen beginnen

Trennt man einen Nerv, der das Gehirn mit dem Bauchraum verbindet, sinkt das Risiko,
an Morbus Parkinson zu erkranken. Dieser Zusammenhang zwischen Bauch und Hirn
wurde jetzt von schwedischen Forschern bestätigt. „Die neue Studie stützt die Hypothese,
dass die Parkinson-Krankheit im Magen entsteht und sich über die Nervenbahnen
ins Gehirn ausbreitet“, kommentiert Professorin Daniela Berg von der Deutschen
Gesellschaft für Neurologie (DGN) die aktuelle Untersuchung aus Skandinavien.
Artikel lesen [1.799 KB]


Social Laughter Releases Endorphins in the Brain

Finnish and British researchers have revealed how laughter releases endorphins
in the human brain. The more opioid receptors the participants had in their brain,
the more they laughed during the experiment.
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Welcome to brain museum

It powers everything we do, yet remains one of our biggest mysteries.
But thanks to an unusual Peruvian museum dedicated entirely to the brain,
visitors can get up close and personal with the most complex organ in the human body.
Video


Hirn-Scan zeigt Lese- Rechtschreibschwäche

Hirn-Scan zeigt Lese- Rechtschreibschwäche bei Kindern
Ein Hirn-Scan im Vorschulalter kann mit einer Trefferquote von 75 Prozent zeigen,
ob ein Kind am Ende der ersten Klasse an einer Lese-Rechtschreibschwäche leidet.
Das haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften herausgefunden.
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Oliver Sacks

Die Kraft der Musik bei Demenzpatienten
Oliver Sacks, war Schriftsteller und Professor der Neurologie an der
New York University (NYU), beschreibt in diesem Interview, was das Hören
der persönlichen Lieblingsmusik für Menschen, die an Demenz erkrankt sind,
bedeuten kann. Mit deutschen Untertiteln.
Zum Video


Lesenlernen verändert Gehirn bei Erwachsenen

In zwei Dörfern im Norden Indiens lernten Analphabetinnen im Alter zwischen 24 und 40 Jahren in ihrer Muttersprache. Max-Planck-Institut für Psycholinguistik

Studie mit Analphabetinnen in Indien gibt auch Hinweise
auf mögliche Ursache der Lese-Rechtschreib-Schwäche

Lesen ist eine so junge kulturelle Errungenschaft, dass im Gehirn noch kein eigener Platz
für sie vorgesehen ist. Während wir lesen lernen, werden daher Hirnregionen
umfunktioniert, die bis dahin für andere Fähigkeiten genutzt wurden. Wissenschaftler
des Max-Planck-Instituts (MPI) für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig
und des MPI für Psycholinguistik in Nijmegen haben herausgefunden, dass sich das
Gehirn dabei weitaus grundlegender verändert als bisher angenommen.
Artikel lesen [1.052 KB]


Adipositas lässt Gehirn schneller altern

Übergewicht verringert Vernetzung zwischen Hirnregionen
Starkes Übergewicht erhöht nicht nur das Risiko, an Diabetes mellitus, Herzinsuffizienz
oder Arteriosklerose zu erkranken, sondern gefährdet auch das Gehirn und seine geistigen
Fähigkeiten. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissen-
schaften in Leipzig haben nun herausgefunden, dass bei Adipösen höheren Alters
das sogenannte Default Mode Network schwächer vernetzt ist und dadurch Prozesse
wie Erinnern und Planen schlechter funktionieren könnten. Das ist ein wichtiges Indiz
für eine frühzeitig drohende Alzheimer-Demenz.
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Baby-Gehirn - Halb fertig, aber zu allem bereit

Courtney Humphries
Ist das Gehirn ein unbeschriebenes Blatt oder von Geburt an darauf gepolt,
die Welt zu begreifen? Eine neue Studie zeigt, dass die neurale Organisation
von Säuglingen bereits der von Erwachsenen ähnelt.
Haben unsere Gehirne im Lauf der Evolution Bereiche entwickelt,
die auf überlebenswichtige Fähigkeiten spezialisiert sind? "Oder", fragt Saxe,
"kommen wir mit einer unglaublich flexiblen Denkmaschine zur Welt,
deren Organisation sich an die Umwelt anpasst, in die sie hineingeboren wurde?"
Artikel lesen


Die Entstehung der Falten in der Hirnoberfläche

Ohne Adhäsions-Moleküle der FLRT-Familie bildet die normalerweise glatte Hirnrinde der Maus Falten aus, die in Aufbau und Struktur dem menschlichen Gehirn entsprechen. Die Nervenzellen im Bild sind nach der zugehörigen Hirnschicht farblich markiert grün für die äußere und rot für tieferliegende Schichten; andere Zellen erscheinen blau. MPI für Neurobiologie / del Toro, Cederfjäll

Der Zusammenhalt wandernder Nervenzellen beeinflusst die Faltung der Großhirnrinde
Falten im Gehirn vergrößern die Oberfläche dieses wichtigen Organs und bieten
unter anderem im menschlichen Gehirn so mehr Platz für höhere Funktionen
wie Denken und Handeln. Es gibt jedoch auch Säugetiere mit einer glatten
Hirnoberfläche, wie zum Beispiel die Maus. Nun haben Wissenschaftler
des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried einen bisher
unbekannten Mechanismus der Hirnfaltung entdeckt. Junge Nervenzellen,
die während der Entwicklung eines Gehirns mit glatter Oberfläche zur Hirnrinde
wandern, besitzen an ihrer Zelloberfläche sogenannte FLRT-Rezeptoren.
Diese sorgen für einen gewissen Zusammenhalt zwischen den Zellen und ein
gleichmäßiges Wanderverhalten, was eine glatte Hirnoberfläche begünstigt.
Das stark gefurchte menschliche Gehirn besitzt im Vergleich zum Mausgehirn
deutlich weniger FLRTs. Wird die FLRT-Menge im Mausgehirn experimentell
reduziert, bilden sich Falten ähnlich wie im menschlichen Gehirn.
Die Ergebnisse geben daher auch einen neuen Einblick in die Evolution
von glatten und gefurchten Säugetiergehirnen.
Artikel lesen [915 KB]


Bewegung gegen Parkinson

Tanzen, Tai-Chi, Sprach- oder Musiktherapie beeinflussen den Verlauf einer Parkinson-Erkrankung positiv. Diese aktivierenden Therapien trainieren Funktionen wie Gleichgewicht, Gehen, Sprechen, Schlucken und Kognition, die durch die Erkrankung häufig beeinträchtigt sind. Artikel lesen [744 KB]


Blick ins Schülergehirn

Die Hirnströme waren zwischen den Schülern synchron, wenn Unterrichtsstil, Lehrer und Gruppe passten.

Engagiertes Lernen erzeugt neuronalen Gleichtakt im Unterricht
Gehirne im Gleichtakt: Forscher haben erstmals "belauscht", was im Gehirn von Schülern
beim Unterricht vorgeht. Die EEG-Messungen enthüllen, dass die Hirnströme beim
aufmerksamen Lernen im Gleichtakt schwingen – im Idealfall. Ob das aber der Fall ist,
hängt vom Unterrichtsstil, von der Beliebtheit der Lehrperson und auch von der sozialen
Dynamik in der Klasse ab, wie die Messungen ergaben. Ihre Ergebnisse liefern damit
wertvolle Hilfen für einen besseren Unterricht.
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Want to stay mentally healthy in older age?

Stimulate your brain in early life
Stimulating the brain by taking on leadership roles at work or staying on
in education help people stay mentally healthy in later life, according to new research.

The large-scale investigation published in the journal PLOS Medicine and led by the University of Exeter, used data from more than 2,000 mentally fit people over the age of 65, examined the theory that experiences in early or mid life which challenge the brain make people more resilient to changes resulting from age or illness – they have higher "cognitive reserve".
The analysis, funded by the Economic and Social Research Council (ESRC) found that people with higher levels of reserve are more likely to stay mentally fit for longer, making the brain more resilient to illnesses such as dementia.
The research team included collaborators from the universities of Bangor, Newcastle and Cambridge.
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Menschen im Gespräch

Barbara Thürschmid von Radio Wien im Gespräch mit Gerald Hüther
Gerald Hüther erforscht seit Jahrzehnten unser Gehirn und die Auswirkungen
auf unseren Alltag. In seinem letzten Buch „Rettet das Spiel“ macht er
darauf aufmerksam wie wichtig Kreativität ist und wie man spielerisch
sein Potential entfaltet.
Die Sendung zum Nachhören


Psychedelic drugs push the brain

Psychedelic drugs push the brain to a state never seen before
Measuring neuron activity has revealed that psychedelic drugs really do
alter the state of the brain, creating a different kind of consciousness.

“We see an increase in the diversity of signals from the brain,” says Anil Seth,
at the University of Sussex, UK. “The brain is more complex in its activity.”
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Das Gehirn vernetzt sich von allein

Nervenzelle im Hippokampus der Maus. Verschiedene Typen dendritischer Dornen sind teilweise durch farbige 'Auren' hervorgehoben. MPI f. experimentelle Medizin

Göttinger Neurowissenschaftler widerlegen Lehrsatz zur Hirnentwicklung
Nach der gängigen Lehrmeinung müssen Nervenzellen im Gehirn aktiv miteinander kommunizieren, um funktionsfähige Netzwerke zu etablieren. Mit einem eleganten genetischen Trick haben die Göttinger Neurowissenschaftler Albrecht Sigler und Cordelia Imig vom Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin in Göttingen nun nachgewiesen, dass sich Nervenzellen in wichtigen Hirnregionen auch ganz ohne aktive Signalübertragung miteinander zu normal strukturierten Netzwerken verknüpfen können.
Artikel lesen [565 KB]


Gehirnjogging macht nicht schlauer

Trainingsspiele für das Gedächtnis verbessern die allgemeinen Gehirnleistungen nicht
Zweifel berechtigt: Gängige Hirnjogging-Apps und Spiele bringen nicht viel.
Entgegen den Werbeversprechen der Anbieter ist eine positive Auswirkung
auf die kognitiven Fähigkeiten nicht nachweisbar, wie nun eine Studie bestätigt.
Zwar trainieren diese Spiele spezifische Einzelaufgaben, doch dies wird nicht
auf die allgemeinen kognitiven Fähigkeiten wie Logik oder Erinnerungsvermögen übertragen.
Zum Artikel

Tagträume sind mehr als nur ein Fehler im System

Bei Menschen, die häufig gewollt mit ihren Gedanken abschweifen,
überlappen zwei Nervenzell-Netzwerke besonders stark
Wenn wir mit unseren Gedanken von der eigentlichen Situation abschweifen,
in der wir uns gerade befinden, werden solche Tagträume häufig als Aussetzer
unserer Aufmerksamkeit abgetan. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts
für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig und der Universität York i
n England haben nun herausgefunden, dass auch das Gegenteil der Fall sein kann:
Wenn wir gezielt unseren Gedanken nachhängen, arbeiten bestimmte Hirnstrukturen
sogar effektiver zusammen, die für unsere kognitive Kontrolle zuständig sind.
Das könnte auch erklären, warum manche Menschen davon profitieren können,
wenn sie ihren Gedanken freien Lauf lassen.
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Peter Schipek - "Neurobiologie des Glücks"

Wissenschaftler sind seit langer Zeit auf der Suche nach diesem wunderbarsten aller Gefühle.
Biochemiker suchen in Nervenspalten nach den Molekülen, die uns glücklich machen,
Neurobiologen versuchen mit aufwendiger Technik dem Glück auf die Spur zu kommen
und Molekularbiologen durchforsten die Chromosomen, um auf jenes Gen zu stoßen,
das uns glücklich macht. Doch allen Bemühungen zum Trotz: So richtig zu fassen bekommen
hat das Glück bislang keiner von ihnen.
Artikel lesen [12 KB]


Irren ist nützlich

"Das Gehirn versucht, es immer so gut wie möglich zu machen"
Henning Beck im Gespräch mit Birgid Becker

Telefonnummer oder PIN-Nummer vergessen, ständig den Schlüssel suchen:
Der Neurobiologe Henning Beck hält kleinere Aussetzer des Gehirns für ungefährlich: '
"Wenn wir alles richtig machen würden, sind wir genauso leistungsfähig wie ein
monokultiviertes Maisfeld", sagte er im Deutschlandfunk.
Zum Audiobeitrag


Sleep Deprivation

What Really Happens When You Deprive Yourself of Sleep
Feeling forgetful? Finding it hard to focus? Have a shortened temper?
You might need more sleep…
Sleep deprivation can wreak havoc on a person, both physically and mentally.
Studies show that extended periods of sleeplessness can lead to shortened
attention span, impaired memory and even irreversible brain damage.
It can affect not only your brain and behavior, but also your immune system,
sex drive and heart. Even with such devastating consequences, most people
do not prioritize sleep in their daily lives.
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Mathias Jucker: Fokus Demenz

Prof. Mathias Jucker vom Hertie-Institut für klinische Hirnforschung in Tübingen
ist einer der profiliertesten Alzheimer-Forscher Europas.
Im Rahmen der Vortragsreihe "Alterserkrankungen des Gehirns" an der Goethe-Universität
Frankfurt erklärt er die Grundzüge und den Stand des Wissens.
Zum Video
Mit freundlicher Genehmigung von: dasgehirn.info


Fehlerhaftes Synapsenprotein & psychische Störunge

Eine fluoreszierende Nervenzelle (grün) in einer Zellkultur. An den rosa gefärbten Synapsen kommuniziert die Zelle mit ihren Partnern.

Fehlerhaftes Synapsenprotein kann zu psychischen Störungen führen
Max-Planck-Wissenschaftlerin entdeckt Ursache für Hirnerkrankung
'Timing ist alles' bei der Signalübertragung zwischen Nervenzellen im Gehirn.
Die allermeisten komplexen Leistungen, zu denen Menschen imstande sind,
wären schwer beeinträchtigt, wenn ihre Nervenzellen nicht in der Lage wären,
auf die tausendstel Sekunde genau miteinander zu kommunizieren.
Zwischenmenschliche Kommunikation, Lernvorgänge, das Fokussieren unserer Aufmerksamkeit, die schnelle Verarbeitung von Sinnesreizen, ja selbst die korrekte Ausführung von Bewegungen wären nicht mehr möglich. Die israelische Wissenschaftlerin Noa Lipstein-Thoms vom Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin in Göttingen hat nun einen neuen genetischen Krankheitsmechanismus entdeckt, der die Stärke und zeitliche Präzision von Nervenzellsignalen beeinflusst und zu Störungen von Bewegungsabläufen, Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und Autismus führt.
Beitrag lesen [849 KB]
Quelle: Max-Planck-Gesellschaft München


Formen des Gedächtnisses

Gedächtnis, das ist mehr als unsere persönlichen Erinnerungen.
Auch Fakten und Fertigkeiten werden im Gehirn gespeichert –
auf unterschiedliche Art und Weise und an verschiedenen Orten.

Was bedeutet eigentlich Gedächtnis? Die Erinnerung an das erste Date?
An das letzte Mal, dass man einen guten Freund gesehen hat?
Den Geruch beim ersten Ausflug ans Meer? – Die meisten Menschen
haben solche Eindrücke vor Augen, wenn sie das Wort Gedächtnis hören.
Aber tatsächlich hat der Mensch mehrere Arten von Gedächtnis,
die ganz verschiedene Aufgaben erfüllen.

Artikel lesen [1.735 KB]
Mit freundlicher Genehmigung von: dasgehirn.info


Playing an Instrument Improves Reaction Time

There are many benefits to learning to play an instrument.
Studies have shown that children do better in school if they play an instrument,
and playing an instrument helps older people stay mentally sharp.
Another benefit appears to be that reaction times are faster among those
who have learned to play a musical instrument. New research, conducted
by a team at the by Université de Montréal’s School of Speech Language
Pathology and Audiology, part of UdeM’s medical facility, shows that people
who can play a musical instrument are quicker to react to certain stimuli.
Since as we age, reaction times slow down, the study results could mean
that playing an instrument has anti-aging benefits as well.
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Ein "Lust-Hormon" zeichnet sich ab

Kisspeptin heißt der neue Star auf der Bühne der Hormon-Forschung.
Es entpuppte sich bereits als wichtiger Botenstoff im Rahmen der Pubertät -
nun hat es eine weitere spannende Funktion offenbart:
Kisspeptin verstärkt bei Männern offenbar sexuelle beziehungsweise emotionale
Hirnfunktionen und hebt die Laune. Möglicherweise eignet sich diese Substanz
deshalb zur Behandlung von sexuellen Funktionsstörungen und Gemütskrankheiten,
sagen die Forscher.
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Infant Brains Reveal How the Mind Gets Built

Is the brain a blank slate, or is it wired from birth to understand the world?
An ambitious new study put infants into an MRI machine to reveal a neural organization similar to that of adults.
Read more [2.836 KB]


Hirnschäden durch Sport!?

Gehirnerschütterung ist eine triviale Angelegenheit. Denken wir, kennen wir ja.
Doch so einfach ist es nicht: Es mehren sich die Hinweise, dass eine Häufung –
im American Football, im Boxen – zu echten Hirnschäden führen kann. Auch im Fußball?
Dazu gab es an der Universität Kaiserslautern ein hochkarätiges Symposium unter dem Titel
„Kopfsache: Hirnschäden durch Sport!?“
Arvid Leyh war da und sprach mit Eckard Friauf, Michael Fröhlich und dem DFB-Mannschaftsarzt Tim Meyer.
zum Video
Mit freundlicher Genehmigung von: dasgehirn.info


Laufsport verändert das Gehirn

Ausdauertraining führt zu stärkerer Vernetzung
Besser verknüpft: Das Gehirn von Ausdauerläufern sieht anders aus als das
von Stubenhockern. Denn bei ihnen sind unterschiedliche Hirnregionen viel stärker miteinander vernetzt. 
Zwar muss noch geklärt werden, ob sich das auch auf ihre kognitiven Fähigkeiten auswirkt.
Trotzdem könnte Laufen in jungen Jahren womöglich späteren Alterungsprozessen
und neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer vorbeugen, glauben die Wissenschaftler.
Artikel lesen [581 KB]


Die Neurowissenschaft der Meditation

Von der Dichte der grauen Substanz bis zu den Neurotransmittern:
Meditation verändert das Gehirn. Emotionen, Aufmerksamkeit und Introspektion,
selbst Mitgefühl können mit ihrer Hilfe trainiert werden, wie Weitsprung oder Radfahren.
Artikel lesen [1.696 KB]
Mit freundlicher Genehmigung von: dasgehirn.info

Narkose verändert neuronale Choreographie

Neue Erkenntnisse über Aktivitätsmuster des Gehirns unter Anästhesie
Selbst während einer tiefen Anästhesie sind Nervenzellen hochaktiv.
Wie Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin in einer Studie zeigen konnten, bleiben die Zellen im Gehirn in Aktion, obwohl das Bewusstsein komplett ausgeschaltet ist. Allerdings verändern sie ihren Arbeitsmodus. Die Neurone arbeiten unter einer Anästhesie synchron und sie reagieren unerwartet empfindlich auf Umweltreize, wie die Wissenschaftler im Fachmagazin Frontiers in Cellular Neuroscience* berichten.
Artikel lesen [10 KB]


Sind Männer wirklich vergesslicher?

Frauen sind in Sachen Gedächtnis besser - bis zur Menopause
Von wegen Vorurteil: Forscher haben nun bestätigt, was viele Frauen längst zu wissen glaubten. Männer haben ein schlechteres Gedächtnis als das weibliche Geschlecht - allerdings nur bis zu den Wechseljahren. Danach büßen Frauen ihren Vorsprung in Sachen Erinnerungsvermögen ein. Vermutlich sind die hormonellen Umstellungen schuld daran. Diese Erkenntnisse könnten auch neue Erklärungsansätze für die Entstehung von Alzheimer liefern. Artikel lesen [153 KB]


Hoffnung für Alzheimer Patienten?

Neues Medikament hemmt Beta-Amyloid-Produktion und ist gut verträglich
Wirkstoff mit Potenzial: Ein neu entwickeltes Präparat könnte sich als effektives Mittel
für die Therapie von Alzheimer bewähren. In einer klinischen Studie reduzierte der Stoff
bei Alzheimer-Patienten die Produktion jener Proteine, die sich bei den Betroffenen
als schädliche Plaques ablagern. Besonders überraschend: Anders als vergleichbare
Wirkstoffe hat das Medikament keine schweren Nebenwirkungen. Folgestudien müssen
nun zeigen, ob das Präparat tatsächlich den geistigen Abbau bremsen kann.
Artikel lesen [167 KB]


Metronome, die den Tag regieren

Wie unterschiedlich die innere Uhr von Menschen ticken kann, dafür ist Ludwig II.
von Bayern ein eindrucksvolles Beispiel: Historischen Quellen zufolge ging der Monarch
üblicherweise nachts seinen Regierungsgeschäften nach, den Tag dagegen verschlief er
weitgehend. Ob der Märchenkönig unter einer Störung litt, die seinen Schlaf-Wach-
Rhythmus durcheinandergebracht hat, darüber kann zwar auch Gregor Eichele nur
spekulieren. Zusammen mit seinem Team am Max-Planck-Institut für biophysikalische
Chemie in Göttingen hat er aber viele neue Erkenntnisse darüber gewonnen,
wie die natürlichen Taktgeber unseres Körpers funktionieren.
Artikel lesen [2.470 KB]
Quelle: Max-Planck-Gesellschaft München


Schlaf

Wenn das Gehirn auf Stand-by schaltet
Wer unausgeschlafen ist, für den sieht die Welt oft ziemlich trist aus.
Hält die Müdigkeit über Wochen oder gar Monate an, kann die trübe Stimmung
krankhaft und zu einer Depression werden. Umgekehrt gehen Depressionen
auch häufig mit massiven Schlafstörungen einher.
Axel Steiger untersucht mit seinem Team am Max-Planck-Institut für Psychiatrie
in München den Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und Depression.
Dazu misst er die menschliche Gehirnaktivität im Schlaflabor.
Artikel lesen [2.378 KB]
Quelle: Max-Planck-Gesellschaft München


Neue Nervenzellen fürs Gehirn

Verliert unser Gehirn Nervenzellen, kann es diesen Verlust selbst kaum kompensieren.
Wissenschaftler und Ärzte hoffen daher, mit transplantierten Nervenzellen Schäden
durch Verletzungen oder Krankheiten auszugleichen. Inwieweit sich die neuen Zellen
in ein bestehendes Nervennetzwerk integrieren und dessen Aufgaben übernehmen können,
ist jedoch unklar. Nun zeigen Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität München,
des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie und des Helmholtz Zentrums München in Mäusen,
dass transplantierte embryonale Nervenzellen zu gleichwertigen Mitgliedern
eines bestehenden Nervennetzwerks heranwachsen und die Aufgaben ihrer neuen Position
vollständig übernehmen.
Artikel lesen [241 KB]


What's Happening In The Infant Brain?

When babies are first born, there’s a lot of neurological development going on.
Their eyesight starts to sharpen, hearing, fine motor and gross motor skills
progress and they learn to recognize things around them like their mother’s voice
and how to latch on and feed. An area of the brain that researchers did not think
was that active however, is the pre-frontal cortex (PFC).
This part of the brain processes higher reasoning, complex thoughts and other cognitive
tasks that were believed to be beyond the reach of babies younger than a year.
As it turns out, that might not really be how it is. Researchers from Brown University
recently published the results of a study they carried out on babies and their cognitive
abilities. What they found is that the PFC is more active than previously believed.
In fact, babies were were definitely using some of the same circuits that adults used
in completing tasks.
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Gehirne von Frauen

Gehirne von Frauen verändern sich im Gleichklang der Hormone
Mit steigenden Östrogen-Spiegeln wächst der Hippocampus im weiblichen Gehirn
Unser Gehirn besitzt selbst im Erwachsenenalter keine starre Struktur.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig
haben nun eine weitere erstaunliche Beobachtung gemacht: Das Gehirn kann sich nicht nur
wie bisher angenommen in langfristigen Prozessen an die Umwelt anpassen. Vielmehr gelingt
ihm das jeden Monat aufs Neue. Die Forscher haben beobachtet, dass bei Frauen parallel
zum Rhythmus des Östrogenspiegels über ihren Monatszyklus hinweg auch die Struktur
ihres Hippocampus variiert – einer Hirnstruktur, die für Gedächtnis, Stimmung und Emotionen
besonders wichtig ist. Artikel lesen [610 KB]
Quelle: Max-Planck-Gesellschaft München


Are Girls With Autism Being Overlooked?

The staggering numbers of autism cases are no surprise to most,
but what some might not realize is how those numbers breakdown
when gender is considered. There are several different studies
that show the ratio of boys to girls in cases of autism.
Hans Asperger, for whom an autism spectrum disorder is named ...
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Prof. Dr. Mathias Jucker

„Wir wollen bereits die ganz frühen Gehirnveränderungen therapieren“
Ein Gespräch mit Prof. Dr. Mathias Jucker
Direktor am Hertie-Institut für klinische Hirnforschung an der Universität Tübingen.
Der 21. September ist Welt-Alzheimertag. An diesem Tag wird in der ganzen Welt auf die Krankheit
und die Situation der Betroffenen und ihrer Familien aufmerksam gemacht. Prof. Dr. Mathias Jucker,
Forscher am Hertie-Institut für klinische Hirnforschung, arbeitet an einem Therapieansatz gegen
die ersten frühen Veränderungen im Gehirn. Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung, die das HIH bislang
mit rund 37 Millionen Euro unterstützt hat, sprach mit Jucker über seine aktuellen Arbeiten,
aber auch über seine Art und Weise Forschung zu betreiben.
Interview lesen [15 KB]


Hannes Kropik im Gespräch mit Dr. Gerald Hüther

Im Gespräch mit dem WIENER erklärt der deutsche Neurobiologe Gerald Hüther,
was Hass eigentlich ist, wie Amokläufe verhindert werden können und warum
unser Schulsystem grundsätzlich verändert gehört, um die Netzwerke
der Aggression zu schwächen.
Lesen Sie hier das Interview

Training the Brain to Reduce Stress

Can we train our brains? While there has been some controversy over pay-to-play brain training games
and programs that promise better memory and focus, new research suggests that we can calm
the electrical activity in one part of the brain. Being able to influence this electrical activity could be
the key to reducing stress. Called neurofeedback, it involves using the stimuli of certain audio or visual signals,
to control brain activity, hopefully resulting in less stress. Patients suffering from PTSD could benefit from this kind
of treatment and it doesn’t cause negative side effects like many medications.
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Wachstum neuer Nervenzellen wird streng reguliert

Die Entstehung neuer Nervenzellen im Gehirn wird strikt reguliert.
Forscher der Universität Bonn und des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) haben eine Schlüsselmechanismus dieser Regulation identifiziert. Damit dürfte es möglich werden, die Gewinnung von Nervenzellen aus Stammzellen zu steuern. Weiter


The Best Diet for the Brain

The Mediterranean diet is one that is known to be heart healthy.
Study after study has shown that eating a diet that is high in plant foods,
such as beans, seeds, nuts, and legumes along with leafy greens, fresh veggies
and fruit and low in dairy and red meat is a good way to keep cholesterol levels down
and arteries flowing freely. It also relies on olive oil as a main source of fat instead of
other oils and fats that can clog up the circulatory system.
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Tanz der Neurone

Es ist der perfekt abgestimmte Tanz der Neurone, der es uns ermöglicht zu sehen,
zu hören, zu riechen, sich zu bewegen, sich zu erinnern und nachzudenken.
Doch eine gelungene Choreografie setzt einen reibungslosen Austausch von Signalen voraus.
Um diesen zu ergründen, untersuchen Forscher in Freiburg Paarbeziehungen zwischen Neuronen.
Artikel lesen [33 KB]


Die Kraft der Musik bei Demenzpatienten

Oliver Sacks war Schriftsteller und Professor der Neurologie an der New York University (NYU),
In diesem Interview beschreibt er, was das Hören der persönlichen Lieblingsmusik für Menschen,
die an Demenz erkrankt sind, bedeuten kann.
Mit deutschen Untertiteln. Zum Video


"Kultur der Begegnung"

Wir reden wie selbstverständlich vom Wir-Gefühl. Aber wie entsteht das eigentlich in unseren Köpfen?
Wir wollten es von Prof. Gerald Hüther wissen, einem der renommiertesten Hirnforscher Deutschlands
Artikel lesen [190 KB]


Wie unser Hirn lesen lernt

Beim Lesen vollbringt unser Gehirn eine wahre Meisterleistung:
Innerhalb weniger Sekunden entziffern wir die uns umgebende Zeichenflut.
Was uns so selbstverständlich erscheint, beruht auf erstaunlich komplexen Vorgängen,
die uns nicht bewusst sind. Die Dokumentation wirft einen spannenden Blick in die Neurowissenschaft
und stellt neueste Erkenntnisse über das Lesen vor. Zur Sendung auf arte


Gehirngebiete zur Unterscheidung von Gut und Böse

Zwei Areale sind an Netzwerken beteiligt, die Situationen als positiv oder negativ bewerten
Eine Person beleidigt uns, gleichzeitig lächelt sie uns an. Wie soll unser Gehirn das interpretieren?
Als Affront oder freundliche Geste? Forscherinnen des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und
Neurowissenschaften in Leipzig und der Universität Haifa in Israel haben nun die neuronalen
Mechanismen identifizieren können, die uns eine Situation als positiv oder negativ interpretieren lassen.
Gelungen ist ihnen das mit Hilfe von emotional verwirrenden Szenen aus Filmklassikern
wie Quentin Tarantinos “Reservoir Dogs”.
Artikel lesen [667 KB]
Max-Planck-Gesellschaft München


"Die Kraft der Musik bei Demenzpatienten"

Oliver Sacks, Schriftsteller und Neurologe, beschreibt in diesem Interview,
was das Hören der persönlichen Lieblingsmusik für Menschen, die an Demenz erkrankt sind,
bedeuten kann. Mit deutschen Untertiteln. Zum Video


Kuschelhormon verpasst uns eine "Rosa Brille"

Oxytocin lässt uns positives Feedback stärker wahrnehmen als negatives
Auf Optimismus gepolt: Das "Kuschelhormon" Oxytocin macht uns nicht nur treu und sozial,
es verpasst uns auch eine Rosa Brille. Denn unter dem Einfluss dieses Botenstoffs nehmen wir
positives Feedback stärker wahr, negative Informationen und Kritik dagegen schwächer,
wie ein Experiment belegt. Das Kuschelhormon trägt so dazu bei, uns Menschen eine von Natur aus
eher optimistische Weltsicht zu verleihen, wie die Forscher im Fachmagazin
"Proceedings of the National Academy of Sciences" berichten.
Artikel lesen [641 KB]


Das schafft unser Gehirn mit links

Unser Körper, unser Verhalten, aber auch unser Gehirn sind alles andere als symmetrisch.
Und das scheint wichtig zu sein, damit Denken, Sprechen und Motorik reibungslos funktionieren.
Forscher am Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Nijmegen fahnden nach genetischen Spuren
für dieses Phänomen. So wollen sie die grundlegenden molekularbiologischen Mechanismen entschlüsseln,
die zur Asymmetrie im Gehirn beitragen, und mögliche Ursachen für neurologische Störungen aufdecken.
Artikel lesen [3.648 KB]
Max-Planck-Gesellschaft München


Nervenzellen bündeln ihre Synapsen

Die Kontaktstellen von Zellen der Großhirnrinde bilden funktionale Gruppen
Die Großhirnrinde ähnelt einer riesigen Telefonzentrale. Über unzählige Leitungen werden hier
zum Beispiel aus den Signalen der Sinnesorganen Informationen über die Umwelt gewonnen.
Um die Datenflut in sinnvolle Bahnen zu lenken, agieren die einzelnen Pyramidenzellen der Großhirnrinde
wie winzige Telefonistinnen. Jede empfängt Informationen aus mehreren tausend Leitungen.
Ergeben die Signale einen Sinn, wird die Leitung freigeschaltet und eine Information weitergegeben.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried konnten nun erstmals zeigen,
dass die Kontaktstellen zwischen bestimmten Typen von Nervenzellen teilweise gebündelt auf der Zielzelle vorkommen.
Wahrscheinlich können Signale so aufeinander abgestimmt und dadurch "überzeugender" werden.
Artikel lesen [607 KB]
Max-Planck-Gesellschaft München


Fehler in der Hirnforschung
Der Hirnforschung droht eine neurowissenschaftliche Vollkatastrophe.
Denn Forscher aus Schweden und Großbritannien haben Programmfehler in der Software entdeckt,
mit der Magnetresonanztomographie-Aufnahmen (MRT) analysiert werden.
Das bedeutet, das rund 40.000 Studien, die in den vergangenen 20 Jahren mit dieser Software
durchgeführt wurden, fehlerhaft sein können.
Mehr darüber von Dr. Mark Benecke.
Quelle: radioeins rbb


Nervenfasern regulieren ihre Energieversorgung durch Myelin
Gliazellen stellen Axonen genau die erforderliche Energiemenge zur Verfügung
Die Nervenfasern unseres Nervensystems sind von einer mehrlagigen Membran umgeben,
die die Fasern elektrisch isoliert. Diese Myelinschicht wird von Zellen produziert – sogenannten Oligodendrozyten.
Forscher des Max-Planck-Instituts für experimentelle Medizin in Göttingen haben zusammen mit Kollegen
anderer Institute entdeckt, dass die Oligodendrozyten die Fortsätze der Nervenzellen, die Axone,
nicht völlig von der Außenwelt abschirmen. Diese enge Zusammenarbeit verhindert, dass die Axone verhungern.
Der Neurotransmitter Glutamat besitzt dabei eine Schlüsselfunktion in der Kommunikation zwischen elektrisch aktiven
Axonen und Oligodendrozyten spielt. Den Wissenschaftlern zufolge steuert das Glutamat, wie viel Energie
die Oligodendrozyten den Nervenfasern zur Verfügung stellen.
Artikel lesen [555 KB]
Max-Planck-Gesellschaft München


Dem Gehirn beim Sprachenlernen zugeschaut
Wissenschaftler beobachten, wie sich eine neue Grammatik im Kopf einprägt

Max-Planck-Forscher in den Niederlanden haben erstmals Bilder vom Gehirn aufgenommen,
während Probanden gerade begannen, eine neue Sprache zu lernen. Sie verwendeten dafür
eine künstliche Sprache mit realen Strukturen. So konnten sie zeigen, dass neue linguistische
Informationen in denselben Hirnregionen integriert werden, die auch für die Muttersprache genutzt werden.
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Max-Planck-Gesellschaft München


Das Gehirn - so ticken Netzwerke

Wer die Arbeitsweise des Gehirns verstehen will, kommt heute an dem Begriff der Netzwerke nicht vorbei.
Wie diese ticken, welche Sprache sie sprechen, welche Implikationen die vernetzte Sicht hat und – nicht zuletzt –
warum die Philosophie nur einen Schritt weit entfernt ist, erklären in diesem Video Hannah Monyer,
Andreas Draguhn, Andreas Engel und Christian Gerloff.
Zum Video


Stabile Wahrnehmung im erwachsenen Gehirn

Nach einer Veränderung können Nervenzellen zu ihrem ursprünglichen Zustand zurückkehren
Das erwachsene Gehirn hat gelernt, wie es aus den Informationen der Sinnesorgane ein Bild der Umwelt berechnet.
Verändern sich die Eingangssignale jedoch, kann sich auch das erwachsene Gehirn anpassen – und kehrt, im Idealfall,
zu seinem ursprünglichen Aktivitätsmuster zurück, wenn die Störung behoben ist. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts
für Neurobiologie in Martinsried konnten nun in Mäusen zeigen, dass diese Eigenschaft auf der Fähigkeit einzelner
Nervenzellen beruht. Die Ergebnisse demonstrieren, dass sich einzelne Zellen stark auf Veränderungen einstellen
und auch wieder ihren Ausgangszustand einnehmen können. Dies könnte erklären, warum das erwachsene Gehirn
trotz ständiger Veränderungen nicht kontinuierlich alles neu erlernen muss.
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Quelle: Max-Planck-Gesellschaft München


Blut-Hirn-Schranke

Wege durch die Schutzbarriere
Das Hirn schützt sich gegen alles Fremde im Blut - auch gegen die meisten Medikamente.
Die Hoffnung der Mediziner: gezielt Lücken in den Abwehrschild zu reißen.
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Mamas Stimme wirkt anders als jede andere

Zahlreiche Hirnregionen reagieren auf die mütterliche Stimme intensiver
Spricht Mama oder eine fremde Frau? Die Antwort auf diese Frage beeinflusst,
wie das Gehirn reagiert. Ein Experiment zeigt: Die Stimme der Mutter aktiviert
bei Kindern zahlreiche Hirnregionen, die bei einer anderen Stimme nicht oder
nur wenig aktiv sind. Sie spricht nicht nur das Hörzentrum des Gehirns stärker an –
sondern versetzt unter anderem Bereiche in Aktion, die für die Verarbeitung von
Emotionen zuständig sind, berichten Forscher im Fachmagazin "Proceedings of
the National Academy of Sciences".
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Quelle: scinexx.de


Fettreiche Ernährung lässt Gehirn hungern

Viel Fett im Essen verringert die Zuckerkonzentration im Gehirn von Mäusen
Eine fettreiche Ernährung führt in Mäusen nach nur drei Tagen zu einer geringeren Zuckerversorgung
des Gehirns, berichtet eine Forschungsgruppe um Jens Brüning, Direktor am Max-Planck-Institut
für Stoffwechselforschung in Köln. Das Mäusegehirn hat nach vier Wochen seinen Zuckerspiegel
wieder hergestellt, allerdings auf Kosten des restlichen Körpers. Artikel lesen [478 KB]
Max-Planck-Gesellschaft, München


Optogenetik enthüllt Schaltkreise im Gehirn

Forscher weisen Verschaltung von Nervenzellen des Sehsystems funktionell nach
Wie die einzelnen Schaltkreise in den stark verzweigten Netzwerken des Gehirns funktionieren,
liegt bisher noch weitgehend im Dunkeln. Sie sichtbar zu machen ist kompliziert und erfordert
sehr feinfühlige Messmethoden. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik
in Tübingen haben zusammen mit Forschern des Ernst Strüngmann Instituts in Frankfurt und der
Universität Newcastle in England erstmals eine neuronale Verbindung im Sehsystem von Affen
mit optogenetischen Methoden nachgewiesen. Hierzu wurden einzelne Nervenzellen genetisch
so verändert, dass sie auf einen Lichtreiz hin aktiv wurden.
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Was LSD mit unserem Gehirn macht

Halluzinogen verändert bestehende Netzwerkstrukturen
Blick ins Hirn auf Droge: Erstmals haben Forscher gezeigt, wie das menschliche Gehirn
auf den Einfluss von LSD reagiert. Das Halluzinogen aktiviert nicht nur zahlreiche Hirnareale –
es lässt auch Regionen zusammenarbeiten, die normalerweise nichts miteinander zu tun haben.
Und: Es versetzt das Gehirn in einen kindlichen Zustand, berichten die Wissenschaftler
im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences".
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Vom Baby-Schrei zu Goethes Faust

Max-Planck-Forscher erstellen ein Modell, wie sich die menschliche Sprache entwickelt
Sprache beginnt scheinbar mit unserem ersten Schrei, in dem Moment, in dem wir auf die Welt kommen.
Tatsächlich beginnt sie jedoch bereits viel früher: Schon im Mutterleib können wir einzelne Laute verstehen.
Von da an entwickelt sich Sprache im Laufe unseres Lebens scheinbar widersinnig: Viele Meilensteine
erreichen wir in rasanter Geschwindigkeit bereits in den ersten drei Lebensjahren, andere liegen dagegen
bis ins Erwachsenenalter in weiter Ferne. Wie dieser Weg aussieht, haben Wissenschaftler
des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig nun erstmals
in einem umfassenden Modell nachgezeichnet. Grundlage dafür war eine innovative Methode,
die einen Blick in das Gehirn Dreijähriger erlaubt, während es Sprache verarbeitet.
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Musik wirkt sogar auf unsere Gene

Genexpression verändert sich nach dem Genuss klassischer Musik
Mehr als nur Wohlklang: Wenn wir Musik hören, dann beeinflusst dies sogar die Aktivität unserer Gene,
wie ein Experiment nun zeigt. Demnach regelt der Musikgenuss einige Gene hoch, die Lernen
und kognitive Leistungen fördern, einige hirnschädigende Gene werden dagegen heruntergefahren.
Allerdings: Dieser positive Effekt trat nur bei den Probanden auf, die eine musikalische Vorbildung besaßen.
Das könnte erklären, warum sich musikalische Früherziehung so langfristig positiv auswirkt, meinen die Forscher.
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Die Anatomie des Schmerzes

Schmerzverzerrt zucken wir zusammen, wenn wir jemanden beobachten,
der sich versehentlich mit dem Hammer auf den Daumen schlägt.
Ist das Schmerz, was wir da empfinden?
Ein Forscherteam des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig
und anderer Institutionen schlägt nun einen neuen Denkansatz vor: Schmerz ist demnach
ein vielschichtiges graduelles Ereignis, das sich aus speziellen Schmerzkomponenten,
wie der brennenden Hand und allgemeineren Komponenten wie negativen Emotionen zusammensetzt.
Ein Vergleich der Aktivierungsmuster beider Erfahrungen im Gehirn könnte erklären, welche Komponenten
die empathische Reaktion mit echtem Schmerz teilt.
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Max-Planck-Gesellschaft München


Kuschelhormon wirkt schmerzlindernd

Max-Planck-Forscher entdecken eine neue Wirkung von Oxytocin
Manchmal reichen kleine Moleküle aus, um unsere Stimmung oder auch den Stoffwechsel zu verändern:
eines wie Oxytocin, das an der Entstehung von Gefühlen wie Vertrauen und Liebe beteiligt ist.
Das Hormon wird ausschließlich im Gehirn gebildet und unter anderem über die Hirnanhangsdrüse
ins Blut abgegeben. Bislang war unbekannt, warum diese Oxytocin-produzierenden Nervenzellen
mit dem Hirnstamm und dem Rückenmark verknüpft sind.
Forscher des Max-Planck-Instituts für medizinische Forschung in Heidelberg haben nun eine kleine Population
an Nervenzellen entdeckt, die die Ausschüttung von Oxytocin ins Blut koordiniert und auch Zellen im Rückenmark anregt.
Eine Reizung dieser Zellen erhöht den Oxytocinspiegel im Körper und hat eine schmerzlindernde Wirkung.
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Wie gefährlich sind Kopfbälle für das Gehirn?

Der Film "Erschütternde Wahrheit", der seit dem 18. Februar 2016 in den deutschen Kinos läuft,
macht auf die Gefahren durch Hirnverletzungen beim American Football aufmerksam.
Sind auch Kopfbälle beim Fußball riskant? Die Medizinerin Inga Koerte erforscht die Langzeitwirkungen
bei Fußballern im Profi- und Amateursport.
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Effizientes Gehirn

Klavierspielen ab Kleinkindalter verändert die Hirnplastizität
Es ist schon lange bekannt, dass intensives Musizieren menschliche Hirnstruktur und Hirnfunktionen verändert.
Bislang ging man davon aus, dass die Größe bestimmter Hirnregionen, die für das Hören und für das Bewegen
der Hände zuständig sind, mit der Anzahl der in der Kindheit und Jugend geübten Stunden zunimmt,
und dass „größer“ auch „besser“ sei. Eine neue Studie des Instituts für Musikphysiologie und Musikermedizin
der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in Zusammenarbeit mit der Cognition and Brain Plasticity
Unit of Barcelona zeigt nun: Früh beginnende Pianisten haben kleinere klavierbezogene Hirnzentren als später
beginnende und verfügen über das präzisere Tonleiterspiel.
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Altersabhängige Lernplastizität

Prof. Dr. Brigitte Röder (Hamburg), vom Institut für Psychologie,
Abt. Biologische Psychologie und Neuropsychologie erläutert in ihrem Vortrag
wie sich die Anpassungsfähigkeit des Gehirns aufgrund abweichender Erfahrungen
unmittelbar nach der Geburt oder in einem späteren Lebensabschnitt verändert.
Zum Video
Mit freundlicher Genehmigung von dasgehirn.ifo


Das Gehirn am Klavier

Sprechen benötigt ganz andere Hirnbereiche als musizieren. Trotzdem erklärt Michael Madeja
anhand der Goldberg-Variationen, was im Gehirn passiert, wenn es Musik produziert – und wenn es Musik hört.
Zum Video
Mit freundlicher Genehmigung von DasGehirn.info


Max-Planck-Gesellschaft

Gehirn kommuniziert auf verschiedenen Kanälen
Das menschliche Gehirn nutzt unterschiedliche Frequenzbänder
für den Informationsfluss zwischen niedrigeren und höheren Arealen

Im Gehirn verarbeitet die Sehrinde– auch visueller Kortex genannt – Sehinformationen
und leitet diese von niedrigeren zu höheren Hirnarealen weiter. Es fließt aber auch Information
in die entgegengesetzte Richtung – um etwa Aufmerksamkeit auf bestimmte Dinge zu lenken.
Woher aber weiß das Gehirn welchen Kurs die jeweilige Information einschlagen soll?
Forscher des Frankfurter Ernst Strüngmann Instituts (ESI) für Neurowissenschaften
in Kooperation mit der Max-Planck-Gesellschaft haben nun am menschlichen Gehirn gezeigt,
dass die Sehrinde unterschiedliche Frequenzkanäle nutzt – je nach dem, in welche Richtung
Information transportiert wird. Die Erkenntnisse wurden nur möglich durch vorangegangene
Experimente an Rhesusmakaken. Sie sollen helfen, die Ursache psychiatrischer Erkrankungen
aufzuklären, bei denen die beiden Kanäle nicht richtig getrennt zu sein scheinen.
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Warum Nervenzellen sterben

Proteinverklumpungen im Zellplasma stören Transportwege
In Hirnzellen von Patienten mit neurodegenerativen Erkrankungen können Mediziner
und Forscher unter dem Mikroskop Proteinverklumpungen sehen, die auch Aggregate
genannt werden. Dass diese Aggregate zum Tod der Nervenzellen und zu den Krankheiten
wie der Parkinson-, der Alzheimer-, der Huntington-Krankheit oder der amyotrophen
Lateralsklerose (ALS) massiv beitragen, wird seit vielen Jahren vermutet.
Wissenschaftler um Mark Hipp und Ulrich Hartl vom Max-Planck-Institut für Biochemie
in Martinsried haben jetzt gezeigt, dass der Ort der Proteinaggregate innerhalb der Zelle
ihr Überleben stark beeinflusst. Während Aggregate im Zellkern die Zellfunktion kaum
beeinträchtigen, stören die Verklumpungen im Zellplasma wichtige Transportwege
zwischen Zellplasma und Zellkern. Proteine und RNA können nicht mehr aus oder
in den Zellkern transportiert werden.
Max-Planck-Gesellschaft, München
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Alzheimer

Zum 100. Todestag von Alois Alzheimer
Am 19.12. jährt sich der 100. Todestag von Alois Alzheimer.
Seit damals hat sich viel getan: Moderne Technik macht es möglich,
in das Gehirn und ins Innere von Nervenzellen zu blicken.
Bewegte Bilder sagen mehr als tausend Worte:
Deshalb finden Sie hier ein Video zum Thema.


Molekularen Grundlagen des Gedächtnisses

Neue Einblicke in die molekularen Grundlagen des Gedächtnisses
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankung (DZNE)
aus Göttingen und München haben neue Erkenntnisse über die molekularen Grundlagen des Gedächtnisses gewonnen.
Ihre Studie bestätigt, dass die Entstehung von Erinnerungen mit einer veränderten Aktivität spezieller Gene einhergeht.
Darüber hinaus fanden sie in bisher nicht erreichtem Umfang Belege dafür, dass chemische Markierungen am Rückgrat
der DNA (sogenannte DNA-Methylierung) möglicherweise die molekulare Grundlage des Langzeitgedächtnisses bilden.
Das Forscherteam berichtet darüber im Fachjournal „Nature Neuroscience“.
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Wir haben die Grammatik verinnerlicht

Experimente weisen angeborenes Regelverständnis nach
Jeder Mensch besitzt eine Art Grammatik-Mechanismus im Gehirn, der bei der Sprachverarbeitung aktiv wird.
Diese alte These konnte nun m Rahmen einer neurowissenschaftlichen Studie nachgewiesen werden.
Sie stützt eine Theorie des bekannten Linguisten Noam Chomsky.

Noam Chomsky vertrat schon Mitte des 20. Jahrhunderts die Meinung, der Mensch müsse mit der Fähigkeit
geboren werden, Sprache zu verstehen und erlernen zu können. Wissenschaftler des Max-Plack-Instituts
für empirische Ästhetik und der New York University bestätigen nun einen Aspekt dieser Theorie.
Mit Hilfe ausgeklügelter Tests konnten sie nachweisen, wie Menschen eine abstrakte, hierarchische Struktur
verstehen können – auch wenn ein Satz sinnlos sein sollte. Im Gehirn scheint es eine Art Mechanismus zu geben,
der dafür sorgt, dass grammatische Bausteine eines Satzes hierarchisch aufgebaut werden, auch wenn der Inhalt
keinen Sinn ergibt.
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© Max-Planck-Gesellschaft, München


Netzwerke im Gehirn

Ein Neuron allein bewegt nicht viel. Ein Hirnareal allein auch nicht.
Erst im Zusammenspiel wird mehr aus dem Gehirn, als die Summe seiner Teile:
Wir, zum Beispiel.
Diese Animation zeigt Grundlagen und Prinzipien von Nervennetzwerken.
Zum Video
Mit freundlicher Genehmigung von: www.dasGehirn.info


Kein Kabelsalat im Gehirn

Das Gehirn nutzt keine zufälligen, sondern vermutlich
selbstorganisierte Netzwerke zur visuellen Informationsverarbeitung
Unser Gehirn ist eine rätselhafte Rechenmaschine. Milliarden von Nervenzellen
sind darin so verschaltet, dass sie Information vergleichbar effizient ablegen,
wie Bücher in einer gut sortierten Bibliothek geordnet werden. Doch bislang
sind viele Details unklar, beispielsweise nach welchen Regeln die Nervenzellen
des Gehirns miteinander verknüpft werden und wie die Informationen darin organisiert sind.
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Doppelte Herausforderung fürs Gehirn

Das Broca-Areal im Gehirn

Sprache und Musik werden in der gleichen Hirnregion verarbeitet
Wenn man ein Buch liest und dabei Musik hört, trennt das Gehirn die beiden Aufgaben nicht schön sauber voneinander. Eine neue Studie zeigt, dass es ein Hirnareal gibt, das mit beidem gleichzeitig beschäftigt ist, das Broca-Areal. Diese Region im Gehirn gilt seit langem als ein wesentlicher Teil des Sprachzentrums. Dass sie auch bei der Verarbeitung von Musik beteiligt ist, wirft ein neues Licht auf die Gemeinsamkeiten von Musik und Sprache.
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Der Ton macht die Musik

Der Ton macht die Musik
Wissenschaftler entdecken neuronale Kommunikationspfade der Prosodie
Erstmals haben Forscher des Leipziger Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften
die Verbindungspfade entschlüsselt, über die unsere Gehirnareale miteinander kommunizieren,
wenn wir subtile Veränderungen im Tonfall eines Sprechers wahrnehmen. Die Forschungsergebnisse
der Otto-Hahn-Gruppe unter Leitung von Daniela Sammler zeigen die Verknüpfungen in einem komplexen
Netzwerk der rechten Hemisphäre und belegen die Beteiligung des Bewegungssystems bei der Wahrnehmung
des Tonfalls. Die genaue Kenntnis dieses Prosodie-Netzwerkes hilft beim Verständnis zwischenmenschlicher
Kommunikation und ihrer Störungen. (Max-Planck-Gesellschaft, München)
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Max-Planck-Institut

Gehirn im Takt mit der Musik
Studie findet neurobiologische Hinweise, wie Menschen Melodien kognitiv verarbeiten
Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt und an der New York University
haben herausgefunden, dass Rhythmen im Gehirn (Oszillationen) die Verarbeitung von Musik unterstützen.
Dieser Forschungsbefund trägt auch dazu bei, das auditorische System des Menschen besser zu verstehen.
Und er legt nahe, dass eine musikalische Ausbildung die funktionale Rolle von Rhythmen im Gehirn verstärken kann.
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Neurowissenschafter Joachim Bauer

Zeitgenossen im Gespräch
Einmal monatlich trifft auf Schloss Goldegg in Salzburg Journalist Michael Kerbler spannende Persönlichkeiten zum Gespräch.
Michael Kerbler spricht mit Prof. Dr. Joachim Bauer über sein neues Buch "Selbststeuerung".
Zum Video


Max-Planck-Institut

Mithilfe der Software SegEM aus Elektronenmikroskopie-Bildern (grau) rekonstruierte Nervenzellen aus der Großhirnrinde einer Maus. MPI f. Hirnforschung/ Berning, Boergens, Helmstaedter

Schnellere Rekonstruktion des Konnektoms
Wissenschaftler beschleunigen Analyse von Nervenverbindungen
um mehr als das Zehnfache
Die Verbindungen zwischen den Nervenzellen im Gehirn zu entschlüsseln
ist ein immenses wissenschaftliches Unterfangen, Konnektomik genannt.
Dabei ist die wesentliche Herausforderung die Analyse der durch Elektronmikroskope
erfassten Bilddaten. Ein Team der Connectomics-Abteilung am Frankfurter Max-Planck-Institut
für Hirnforschung hat jetzt ein Verfahren namens SegEM entwickelt, mit dem die Analyse
von Konnektomen um das mehr als Zehnfache beschleunigt wird.
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Buch zum Thema


Max-Planck-Institut

Hemmende Nervenzellen

Hemmende Nervenzellen (grün) können über einzelne Synapsen die Signal-verarbeitung in Zellen der Großhirnrinde (rot) modulieren oder blockieren. MPI für Neurobiologie / Müllner

Hemmende Synapsen beeinflussen Signale im Gehirn mit hoher Präzision
Nervenzellsignale können von einzelnen Kontakten moduliert und blockiert werden
Informationen werden in unserem Gehirn über Billionen von Synapsen von einer Zelle zur nächsten weitergegeben. Für einen optimalen Datenfluss ist jedoch nicht nur die Übertragung von Informationen wichtig, sondern auch ihre gezielte Hemmung. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried konnten nun in Mäusen zeigen, dass selbst einzelne hemmende Synapsen die Signal-verarbeitung maßgeblich beeinflussen können. Die Studie ergänzt ein wichtiges Puzzleteil zum Verständnis dieser grundlegenden Gehirnfunktion, die auch bei manchen Krankheiten eine Rolle spielt.
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Prof. Dr. Gerald Hüther

Hirnforschung und Lernen
Ein Plädoyer für erfahrungsbasiertes Lernen - eigene Interpretation und Umformung des Artikels
Die Bedeutung sozialer Erfahrungen für die Strukturierung des menschlichen Gehirns“
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Max-Planck-Institut

Gutes Gedächtnis durch unsteten Schlaf-Wach-Rhythmus
Erhöhte Gehirnaktivität und unregelmäßige Schlafphasen verbessern das Langzeitgedächtnis von Mäusen

Wer ausgeschlafen ist, ist geistig wacher und auch sein Gedächtnis funktioniert zuverlässiger.
Denn während wir schlafen, bleibt unser Stirnhirn aktiv – der sogenannte präfrontale Kortex:
Er sorgt dafür, dass Erinnerungen und Gelerntes in das Langzeitgedächtnis übergehen.
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Max-Planck-Gesellschaft

Dreijährige helfen Opfern von Ungerechtigkeit
Kleinkinder setzen sich für die Bedürfnisse anderer ebenso ein wie für ihre eigenen

Viele Menschen halten Kleinkinder für stur, egoistisch und unfähig, mit anderen zu teilen.
Doch Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig
und der Universität Manchester in Großbritannien haben jetzt herausgefunden, dass schon dreijährige Kinder
über ein überraschendes Maß an Fürsorge und einen intuitiven Sinn für eine opferorientierte Gerechtigkeit verfügen.
Kleinkinder geben verlorene Dinge lieber an deren rechtmäßige Eigentümer zurück. Wenn das nicht möglich ist,
hindern sie wenigstens andere daran zu nehmen, was ihnen nicht gehört. Darüber hinaus setzen sich sowohl Drei-
als auch Fünfjährige für die Bedürfnisse einer anderen Person genauso stark ein wie für ihre eigenen – sogar wenn es sich
bei dieser um eine Handpuppe handelt. Die Ergebnisse der Studie mit Kindern aus Deutschland vermitteln neue Einblicke
wie der Gerechtigkeitssinn im Laufe der Evolution entstanden ist.
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Max-Planck-Gesellschaft

Alzheimer verschont Langzeitgedächtnis für Musik
Max-Planck-Forscher decken anatomische Gründe für Erhalt des Musikgedächtnisses bei Alzheimer-Patienten auf
Im Vergleich zu anderen Teilen des Gedächtnisses bleibt das Langzeit-Musikgedächtnis von Alzheimer-Patienten oftmals
erstaunlich lange intakt und funktionsfähig. Die Ursachen dieses Phänomens lagen jedoch bisher im Dunkeln.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig, der Universität Amsterdam
und des INSERM Caen haben mit einer neuen Studie nun erstmals das Musikgedächtnis lokalisiert und gezeigt,
dass dieses Gehirnareal während der fortschreitenden Degenerierung des Gehirns bei Alzheimer-Patienten
weitgehend erhalten bleibt.
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Prof. Dr. Gerald Hüther - "Etwas mehr Hirn, bitte"

Eine Einladung zur Wiederentdeckung der Freude am eigenen Denken und der Lust am gemeinsamen Gestalten
Nur wir Menschen sind in der Lage, unsere Lebenswelt immer besser nach unseren eigenen Vorstellungen zu gestalten.
Indem wir uns aber immer perfekter an die so gestaltete Lebenswelt anpassen, verlieren wir allzu leicht auch unsere Fähigkeit,
immer wieder nach neuen Wegen zu suchen und dabei aus den eigenen Fehlern zu lernen.

Vortrag vom 28.05.15, Wien
Eine Veranstaltung der Lernwelt, von Superar und Schule im Aufbruch Österreich.
Der Vortrag zum Nachhören


Prof. Dr. Gerald Hüther - Potentialentfaltung

Potentialentfaltung - Die Zeit der Einzelkämpfer geht zu Ende
Was ein Einzelner in seinem Bereich und auf seinem speziellen Fachgebiet zu leisten vermag,
zu welch beeindruckenden Erkenntnissen und Entdeckungen er als Einzelner gelangen oder getrieben werden kann,
haben wir uns, auch an unseren Universitäten, im Rahmen unserer bisherigen, vom Wettbewerb geprägten Leistungsgesellschaft hinlänglich bewiesen. Primär ging es dabei um die Entfaltung individueller Talente und Begabungen, also eines in einzelnen Personen angelegten Potentials. Diese Phase war notwendig.
Wie sonst hätten wir jemals in Erfahrung bringen können, wozu ein einzelner Mensch in der Lage ist.
Aber die Zukunft des Erkenntnisgewinns im 21. Jahrhundert liegt auf einer anderen Ebene.
Jetzt geht es um die Entfaltung derjenigen Potentiale, die in menschlichen Gemeinschaften angelegt sind
und die nur durch das freiwillige, selbstbestimmte, offene und erst durch das konstruktive Zusammenwirken
von gut ausgebildeten Spezialisten und Experten zur Entfaltung kommen können.
Diesen und weitere Artikel zum Thema lesen Sie in der Mediathek der "Akademie für Potentialentfaltung".


Neurotransmitter Botenmoleküle im Gehirn

Wenn von ihnen die Rede ist, dann meistens als „Glückshormone“:
Neurotransmitter wie Serotonin oder Dopamin bestimmen maßgeblich die Kommunikation
der grauen Zellen untereinander.
Informationsverarbeitung im Gehirn hängt davon ab, dass Netzwerke von Nervenzellen
über Synapsen miteinander im Austausch stehen. Aber wie genau kommunizieren die Zellen miteinander? Lange Zeit vermuteten Forscher, dass elektrischer Strom zwischen den Zellen fließt – eine naheliegende Hypothese, schließlich wird innerhalb einer einzelnen Nervenzelle
Information vor allem als elektrisches Aktionspotenzial weitergeleitet. Weiter


Dem Gehirn beim Denken zusehen

Mechanismen des assoziativen Lernens weiter entschlüsselt
Das Gehirn speichert Informationen nicht an einem bestimmten Ort, sondern als Fragmente an vielen Orten.
Zum Denken und Lernen verknüpft es sie wieder. Wie diese Netzwerkarbeit die plastischen Verbindungen
zwischen den Nervenzellen – den Dornfortsätzen – verändert, zeigt eine aktuelle Publikation Tübinger Hirnforscher
im Journal of Neuroscience. Mitt els der Zwei-Photonenmikroskopie konnten die Forscher einzelne Dornfortsätze
im lernenden Gehirn von Mäusen beobachten: Je länger der Lernprozess voranschritt und je besser die individuelle
Lernleistung war, desto stärker wurden die Dornfortsätze abgebaut. Weiter


Hans-Christian Pape: Furcht und Angst

Emotion oder Gefühl? - Furcht und Angst im Spiegel der modernen Hirnforschung
Emotionen und Gefühle bestimmen das Wesen jeder menschlichen Existenz.
Sie üben einen starken Einfluss auf unser Verhalten aus, sie sind interessant und wichtig.
Doch was genau ist eine Emotion – oder ein Gefühl? Wie beeinflussen erbliche Komponenten
oder die Lebenserfahrung eine emotionale Reaktion? Welche Faktoren führen zu einer übersteigerten
emotionalen Reaktion, unter Umständen gar zu einer psychischen Störung? Wie sind derartige Störungen
zu behandeln? Am Beispiel der Furcht, einer unserer überlebenswichtigen Emotionen, zeigt Hans-Christian Pape,
wie die moderne Hirnforschung derartige Fragen angeht. Dabei wird die sogenannte „Furchtmatrix“ im Gehirn
charakterisiert, der komplizierte Prozess in Richtung einer Angststörung einerseits und der therapeutischen
Intervention andererseits angesprochen, sowie die Frage nach der Existenz von „Angstgenen“ gestellt.
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Prof. Dr. André Zimpel

Die Paradoxie des freien Willens
Warum man immer erst hinterher wissen kann, was man wirklich wollte
Wie steuert man ein so komplexes und eigenwilliges Organ wie das eigene Gehirn?
Eine kybernetische Analyse der Selbststeuerung zeigt, wie eng erfolgreiches Handeln
mit der Paradoxie des freien Willens zusammenhängt.
Zum Artikel [405 KB]

André Frank Zimpel ist Universitätsprofessor am Hamburger Institut für Behindertenpädagogik.
Sein Lehr- und Forschungsgebiet ist die geistige Entwicklung von Menschen unter den Bedingungen
von neurologischen und psychologischen Syndromen. Sein theoretisches Interesse gilt nicht-linearen Lerntheorien,
über die er sich 1998 intensiv mit Heinz von Foerster austauschte.


Die Welt der Gliazellen

Übliche Darstellungen des Gehirns auf Zellebene unterschlagen die Gliazellen.
Kein Wunder, es sind so viele mit teils unübersichtlichen Fortsätzen.
Aber alle in wichtiger Funktion. Zeit für einen eigenen Film. Den schönsten, bisher.
Zum Video
© www.dasGehirn.info


Dtsch. Zentrum f. Neurodegenerative Erkrankungen

Hirnforscher lokalisieren Pforte zum menschlichen Gedächtnis
Einem internationalen Team unter der Federführung von Forschern der Universität Magdeburg und des DZNE
ist es gelungen, den Entstehungsort von Erinnerungen mit bislang unerreichter Genauigkeit zu bestimmen.
Dafür nutzten die Wissenschaftler eine besonders präzise Form der Magnetresonanz-Tomographie (MRT).

Das Gehirn nimmt ständig Informationen auf. Doch wie aus neuen Erlebnissen dauerhafte Erinnerungen entstehen,
ist erst ansatzweise bekannt. Nun ist es einem internationalen Team unter der Federführung von Forschern
der Universität Magdeburg und des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) gelungen,
den Entstehungsort von Erinnerungen mit bislang unerreichter Genauigkeit zu bestimmen. Sie konnten diesen Ort
auf einzelne Schaltkreise des menschlichen Gehirns eingrenzen. Dafür nutzten die Wissenschaftler eine besonders präzise Form der Magnetresonanz-Tomographie (MRT). Die Forscher hoffen, dass ihre Studienergebnisse und Untersuchungsmethode dazu beitragen könnten, besser zu verstehen, wie sich Alzheimer auf das Gedächtnis auswirkt. Sie berichten darüber im Fachjournal „Nature Communications“.

Beim Gedächtnis wirken verschiedene Hirnbereiche zusammen. Zwar ist vieles an dieser Wechselbeziehung noch ungewiss,
bekannt ist aber, dass Erinnerungen hauptsächlich in der Hirnrinde gespeichert werden und sich die Schaltzentrale,
die Gedächtnisinhalte erzeugt und auch wieder abruft, im Inneren des Gehirns befindet. Ort des Geschehens ist der sogenannte Hippocampus und der unmittelbar angrenzende Entorhinale Cortex. „Schon länger ist bekannt, dass diese Hirnareale an der Gedächtnisbildung beteiligt sind. Hier fließen Informationen zusammen und werden verarbeitet. Unsere Studie hat den Blick
auf diese Situation weiter verfeinert“, erläutert Professor Emrah Düzel, Standortsprecher des DZNE in Magdeburg und Direktor
des Instituts für Kognitive Neurologie und Demenzforschung der Universität Magdeburg. „Innerhalb des Hippocampus und des Entorhinalen Cortex konnten wir die Gedächtnisbildung bestimmten neuronalen Schichten zuordnen. Wir konnten genau feststellen, welche neuronale Schicht aktiv war. Das hat uns verraten, ob Information in den Hippocampus hineinfloss oder aus dem Hippocampus heraus in die Hirnrinde gelangte. Bisherige MRT-Verfahren waren nicht genau genug, um diese Richtungsinformation zu erfassen. Damit haben wir erstmals nachweisen können, wo sich im Gehirn sozusagen der Eingang zum Gedächtnis befindet.“

Für die aktuelle Studie untersuchten die Wissenschaftler die Gehirne von Probanden, die sich für einen Gedächtnistest
zur Verfügung gestellt hatten. Die Forscher setzten dafür eine besondere Form der Magnetresonanz-Tomographie ein,
die „Ultra-Hochfeld-MRT“ bei 7 Tesla. Dadurch konnten sie die Aktivität einzelner Hirnregionen mit bislang unerreichter
Genauigkeit erfassen.

Präzisionsverfahren für die Alzheimerforschung
„Mit dieser Messmethode können wir den Informationsfluss im Gehirn nachvollziehen und die Hirnbereiche, die an der Verarbeitung von Erinnerungen beteiligt sind, mit großer Detailtiefe untersuchen“, so Düzel. „Davon erhoffen wir uns neue Erkenntnisse darüber,
wie die für Alzheimer typischen Gedächtnisstörungen entstehen. Sind bei einer Demenz die Informationen an der Pforte zum Gedächtnis noch intakt? Setzt die Störung also erst bei der späteren Weiterverarbeitung im Gedächtnis ein?
Das sind Fragen, die wir hoffen, beantworten zu können.“

Diese Studie wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Rahmen des Sonderforschungsbereiches 779
„Neurobiologie motivierten Verhaltens“ gefördert.

Originalveröffentlichung
„Laminar activity in the hippocampus and entorhinal cortex related to novelty and episodic encoding”, Anne Maass,
Hartmut Schütze, Oliver Speck, Andrew Yonelinas, Claus Tempelmann, Hans-Jochen Heinze, David Berron,
Arturo Cardenas-Blanco, Kay H. Brodersen, Klaas Enno Stephan, Emrah Düzel,
Nature Communications, 2014, doi: 10.1038/ncomms6547

Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) erforscht die Ursachen von Erkrankungen
des Nervensystems und entwickelt Strategien zur Prävention, Therapie und Pflege. Es ist eine Einrichtung
in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren mit Standorten in Berlin, Bonn, Dresden, Göttingen,
Magdeburg, München, Rostock/Greifswald, Tübingen und Witten. Das DZNE kooperiert eng mit Universitäten,
deren Kliniken und außeruniversitären Einrichtungen.


Prof. Dr. Gerald Hüther

Vorgeburtliche Einflüsse auf die Gehirnentwicklung
Um die von den Eltern in Form genetischer Programme übernommenen Anlagen optimal entfalten zu können,
brauchen die Nachkommen aller vielzelligen Organismen einen geschützten, von äußeren, störenden Einflüssen
weitgehend abgeschirmten Raum.
Das gilt insbesondere für all jene Lebewesen, deren Hirnentwicklung und deren Verhalten
nicht durch starre genetische Programme determiniert wird, sondern deren genetische Programme so beschaffen sind,
dass sie nachträgliche Veränderungen der das Verhalten bestimmenden neuronalen Verschaltungsmuster zulassen.
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Univ. Prof. Dr. med. Eckart Altenmüller

Es ist nie zu spät: Zur Neurobiologie des Musizierens im Alter
Im Folgenden möchte ich zunächst auf der Grundlage hirnphysiologischer Erkenntnisse argumentieren,
dass es nie zu spät ist, und dass sich unser Nervensystem an neue Anforderungen auch im fortgeschrittenen Alter anpasst.
Danach gehe ich kurz auf die Auswirkungen des Musizierens auf andere Denkfertigkeiten im Erwachsenenalter ein.
Dabei möchte ich aufzeigen, dass es nicht nur nicht zu spät ist, sondern im Gegenteil Musizieren einem kognitiven Abbau
entgegen wirkt. Zum Schluss möchte ich einige drängende Forschungsfragen aufwerfen.
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Prof. Dr. Norbert Herschkowitz

Das vernetzte Gehirn
Peter Schipek im Gespräch mit Prof. Dr. Norbert Herschkowitz
„Das Gehirn, das dynamischste Organ des menschlichen Organismus, vernetzt Körper,
Geist und Verhalten und verändert sich auf Grund von Genetik und Erfahrungen währenddes ganzen Lebens.
Kenntnisse dieser Zusammenhänge helfen uns, die Ressourcen des Gehirns in jedem Lebensabschnitt effizienter einzusetzen.
Der Kinderarzt und Hirnforscher Norbert Herschkowitz beschäftigt sich seit seinen Studientagen begeistert und fasziniert
mit der Hirnentwicklung und den vielfältigenLeistungen des Gehirns. Mit seiner Frau, der Lehrerin Elinore Chapman Herschkowitz,
präsentiert er auf eine für Laien ansprechende und gut verständliche Weise neue Forschungsergebnisse,
die praktische Konsequenzen für den Alltag haben.“
Interview lesen [19 KB]


Eric Kandel - "How Do Our Brains Remember?"

Each of us has a unique experience on this earth.
A major reason for that is the buildup of our memories over time,
which forms the ongoing narrative that we know as our life.
Memories are also central to learning. But how does the brain-
a collection of cells, neurons chief among them—remember and learn?
Eric Kandel, perhaps more than any other person, has unraveled the answer to that question.
Video


Peter Schipek - Pubertät-eine spannenden Zeit

Sie denken, das Thema ist schnell abgehandelt - das kenne ich.
Keine Lust mehr auf Schule, kein Zutritt mehr für die Alten in ihr Zimmer.
Im Gehirn der Jugendlichen sind nur Handys, Games, Partys oder das andere Geschlecht
drinnen - und die Hormone spielen verrückt.

Hormone spielen nur eine Nebenrolle. Neue Erkenntnisse über den Hirnumbau
bei Jugendlichen liefern immer bessere Erklärungen für deren Verhalten.
(Auszug aus dem Script zum Vortrag)
Lesen Sie hier den Artikel [470 KB]



Prof. Dr. Gerald Hüther

Was wir sind und was wir sein könnten
Wie wir es schaffen, das zu entfalten, was in uns steckt,
durch Kreativität und Begeisterung statt Leistungsdruck und Stress.
Vortrag von Prof. Dr. Gerald Hüther auf Kapazunda
Das Buch zum Vortrag


Prof.Dr. Gerald Hüther - "Discover your potential"

Prof. Dr. Gerald Hüther beschreibt beim Entrepreneurship Summit 2012,
wie man seine eigenen Potenziale entfaltet und veranschaulicht so sehr gut
die aktuellen Stand der Hirnforschung. In seiner Keynote beschreibt Prof. Hüther
wie wichtig Begeisterung für die Entfaltung von Potenzialen ist.
zum Video


Prof.Dr. Gerald Hüther-Jedes Kind ist hoch begabt

Professor Dr. Gerald Hüther ist einer der bekanntesten Hirnforscher Deutschlands.
Seine Bücher landen regelmäßig auf den Bestsellerlisten.
Der Titel seines neuen Buches lautet "Jedes Kind ist hoch begabt".
Darin räumt er auf mit der vorherrschenden Auffassung von Begabung und Intelligenz
und hält ein leidenschaftliches Plädoyer dafür, das einzigartige Potential jedes Kindes zu sehen
und ihm den Raum und die Ermutigung zu geben, die es braucht, um sich zu entwickeln.
Nordwestradio-Moderatorin Monika Hebbinghaus hat mit Gerald Hüther gesprochen.
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Prof.Dr. Gerald Hüther-Das selbstorganisierte Kind

Kinder sind neugierig, wollen lernen, sich entwickeln - das geht auf eine angeborene Gabe
zur Selbstorganisation zurück und ist eine Erkenntnis, die die Hirnforschung wissenschaftlich belegt hat.
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Prof.Dr. Gerald Hüther- das serotonerge System

Das serotonerge System ist als globales Transmitter-System entscheidend an der Koordinierung
und Harmonisierung der in räumlich getrennten, lokalen neuronalen Netzen generierten Aktivitäten
und daher an der Regulation von Stimmungen und Affekten beteiligt.
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Prof. Dr. Gerald Hüther - "Wir-Menschen im Wandel"

Das »Café Botanik« am Rande der Göttinger Altstadt ist noch leer an diesem Septembermorgen.
Ein gemütlicher Ort, umgeben von Bäumen und Blumen.
Irgendwie ein passender Ort für ein Gespräch mit Gerald Hüther,denke ich.
Denn dieser Mann beschäftigt sich ja auch mit Wachstum; zwar nicht mit dem Wachstum von Pflanzen,
aber doch mit dem sich entfaltenden Leben – mit der Entfaltung von in uns Menschen schlummernden Potenzialen,
von Anlagen, von Möglichkeiten. Und zwar von den Möglichkeiten, die uns in die Wiege gelegt sind.

Das ist es, was Gerald Hüther interessiert:
Er möchte wissen, »was wir sind, und was wir sein könnten«,
wie der Titel des jüngsten seiner zahlreichen Bücher lautet.
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Prof. Dr. Gerald Hüther - Denkwerk Zukunft

Ständig steigender materieller Wohlstand ist das Glücksversprechen der westlichen Kultur.
Dieses einzulösen, wird immer schwieriger.
Zum Video der 2. Konferenz von Denkwerk Zukunft


Prof. Dr. Gerald Hüther-Interview bei MDR Figaro

Amy Chua, US-Amerikanerin chinesischer Herkunft hat ein Buch über ihre Erziehungsmethoden geschrieben,
die für Aufregung sorgen. Ihr Rezept: Strenge, Disziplin, Erbarmungslosigkeit.
Das Buch: "Die Mutter des Erfolgs: Wie ich meinen Kindern das Siegen beibrachte"

Eins gleich vorweg: Es muss schrecklich sein, Amy Chua als Mutter zu haben.
Nach schöner Kindheit jedenfalls hört es sich überhaupt nicht an.

Antworten darauf im Interview mit Prof. Dr. Gerald Hüther bei MDR Figaro.
Hören Sie hier das Interview mit Prof Dr. Gerald Hüther. [4.634 KB]
(Interview downloaden mit rechter Maustaste - "Ziel speichern unter . . .")


Prof.Dr. Gerald Hüther-Gespräch m. Sebastian Purps

Prof. Dr. Gerald Hüther im Gespräch mit Sebastian Purps
Die Auswirkung von Stress und Angst auf unser Gehirn - Die Macht innerer Bilder
"Das Gehirn ist nicht zum Denken da" ist eine häufig gehörte Aussage von Prof. Dr. Gerald Hüther.
Es ist viel mehr ein Instrument, um Probleme zu lösen. Wenn man es das tun lässt und dadurch auch genügend trainiert.
Doch was geschieht, wenn die Anforderungen zu groß werden und das klare Denken schwer wird?
Prof. Dr. Gerald Hüther erläutert die 3 Fundamente, auf denen jeder Mensch steht und die uns in Zeiten der Krise helfen -
wenn wir Sie bestmöglich ausgebildet haben.
Mit freundlicher Genehmigung von Sebastian Purps - Stark durch den Sturm